Mietrückstände: Britischer Crown Estate leitet rechtliche Schritte gegen Twitter ein

Twitter droht rechtliches Ungemach in London (Logo: Twitter)

Wegen angeblicher Mietrückstände hat der Liegenschaftsverwalter Crown Estate, der den gleichnamigen Immobilien- und Landbesitz der britischen Krone verwaltet, offenbar rechtliche Schritte gegen den US-amerikanischen Mikroblogging-Dienst Twitter eingeleitet. Der Deutschen Presseagentur (DPA) zufolge geht es um ausstehende Zahlungen für gemietete Büroflächen in der Nähe des Londoner Piccadilly Circus. Zuvor hatten bereits britische Medien über den Rechtsstreit berichtet.

Sammelklage in Sachen Cambridge Analytica: Meta blättert 725 Millionen Dollar auf den Tisch

Einigt sich mit Sammelklärgern im Cambridge-Analytica-Prozess: Meta (Bild: Meta)

Als 2018 bekannt wurde, dass Facebook dem britischen Politikberatungsunternehmen Cambridge Analytica den Zugriff auf Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern erlaubt hatte, löste dies einen weltweiten Protest aus. Nun hat Facebook-Besitzerin Meta zur Beilegung einer aus diesem Skandal resultierenden Sammelklage der Zahlung von 725 Millionen Dollar (682 Mio. Euro) zugestimmt, womit ein langwierigen Rechtsstreit zu Ende geht.

Kaution für FTX-Gründer Sam Bankman-Fried auf 250 Millionen Dollar festgesetzt

Angeklagter Sam Bankman-Fried (Foto: US-Senat/ gemeinfrei)

Der Gründer und Chef der Pleite gegangenen Kryptobörse FTX, Sam Bankman-Fried, darf gegen eine Kaution von 250 Millionen Dollar die Zeit bis zum Prozessbeginn im Haus seiner Eltern im kalifornischen Palo Alto verbringen. Zudem müsse Bankman-Fried seinen Pass abgeben und würde in seinem Hausarrest unter strenge Bewachung gestellt, wie der US-Sender CNBC und weitere US-Medien vom Ergebnis einer Verhandlung am New Yorker Southern District Court berichteten.

Private Online-Gamer klagen ebenfalls gegen Microsofts Activision-Übernahme

Symbolbild: Activision

Nicht nur der US-Kartellbehörde FTC, sondern auch einer Reihe von Online-Gamern ist die Mega-Übernahme des "Call of Duty"-Herstellers Activision Blizzard durch den Softwareriesen Microsoft ein Dorn im Auge. Das 69 Milliarden Dollar (65,1 Mrd. Euro) schwere Kaufangebot des Redmonder Softwaregiganten für den Spielehersteller behindere den Wettbewerb in der Videospiele-Industrie, heisst es in der beim Bundesgericht in Kalifornien eingereichten Klageschrift im Namen von zehn privaten Nutzern.

US-Behörde FTC schaut Twitter tiefer in die Augen

Bild: Pixabay/Mizterx94

Die US-Konsumentenschutzbehörde FTC (Federal Trade Commission) unterzieht die Sicherheitsstandards und Datenschutzvorschriften bei Twitter offenbar einer vertieften Prüfung. FTC-Anwälte hätten im vergangenen Monat mit zwei ehemaligen Twitter-Managern über die Einhaltung einer Konsensvereinbarung mit der Behörde von 2011 gesprochen, meldete die Agentur Bloomberg unter Berufung auf Insiderkreise.

US-Börsenaufsicht klagt FTX-Grümder Sam Bankman-Fried wegen Betruges an

Angeklagt: Sam Bankman-Fried (Foto: US-Senat/ gemeinfrei)

Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC hat den Gründer der Pleite gegangenen Kryptobörse FTX, Sam Bankman-Fried, wegen Betrugs angeklagt. Die SEC beschuldigt den 30-Jährigen, der in der Branche kurz SBF genannt wird, Investoren mit falschen Versprechen in die Irre geführt und deren Gelder veruntreut zu haben. Es gehe um mehr als 1,8 Milliarden US-Dollar (mehr als 1,7 Mrd Euro), rund 1,1 Milliarden davon stammten aus den USA, lässt die Börsenaufsicht verlauten. Weitere Vorwürfe würden noch geprüft.

FTX-Gründer Sam Bankman-Fried auf den Bahamas verhaftet

Verhaftet: Sam Bankman-Fried (Bild: US-Senat/gemeinfrei)

Sam Bankman-Fried, der Gründer der Pleite gegangenen Kryptobörse FTX, ist auf den Bahamas verhaftet worden. Die Festnahme BankmanFries, der in der Kryptobranche oft nur SBF genannt wurde, erfolgte auf Antrag der US-Regierung, basierend auf einer versiegelten Anklageschrift, die von der US-Staatsanwaltschaft für den südlichen Bezirk von New York eingereicht worden sei. Staatsanwalt Damian Williams geht davon aus, dass die Entsiegelung der Anklage im Laufe des heutigen Tages beantragt wird.

Startschuss für den Wirecard-Prozess

Der einstige Wirecard-Hauptsitz in Aschheim bei München (Bild: Wirecard)

Etwas mehr als zwei Monate nach dem diesjährigen Oktoberfest startet in der bayrischen Metropole München ein weiteres spektakuläres Ereignis. Mit dem Wirecard-Strafprozess startet die Gerichtsverhandlung rund um den mutmasslich grössten Betrugsfall in Deutschland seit 1945. Im Mittelpunkt dabei der frühere Wirecard-Vorstandschef, der Österreicher Markus Braun, sowie zwei weitere Ex-Manager des Unternehmens, denen die Staatsanwaltschaft vorwirft, eine kriminelle Bande gebildet, die Konzernbilanzen gefälscht und Kreditgeber um 3,1 Mrd. Euro geprellt zu haben.

Insolvente Krypto-Handelsplattform FTX zahlt wieder Löhne aus

Kann wieder Gehälter auszahlen: Krypto-Börse FTX (Logo: FTX)

Die gecrashte Krypto-Börse FTX kann an ihre Mitarbeitenden wieder Gehälter auszahlen. Konzern-Chef John Ray konstatierte dazu: "Ich freue mich, dass die FTX-Gruppe die normalen Barzahlungen von Gehältern und Leistungen an unsere verbleibenden Mitarbeiter weltweit wieder aufnehmen kann." Und zwar würden die Löhne sowohl für die Zeit vor dem Konkurs als auch für die Zeit danach abgegolten, vorbehaltlich der durch die Anordnungen des Konkursgerichts festgelegten Grenzen.

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