Netflix hofft auf vierzig Millionen neue Abos bis 2023

Video-Streaming in der Praxis: Netflix versucht es mit Werbung (Foto: Frank Reppold, pixabay.com)

Streaming-Riese Netflix will mit einem teilweise werbefinanzierten Angebot bis zum dritten Quartal 2023 weltweit 40 Millionen Kunden dazu gewinnen. Dies berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf ein Dokument, das der Streaming-Dienst Anzeigenkäufern übermittelt hat. Ob es lauter Neukunden sein werden oder Umsteiger mitgerechnet werden, ist nicht bekannt. Netflix hat von April bis Juni 970.000 Abonnenten verloren und vier Prozent seiner Belegschaft entlassen. Zudem konkurriert der Dienst derzeit massiv mit Disney+ um neue Abonnenten.

Netflix mit Plus bei Umsatz und Gewinn, aber Minus bei Nutzerzahlen

Netflix: Nutzerrückgang hält an (Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash.com)

Der US-amerikanische Streamingdienst Netflix konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Jahres gegenüber demselben Vorjahreszeitraum um 8,6 Prozent auf acht Milliarden Dollar steigern. Unterm Strich verdiente der Konzern 1,44 Milliarden Dollar, vor einem Jahr waren es 1,35 Milliarden gewesen. Das Betriebsergebnis sank jedoch um 15 Prozent auf 1,6 Mrd. Dollar.

Netflix geht Technologiepartnerschaft mit Microsoft ein

Partnert mit Microsoft: Netflix (Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash.com)

Der US-amerikanische Streaminganbieter Netflix hat sich für die geplante werbefinanzierte Version des Dienstes für Microsoft als Technologie-Partner entschieden. Der Redmonder Software-Gigant bringe alle nötigen Fähigkeiten dafür mit, erklärte der fürs operative Geschäft zuständige Netflix-Manager Greg Peters dazu.

Netflix nur werbefrei attraktiv

Netflix: Werbefinanzierte Abos kontraproduktiv (Foto: pixabay.com)

Ein werbefinanziertes Netflix-Abo ist offenbar keine gute Idee. 72 Prozent der Streaming-Abonnenten würden laut Umfrage des Technologie-Unternehmens Whip Media wahrscheinlich nicht zu Netflix mit Werbe-Einblendungen wechseln. Stattdessen blieben sie lieber bei ihrem aktuellen Tarif. Nur 14 Prozent zeigen sich demnach wechselwillig. Zwischen dem 29.4. und 4.5.2022 befragte Whip Media dazu 2.460 TV-Time-Nutzer in den USA.

Fast ein Viertel der Netflix-Neukunden kündigen bereits nach vier Wochen wieder

Symbolbild: Souvik Banerjae auf Unsplash.com

23 Prozent der Neukunden des Streaming-Dienstes Netflix in den USA kündigen bereits nach einem Monat ihr Abo wiedere, wie der Researcher Antenna in einer neuen Umfrage herausgefunden hat. Der bereits bekannte Negativtrend verstetigt sich demnach. Die hohe Kündigungsrate bei Neukunden ist im Vergleich zu Wettbewerbern damit die höchste.

Netflix entlässt 300 Mitarbeitende

Streicht Stellen: Netflix (Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash.com)

Der US-amerikanische Streaminganbieter Netflix mit Zentrale im kalifornischen Los Gatos operiert weiter mit dem Sparstift und entlässt 300 Mitarbeitende. Das entspricht rund vier Prozent der Belegschaft der Kalifornier. Der Konzern begründete den Jobabbau damit, die Kosten in Einklang mit dem schwächelnden Umsatzwachstum bringen zu müssen. Im vergangenen Jahr erzielte der Streamingpionier einen Umsatz in Höhe von 29,7 Milliarden Dollar.

Personalabbau beim US-Streamingdienst Netflix

Baut Leute ab: Netflix (Bild: Souvik Banerjee/Unsplash)

Der US-amerikanische Streamingdienst Netflix will 150 Mitarbeitenden den Blauen Brief überreichen. Betroffen sind gemäss Netflix-Ankündigung etwa zwei Prozent der Angestellten im Heimatmarkt. "Diese Veränderungen sind in erster Linie geschäftlichen Erfordernissen geschuldet und nicht den Einzelleistungen", hiess es in einer Erklärung. Dies mache den Schritt besonders schwierig.

Netflix forciert Livestream-Funktion für Comedy-Shows

Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash

Neben zahlreichen selbst produzierten Serien und Filmen ist Netflix auch für seine Comedy Specials, also Live-Shows bekannter Komikerinnen und Komiker, bekannt. Derzeit kann man diese bloss als Aufzeichnung ansehen, eine Tatsache, die sich nun ändern könnte. Der Streaming-Riese arbeitet offenbar an einem Livestream-Feature zur Übertragung von Stand-Up-Shows und weiteren Live-Inhalten.

Ausstieg von Pershing Square bringt Netflix-Aktie weiter ins trudeln

Netflix: Aktienkurs im Sinkflug (Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash.com)

Der Ausstieg eines Grossaktionärs versetzt Netflix einen weiteren Schlag: Die Aktien der Onlinevideothek sind am gestrigen Donnerstag um 4,4 Prozent gefallen, nachdem sie vorgestern wegen eines überraschenden Kundenschwunds 35 Prozent eingebrochen waren. Pershing Square, der Hedgefonds des Milliardärs William Ackman, stiess den Angaben zufolge seine 3,1 Millionen Netflix-Papiere ab und nahm dabei einen Verlust von 400 Millionen Dollar in Kauf.

Netflix mit Kundenschwund - Aktie stürzt über 20 Prozent ab

Bild: Souvik Banerjee auf Unsplash

Der Streamingmarktführer Netflix hat erstmals seit mehr als zehn Jahren ein Quartal mit Kundenschwund verkraften müssen. In den drei Monaten bis Ende März wurden rund 200.000 Abonnentinnen und Abonnenten abgemeldet, wie Netflix gestern nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Anzahl der weltweiten Bezahlabos lag zum Quartalsende bei 221,6 Millionen. Eigentlich hatte das Unternehmen laut eigener Prognose mit einem Zuwachs von 2,5 Millionen Kundinnen und Kunden gerechnet.

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