Paramount will Warner Bros. nicht kampflos Netflix überlassen

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Der US-amerikanische Medienriese Paramount gibt im Kampf um den Hollywood-Rivalen Warner Bros. noch nicht auf. Um Netflix trotz der bereits angekündigten Übernahme doch noch zu schlagen, wendet sich Paramount mit einem Angebot direkt an die Aktionäre von Warner. Paramount bietet für den heutigen Gesamtkonzern Warner Bros. Discovery 108,4 Milliarden US-Dollar (knapp 94 Mrd. Euro). Netflix hatte am Freitag die geplante Übernahme von WBD für fast 83 Mrd. Dollar (71,3 Mrd. Euro) bekanntgegeben.

Netflix krallt sich Warner Brothers

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Der US-amerikanische Streamingdienst Netflix mit Hauptsitz im kalifornischen Los Gatos hat die Bieterschlacht rund um Warner Bros Discovery für sich entschieden. Wie Netflix und Warner Bros Discovery heute in einer gemeinsamen Erklärung bekannt gaben, soll Netflix den Film- und Medienriesen um eine Summe von fast 83 Milliarden Dollar (rund 71,3 Mrd. Euro) übernehmen.

Netflix mit deutlichem Umsatzplus aber geschmälertem Gewinn

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Der US-Streaming-Anbieter Netflix erwirtschaftete im vergangenen dritten Quartal 2025 einen Konzernumsatz von 11,51 Milliarden Dollar, was einem Zuwachs um 17 Prozent gegenüber derselben Vorjahresperiode entspricht. Das Netto-Ergebnis stieg "nur" um etwa acht Prozent auf 5,87 Dollar je Aktie oder 2,55 Milliarden Dollar. Darin enthalten sei allerdings eine Zahlung von 619 Millionen Dollar an die brasilianischen Steuerbehörden, so Netflix. Analysten hatten mit einem Überschuss von etwa drei Milliarden Dollar gerechnet.

Susanne Schildknecht neue Netflix-Marketingchefin für die DACH-Region

Susanne Schildknecht (Bildquelle: zVg)

Mit Susanne Schildknecht hat der US-amerikanische Streamingdienst Netflix mit Hauptsitz im kalifornischen Los Gatos eine neue Marketingverantwortliche (Head of Marketing) für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) unter Vertrag genommen. Schildknecht wechselt von Paramount, wo sie seit 2020 tätig war, zuletzt als "SVP MTV Entertainment Studio Europe & Scripted Local Originals GSA". Vor Paramount stand sie in Diensten des TV-Senders Super RTL.

Starkes zweites Quartal für Netflix

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Der US-amerikanische Streamingdienst Netflix erwirtschaftete im abgelaufenen zweiten Quartal einen Umsatz in Höhe von 11,08 Milliarden Dollar. Der Reingewinn belief sich den Angaben des Unternehmens zufolge auf 3,1 Milliarden Dollar. Damit schlägt Netflix die Erwartungen der Analysten. Das gute Zahlenwerk ist unter anderem dem Erfolg der finalen Staffel der Serie "Squid Game" und anderer Produktionen geschuldet.

Netflix-Nutzer müssen künftig mit Werbeunterbrechungen rechnen

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Der Video-Streamer Netflix mit Zentrale im kalifornischen Los Gatos verfügt inzwischen über mehr als 94 Millionen Kunden weltweit, die den Dienst als Abo-Modell mit Werbung nutzen. Im vergangenen November waren es erst rund 70 Millionen. Die Abonnenten dieses günstigeren, mit Anzeigen mitfinanzierten Modells müssen sich nun im kommenden Jahr auf Werbeunterbrechungen einstellen. Auch wenn man die Wiedergabe pausiert, soll Reklame eingeblendet werden, wie der Videostreaming-Marktführer verlauten lässt.

Netflix steigert Umsatz und Gewinn markant

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Die Nummer eins auf dem Videostreaming-Sektor Netflix konnte im vergangenen Quartal beim Umsatz und dem Gewinn markant zulegen. So kletterten die Erlöse im Jahresvergleich um 12,5 Prozent auf nunmehr gut 10,5 Milliarden Dollar. Der Quartalsgewinn des Konzerns mit Zentrale im kalifornischen Los Gatos schnellte unter dem Strick um 24 Prozent auf 2,89 Milliarden Dollar hoch. Netflix übertraf mit diesem Zahlenwerk die Erwartungen der Analysten.

Netflix knackt Marke von 300 Millionen Nutzern

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Netflix konnte im vergangenen Quartal, in dem unter anderem die zweite Staffel der südkoreanischen Erfolgsserie "Squid Game" startete, die Rekordmarke von knapp 19 Millionen neuen Nutzern verbuchen, was in etwa doppelt so viel ist, wie von Analysten erwartet. Netflix hält damit aktuell bei 301,6 Millionen Haushalten als Kunden.

Netflix fasst nach NGO-Beschwerde Millionenstrafe aus

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Die niederländische Datenschutzbehörde hat den US-amerikanischen Streaminganbieter Netflix knapp fünf Jahre nach Einreichung einer Beschwerde der Datenschutzorganisation Noyb von Max Schrems zu einer Strafzahlung von 4,75 Millionen Euro Strafe verdonnert. Grund dafür ist laut Urteil, dass Netflix seine Kunden nicht ausreichend über die Verwendung ihrer Daten informiert haben soll. Allerdings sei der Fall damit noch nicht zur Gänze abgeschlossen, lässt Noyb dazu wissen.

Niederlassungen von Netflix in Paris und Amsterdam von Steuerfahndern durchsucht

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Die Niederlassungen des Streaminggiganten Netflix in Paris und Amsterdam sind aufgrund von Steuervorwürfen durchsucht worden. Medienberichten zufolge haben Finanzfahnder und Antikorruptionsermittler den Firmensitz des Unternehmens in Frankreich unter die Lupe genommen.

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