Bundesgesetz zum Einsatz elektronischer Mittel für Behördenaufgaben tritt am 1. Januar in Kraft

Symbolbild: Fotolia/ Andrey Popov

Das Bundesgesetz über den Einsatz elektronischer Mittel zur Erfüllung von Behördenaufgaben (EMBAG) sowie die dazugehörige Verordnung (EMBAV) sollen am 1. Januar 2024 in Kraft treten. Dies hat der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung beschlossen. Damit sollen die Rechtsgrundlagen für die digitale Transformation der Bundesverwaltung und für die Zusammenarbeit zwischen Behörden verschiedener Gemeinwesen und Dritten auf dem Gebiet des E-Government geschaffen werfen, heisst es in einer Aussendung dazu.

Änderung der Verordnung über die Koordination der digitalen Transformation und die IKT-Lenkung

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Der schweizerische Bundesrat hat hat die Änderung der Verordnung über die Koordination der digitalen Transformation und die IKT-Lenkung in der Bundesverwaltung VDTI gutgeheissen. Es handle sich dabei hauptsächlich um kleinere Anpassungen als Folge der letztjährigen Zwischenevaluation und in Erfüllung eines Auftrags des Bundesrates, heisst es in einer Aussendung dazu.

Bund startet Pilotversuch auf Mastodon

Logobild: Freepik/ Juan Roballo

Die Bundeskanzlei betreibt neu eine Instanz auf dem Social-Media-Kanal Mastodon. Sie heisst social.admin.ch und steht laut Mitteilung der Bundeskanzlei dem Bundesrat und den Departementen zur Registrierung offizieller Accounts zur Verfügung. Anwender mit einem Account bei einer anderen Instanz können die Accounts auf social.admin.ch verfolgen und deren Inhalte lesen. Dies entspreche der Logik und den Gewohnheiten auf Mastodon.

Bundesrat genehmigt Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und Kantonen für Digitalisierungsprojekte

Symbolbild: Cristine Lietz auf Pixelio

Der schweizerische Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die Vereinbarung zwischen dem Bund und den Kantonen über die Finanzierung von Projekten der Agenda "Nationale Infrastrukturen und Basisdienste Digitale Verwaltung Schweiz" für die Jahre 2024-2027 abgesegnet. Damit beabsichtige er, diese Vereinbarung mit den Kantonen einzugehen, heisst es in einer Aussendung des Bundesrates dazu. Die Kantone werden laut den Infos im Rahmen der Plenarversammlung der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) am 23. Juni über die Unterzeichnung entscheiden.

Auch Schweizer Bundesverwaltung vom Hackerangriff auf Xplain betroffen

Symbolbild: Colin/CC BY-SA 2.0

Vom Ransomware-Angriff auf das Unternehmen Xplain, bei dem ein Teil der entwendeten Daten im Darknet publiziert wurde, könnten nach aktuellem Kenntnisstand auch operative Daten der schweizerischen Bundesverwaltung betroffen sein. Die vertieften Analysen laufen derzeit noch, wie das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) mitteilt.

Abacus bei einem Drittel der Schweizer Gemeinden im Einsatz

Abacus-Zentrale in Wittenbach (Foto: Karlheinz Pichler)

Die Business-Software-Lösungen des Ostschweizer Unternehmens Abacus Research mit Zentrale in Wittenbach sind nicht nur im KMU-Bereich stark verbreitet, sondern gewinnen auch im öffentlichen Sektor immer mehr Anhänger. Mit Stand Ende 2022 hatten gemäss den Angaben des Ostschweizer Softwarehauses insgesamt 699 Gemeinden in der Deutsch- und Westschweiz Abacus-Lösungen im Einsatz, was rund einem Drittel aller Gemeinden entspricht. Zum Vergleich: Im Vorjahr seien es noch 570 Gemeinden gewesen, welche auf Abacus setzten, heisst es.

Armee lagert Verwaltungsinformatik an Bundesamt für Informatik und Telekommunikation aus

Symbolbild: VBS/DDPS

Die Verwaltungsinformatik der Armee wird zukünftig durch das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation im Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) sichergestellt. Durch diesen Schritt könne sich die Gruppe Verteidigung auf die einsatzkritischen IKT-Leistungen, wie zum Beispiel die Rechenzentren VBS, konzentrieren, heisst es in einer Aussendung dazu.

Bundesrat passt rechtliche Grundlagen zu militärischen Informationssystemen an

Symbolbild: Nicola Pitaro/VBS

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung Änderungen des Bundesgesetzes über die militärischen Informationssysteme in Kraft gesetzt sowie Änderungen in der dazugehörigen Verordnung verabschiedet. Die Mehrheit der Anpassungen auf gesetzlicher Ebene und der Verordnungsänderungen sollen am 1. April 2023 in Kraft treten, einzelne Bestimmungen in Abhängigkeit der neuen Datenschutzgesetzgebung am 1. September 2023.

Neue Strategie für die Digitale Schweiz

Symbolbild: Pixelio/ Marcus Stark

Der Bundesrat hat die neue Strategie Digitale Schweiz genehmigt. Die Strategie sieht neu jährlich wechselnde Fokusthemen vor, die vom Bundesrat bestimmt werden. Dabei soll es sich um Bereiche handeln, in denen der Bundesrat eine besondere Priorität für die digitale Schweiz sieht. Bei den Fokusthemen für das neue Jahr 2023 handelt es sich gemäss einer Aussendung des Bundesrates um digitalisierungsfreundliches Recht, Digitalisierung im Gesundheitsbereich und digitale Souveränität.

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