Französisches Parlament stimmt für Social-Media-Verbot unter 15

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In Frankreich hat das Parlament für ein Nutzungsverbot sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren gestimmt. Die Abgeordneten der Nationalversammlung nahmen einen entsprechenden Gesetzesvorschlag an. Er sieht vor, dass "der Zugang zu einem von einer Onlineplattform bereitgestellten Onlinedienst für ein soziales Netzwerk" für Minderjährige unter 15 Jahren verboten ist. Nun muss der Vorschlag noch vom Senat, der anderen Parlamentskammer, abgesegnet werden.

Britisches Oberhaus stimmt für Social-Media-Verbot unter 16 Jahren

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In Grossbritannien hat das Oberhaus des Parlaments für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nach dem Vorbild eines ähnlichen Gesetzes in Australien gestimmt. Konkret stimmte die Parlamentskammer der von dem konservativen Abgeordneten Nash eingebrachten Gesetzesänderung mit 261 zu 150 Stimmen zu, womit der Druck auf Grossbritanniens Premierminister Starmer, ein Social-Media-Verbot zu erlassen, entsprechend wächst.

EU-Mitgliedstaaten für Mindestalter in sozialen Netzwerken

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Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten sprechen sich für Altersgrenzen auf Social-Media-Plattformen wie Tiktok, Facebook und Instagram aus, jedoch wollen sie ihre nationalen Zuständigkeiten nicht an Brüssel abtreten. Es sei wichtig, Minderjährige im digitalen Raum zu schützen, unter anderem durch ein Mindestalter für den Zugang zu sozialen Medien, wird in einer beim EU-Gipfel in Brüssel beschlossenen Erklärung betont.

Tiktok bläst in den Vereinigten Staaten vorerst zum Rückzug

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Die vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Video-App Tiktok ist ab sofort in den Vereinigten Staaten nicht mehr verfügbar. Der Dienst schaltete sich kurz vor Ablauf der Frist für einen Zwangsverkauf für die mehr als 170 Millionen US-Nutzer ab. Es dürfte sich allerdings nur um eine kurze Unterbrechung handeln, denn Donald Trump, der am Montag als nächster US-Präsident vereidigt wird, stellte Tiktok bereits eine zusätzliche Frist von drei Monaten in Aussicht.

Schweiz: Regulierung von Social-Media-Plattformen ins Stocken geraten

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In der Schweiz verzögert sich die Regulierung von grossen Internet-Plattformen wie etwa Facebook, X oder Youtube. Wie das Bundesamt für Kommunikation gegenüber der "NZZ am Sonntag" erläuterte, werde die Vernehmlassung nicht mehr wie zunächst geplant in diesem Jahr beginnen. Grund dafür sei, dass die Bereinigung "eine gewisse Zeit in Anspruch" nehme, da es sich um ein ganz neues Gesetz mit neuen Rechtsfragen handle.

Flut von Klagen gegen Tiktok in den USA

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Für das Social-Media-Portal für Kurzvideos, Tiktok, wird es in den Vereinigten Staaten ungemütlich. Zahlreiche Bundesstaaten ziehen die vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Plattform vor Gericht, da sie die exzessive Nutzung bei Jugendlichen fördere. Konkret verweisen die Generalstaatsanwälte von dreizehn US-Staaten sowie der Hauptstadt Washington auf Funktionen wie die Möglichkeit, mit automatisch startenden Videos immer weiter zu scrollen.

Tiktok legt Belohnungsfunktion vorerst still

Bild: Pixabay/olbergereon

Die vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Videoplattform Tiktok setzt auf Druck der Europäischen Kommission die kürzlich eingeführte umstrittene Belohnungsfunktion "Tiktok Lite" wegen mutmasslicher Suchtgefahren für Minderjährige vorerst wieder ausser Kraft. "Wir setzen die Belohnungsfunktion in Tiktok Lite freiwillig aus, während wir uns mit den Bedenken auseinandersetzen“, gab das Unternehmen auf dem Kurznachrichtendienst X (vormals Twitter) dazu bekannt.

Tiktok kann EU-Strafzahlung vorerst abwenden

Tiktok-Anwenderin (Bild: Pixabay/ Stefan Coders)

Die vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Videoplattform Tiktok kann die von der EU angedrohte Strafzahlung wegen der umstrittenen neuen App "Tiktok Lite" vorerst abwenden, nachdem der speziell bei Jugendlichen beliebte Social-Media-Dienst eine Risikoeinschätzung, wie von der Brüsseler Behörde verlangt, eingereicht hat.

EU droht Tiktok wegen Belohnungsfunktion mit Blockaden

Symbolbild: Screenshot ICTK

Die vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Videoplattform Tiktok ist aufgrund ihres fragwürdigen Belohnungssystem ins Visier der Europäischen Union geraten. Wegen der möglichen Suchtgefahr für Minderjährige hat die EU-Kommission dem Social-Media-Portal damit gedroht, deren neue Belohnungsfunktion zu blockieren. Gemäss einer Mitteilung aus Brüssel eröffnete die Kommission ein Verfahren gegen Tiktok wegen der "Gefahr schwerer Schäden für die psychische Gesundheit der Nutzenden". Die Behörde könnte die neue Funktion noch im Laufe dieser Woche verbieten.

Twitter will sich nicht mehr an den Verhaltenscodex der EU halten

Twitter will sich nicht mehr an den Verhaltenscodex halten (Bild: Picabay)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter will sich künftig nicht mehr an den Verhaltenskodex der EU gegen Falschinformationen in Online-Netzwerken halten. Insiderkreisen zufolge hat der im Besitz von Multimilliardär Elon Musk befindliche Konzern der Europäischen Kommission seine Absicht mitgeteilt, aus dem freiwilligen Abkommen auszutreten. Offiziell sei Brüssel über die Entscheidung des Kurznachrichtendienstes mit Sitz in San Francisco allerdings noch nicht informiert worden.

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