Facebook: 13 Milliarden Dollar für Sicherheits-Checks

Facebook: Kontrollsystem in der Kritik (Symbolfoto: HDW)

Facebook wehrt sich gegen Kritik, die Nutzer nicht genug vor Fake News, Hass-Postings und andere schädliche Inhalten zu schützen. Dem US-Konzern zufolge wurden in den vergangenen fünf Jahren über 13 Mrd. Dollar (rund 11,1 Mrd. Euro) in Schulungen für Mitarbeiter und die Weiterentwicklung der Kontrollsysteme investiert, um diese Probleme anzugehen. 40.000 Personen sollen mittlerweile für Sicherheits-Checks zuständig sein, das sind viermal so viel wie 2016.

Facebook weiterhin Probleme mit iPhone-Datenschutz

Facebook bekundet weitere Probleme mit iPhone-Datenschutz (Bild Pixabay/Geralt)

Das weltweit grösste Soziale Netzerwerk Facebook bekundet weiterhin Probleme, sein Werbegeschäft an den verstärkten Schutz der Privatsphäre auf dem iPhone anzupassen. Der Erfolg ihrer Anzeigen-Kampagnen sei nicht so stark abgesackt, wie dies fehlerhafte Facebook-Daten vermuten liessen, versuchte Facebook seine Werbekunden via Blogeintrag zu beruhigen.

Deutschland: Facebook muss gesperrte Seite von rechtsextremer Kleinstpartei nicht freigeben

Facebook: Account rechtsextremer Kleinstpartei bleibt gesperrt (Bild:Pixabay)

Facebook muss eine gesperrte Seite einer rechtsextremen Kleinstpartei nicht bis nach der Bundestagswahl am 26. September freigeben. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe teilte mit, dass es einen Eilantrag der Partei auf unverzügliche Entsperrung abgelehnt hat. Die Voraussetzungen für den Erlass einer einstweiligen Anordnung lägen nicht vor.

Konten und Gruppen von „Querdenken“ auf Facebook gelöscht

Facebook eliminiert Querdenker-Konten (Symbolbild:Widmer)

Facebook hat knapp 150 Konten und Gruppen auf seinen Plattformen gelöscht, die der Internetkonzern der umstrittenen "Querdenker"-Bewegung zuordnet. Es sei weltweit die erste gezielte Aktion, die sich gegen eine Gruppierung richte, die eine koordinierte Schädigung der Gesellschaft (Coordinated Social Harm) hervorrufe, sagte Facebook-Sicherheitsmanager Nathaniel Gleicher.

Facebooks smarte Brille im Visier von italienischen Datenschützern

Im Visier italienischer Datenschutzbehörde: AR-Brille von Facebook und Ray-Ban (Bild: Facebook)

Die italienische Datenschutzbehörde hat von Facebook Informationen zu der gerade neu auf den Markt gebrachten smarten Brille gesammelt, mit der man Fotos und Videos aufnehmen kann. Sie prüft, ob das Produkt mit Italiens Datenschutzgesetzen vereinbar ist. Die Behörde appellierte an den irischen Datenschutzbeauftragten, der für die Aufsicht über Facebook zuständig ist, weil sich der europäische Hauptsitz des Unternehmens in Irland befindet, den Konzern um Klarstellungen zu bitten.

Facebook partnert mit Ray-Ban bei neuer Brille

Bild: Ray-Ban

Facebook hat eine Brille vorgestellt, mit der man Fotos und Videos aufnehmen kann. Mit dem als "Ray-Ban Stories" bezeichneten Produkt könne man auch Anrufe entgegennehmen und Podcasts hören, da in den Brillenbügeln zwei Lautsprecher eingebaut seien, kündigte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg an. Anders als die gescheiterten Google Glasses verfügt die Ray-Ban-Brille von Facebook nicht über einen Monitor.

Facebook attackiert britische Kartellbehörde wegen Bedenken zu Giphy-Übernahme

Britische Kartellbehörde hat Bedenken gegen den Giphy-Kauf durch Facebook (Logo: Giphy)

Das weltgrösste Internetnetzwerk Facebook will seine Übernahme des GIF-Datenanbieters Giphy nicht von der britischen Kartellbehörde zunichtemachen lassen. Die Wettbewerbshüter haben Bedenken gegen die Transaktion wegen deren Auswirkungen auf Onlinewerbung sowie auf das Angebot von animierten Bildern geltend gemacht. Sie hatten vergangenen Monat auf Basis vorläufiger Erkenntnisse angedeutet, dass Facebook Giphy wieder verkaufen müsste.

Facebook-Algorithmus verwechselt schwarze Menschen mit Affen

Peinlich: Facebook-Algorithmus verwechselt Schwarze mit Affen (Bild:FB)

Ein Algorithmus von Facebook hat schwarze Menschen mit Affen verwechselt. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte das Problem, das bei einem Video des britischen Boulevardblatts "Daily Mail" aufgetreten war. Facebook-Nutzer, die sich das Video mit dem Titel "Weisser Mann ruft Polizei wegen schwarzer Männer am Hafen" angesehen hatten, wurden anschliessend gefragt, ob sie weiterhin Videos über Primaten sehen möchten. Die Sprecherin sprach von einem eindeutig inakzeptablen Fehler. Die verantwortliche Software sei sofort vom Netz genommen worden.

Deutschland: Facebook forciert Kampagne gegen Falschinformationen zur Bundestagswahl

Deutsche Bundestagswahl: Facebook will gegen Fake News vorgehen (Bild: Pixabay)

Zum Start der heissen Phase im deutschen Bundestagswahlkampf hat Facebook einen Ausbau seiner Kampagne gegen Falschinformationen vorgestellt. In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und mehreren Medienunternehmen sollen damit Manipulationsversuche im Vorfeld der Bundestagswahl erschwert werden, kündigte das Unternehmen in Berlin an. Dazu gibt es erstmals Angebote, die sich speziell an ältere und jüngere Nutzer richten. Ausserdem werden Faktenchecks auf Whatsapp ermöglicht.

Facebook forciert digitale Geldbörse für Kryptowährungen

Forciert Geldbörse für Kryptowährungen: Facebook (Bild: Pixabay/Geralt)

Das Online-Netzwerk Facebook könnte noch in diesem Jahr seine digitale Geldbörse für Kryptowährungen starten. Die Führung des Konzerns sei bestrebt, die Anwendung namens "Novi" noch heuer einzuführen, sagte der Leiter der Krypto-Abteilung bei Facebook, David Marcus, dem Nachrichtenportal "The Information". Novi sei bereit, die nötigen Lizenzen für den Einsatz in den USA und in anderen Ländern seien vorhanden.

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