Auch OpenAI beantragt offiziell Gang an die Börse

Logobildquelle: OpenAI

Nun hat auch die ChatGPT-Entwicklerin OpenAI offiziell und vertraulich einen Antrag auf einen Börsengang (IPO) in den Vereinigten Staaten beantragt. Damit ist das Trio der am heissesten erwarteten Tech-Börsengänge komplett, nachdem kurz zuvor bereits die Konkurrenten Anthropic und SpaceX ähnliche Schritte eingeleitet haben.

KI-Entwicklerin Anthropic reicht Unterlagen für Börsengang ein

Logobildquelle: Anthropic

Anthropic hat einen vertraulichen Antrag für einen geplanten US-Börsengang (IPO) eingereicht. Die Entwicklerin des bekannten KI-Chatbots Claude mit Hauptsitz im kalifornischen San Francisco vollzog diesen ersten formalen Schritt Medienberichten zufolge am 1. Juni bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC. Anthropic nutzte demnach das vertrauliche Formular S-1. Dadurch bleiben genaue Geschäftsdaten zunächst unter Verschluss. Die Veröffentlichung der Zahlen erfolgt erst kurz vor dem eigentlichen Handelsdebüt.

OpenAI könnte noch in diesem Jahr den Gang an die Börse tun

Logobild: OpenAi

Die US-amerikanische ChatGPT-Entwicklerin OpenAI mit Zentrale in San Francisco könnte noch gegen Ende dieses Jahres den Gang an die Börse proben. Das kalifornische Milliarden-Startup richte seine Strategie dabei auf ⁠Geschäftskunden aus, berichtete der US-Sender CNBC unter Berufung auf Insider ‌und interne Dokumente.

Krypto-Handelsplattform Bitpanda strebt an die Börse

Bitpnda-Zentrale in Wien (Foto: Johannes Maximiilian/ CC BY-SA 4.0)

Die europäische Krypto-Handelsplattform Bitpanda mit Sitz in Wien bereitet sich gemäss einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg offenbar auf einen Börsengang in Frankfurt vor. Das Unternehmen könnte beim IPO, der noch für die este Jahreshälfte angepeilt werde, eine Bewertung zwischen 4 und 5 Milliarden Euro anstreben, so Bloomberg unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.

Wisekey will mit Satelliten-Tochter Wisesat an die New Yorker Tech-Börse Nasdaq

Bildquelle: Wisekey

Die Genfer Cybersecurity-Spezialistin Wisekey will mit ihrer Satelliten-Tochter Wisesat an die New Yorker Technologiebörse Nasdaq gehen. Dazu habe man eine Vereinbarung zur Fusion mit der SPAC Columbus Acuisition Corp unterzeichnet, lässt das Unternehmen via Aussendung verlauten. So alles seinen rechten Lauf nimmt, soll der Börsengang noch im ersten Halbjahr 2026 vonstatten gehen.

Online-Bezahldienst Klarna nimmt bei Börsengang 1,4 Milliarden Dollar ein

Klarna-Hauptsitz in Stockhom (Bild: Klarna/ CC BY-SA 4.0)

Mehr eingenommen als erhofft hat der schwedische Online-Bezahldienst Klarna bei seinem Börsengang in New York. Insgesamt wurden 34,3 Millionen Aktien zu je 40 Dollar abgesetzt, was fast 1,4 Milliarden Dollar einbrachte. Der Ausgabepreis lag mit 40 Dollar deutlich über der angestrebten Spanne von 35 bis 37 Dollar. Da der Grossteil der Aktien, konkret 28,7 Millionen Stück, von Anteilseignern stammte, profitierte das Unternehmen mit Hauptsitz in Stockholm profitiert also nur zum Teil vom IPO.

Schwedischer Bezahldienst Klarna strebt Börsengang in den USA an

Der Börsenbulle in New York (Bild: Coolcaesar CC BY-SA 3.0)

Der schwedische Bezahldienst Klarna mit Hauptsitz in Stockholm strebt an die New Yorker Börse und hat zu diesem Zweck am Freitag dieser Woche bereits einen Börsenprospekt eingereicht. Laut diesen Unterlagen konnte Klarna seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 24 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar hinaufschrauben. Unter dem Strich konnten die Schweden einen Gewinn von 21 Millionen Dollar nach einem Minus von 244 Millionen Dollar ein Jahr zuvor in die Bücher eintragen.

Sunrise will Mitte November an die Börse

IPO von Sunrise soll Mitte November erfolgen (Bild: Kapi)

Allmählich konkretisiert sich der Zeitpunkt des Börsengangs von Sunrise. Denn der Mutterkonzern Liberty Global hat nun nämlich einen Fahrplan für den IPO des Schweizer Telekom-Konzerns ausgegeben. Die ausserordentliche Generalversammlung, die der Abspaltung noch zustimmen muss, wird den Angaben zufolge am 25. Oktober über die Bühne gehen.

Sunrise-Spin-off soll im vierten Quartal vollzogen werden

Foto: Kapi

Sunrise will wie geplant im vierten Quartal dieses Jahres den Spin-off vom Mutterkonzern Liberty Global und den Gang an die Schweizer Börse vollziehen. Dies gab die Nummer zwei am Schweizer Telekommarkt am am Montag im Rahmen des Kapitalmarkttages in Glattbrugg bekannt. Mit dem Börsengang werde Sunrise unternehmerisch wieder in die Freiheit entlassen, liessen der Mutterkonzern Liberty Global und Sunrise unisono verlauten.

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