Performance-Marketing: Social Media weniger lukrativ

Soziale Medien: Viele User sind offenbar werbemüde (Foto: pixabay.com, Gerd Altmann)

Fast 75 Prozent der Performance-Vermarkter in den USA beklagen sinkende Erträge im Bereich der sozialen Medien. Dies zeigt eine kürzlich publizierte Studie des Werbetechnologieunternehmens Taboola. Dafür wurden über 300 US-Werbetreibende von Marken und Agenturen von Qualtrics befragt. Die meisten dieser Marketer gaben an, dass sinkende Erträge mehr als 30 Prozent ihrer Ausgaben betreffen.

Immer mehr deutsche Unternehmen pfeifen auf X

Immer mehr deutsche Unternehmen wenden sich von X ab (Bild: Dima Solomin auf Unsplash)

Immer mehr Organisationen und Unternehmen in Deutschland kehren X, vormals Twitter, seit dem Verkauf des Mikroblogging-Dienstes an den Milliardär Elon Musk den Rücken. Nicht nur die teils radikalen Äusserungen des Managers, sondern auch die Reduktion von Moderatoren im Kampf gegen Hassrede und Fake News sind laut einer Umfrage des Berliner Digitalverbands Bitkom die Gründe dafür.

Neue App: Abspaltung des US-Geschäfts von Tiktok wird konkreter

Symbolbild: Pixabay/iXimus

Offenbar nehmen die technischen Vorbereitungen der Videoplattform Tiktok zur geplanten Abspaltung ihres US-Geschäfts konkrete Formen an. Laut einem Bericht von "The Information" wolle die vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Kurzvideoplattform am 5. September angesichts der von US-Präsident Donald Trump vorangetriebenen Trennung mit einer neuen App an den Start gehen.

Donald Trump will "sehr reiche Leute" für Kauf von Tiktok gefunden haben

Tiktok: Status in den USA sollte bald entschieden sein (Bild: Pixabay/Konkarampelas)

Donald Trump hat verkündet, eine Gruppe "sehr reicher Leute" gefunden zu haben, die die Kurzvideoplattform Tiktok kaufen wollten. Näheres werde er in rund zwei Wochen verraten, so der US-amerikanische Präsident. Für den Verkauf sei wohl die Einwilligung von Chinas Präsident Xi Jinping erforderlich, die Trump wahrscheinlich auch bekommen werde.

Tiktok-Verbot für unter 16-Jährige: Experten haben Vorbehalte

Symbolbild: Pixabay/Stefan Coders

Dass man die Nutzung von Social-Media-Plattformen wie etwa Tiktok, Instagram, Facebook oder X erst ab 16 Jahren erlauben soll, wie dies etwa in Australien der Fall ist, sehen Fachleute in Deutschland und der Schweiz eher kritisch. So wendet sich etwa Anne-Linda Camerini von der Universität Lugano grundsätzlich gegen pauschale Verbote. "Wir wollen keine Angst machen und nicht tabuisieren und stigmatisieren," betont Camerini. Durch Tabuisierungen könnten Angebote erst recht interessant werden und Verbote umgangen werden.

Social Media: Gehirnwäsche ist weitverbreitet

Rebecca Lemov warnt vor der modernen Gehirnwäsche (Foto: Veasey Conway, harvard.edu)

Gehirnwäsche, also die quasi gewaltsame Veränderung der Meinung von anderen Menschen, wird meist als Relikt des Kalten Krieges angesehen. Doch Rebecca Lemov von der Harvard University glaubt, dass diese Art der Gedankenbeeinflussung noch weit verbreitet ist. Elemente von Zwang und Überredung sowie Komponenten der Gedanken- und Verhaltenskontrolle würden demnach in Sekten, sozialen Medien, Künstlicher Intelligenz (KI) und sogar in der Kryptokultur eingesetzt.

Trump verlängert Frist für Tiktok erneut

Symbolbild: Pixabay/iXimus

Die Kurzvideo-App Tiktok erhält vom US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump eine weitere Fristverlängerung für den Verkauf oder eine Beteiligung eins US-Konzerns am Betrieb des Dienstes in den Vereinigten Staaten. Die zum chinesischen Konzer Bytedance gehörende App soll trotz eines US-Gesetzes zu ihrem Aus zunächst für weitere 90 Tage im Land verfügbar bleiben, ordnete Trump an. Zuvor verstrichen bereits zwei von ihm gewährte Gnadenfristen ohne die versprochene Lösung.

Werbung auf Youtube bald noch deplatzierter

Youtube: Google-Unternehmen setzt weiter auf KI (Foto: pixabay.com, EyestetixStudio)

Mit der Funktion "Peak Moments" können Content-Ersteller auf Youtube Werbung künftig KI-gestützt nach besonders spannenden Momenten integrieren. Die Aufmerksamkeit der Zuseher soll damit garantiert sein. Googles KI-basierter, multimodaler Chatbot Gemini analysiert hierfür vorab das Videomaterial auf dessen Höhepunkte.

Überdosis Social Media beflügelt Fake News

Internetnutzerin: Social Web schwächt das Urteilsvermögen (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Im Übermass soziale Medien nutzende Menschen gefährden nicht nur ihre psychische Gesundheit. Sie sind auch anfälliger dafür, auf Falschmeldungen hereinzufallen. Das beweist eine Studie von Forschern der Michigan State University. "Diese übermässige Nutzung ist mit einer grösseren Neigung verbunden, Fake News zu glauben und sich damit auseinanderzusetzen", so Wissenschaftler Dar Meshi.

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