Chip- und Sensor-Hersteller AMS Osram plant Massenentlassungen

AMS-Sitz in Unterpremstätten (Bild: AMS)

Der steirische Chip- und Sensorhersteller AMS-Osram mit Zentrale in Premstätten bei Graz muss für das abgelaufene einen deutlichen Umsatzrückung zur Kenntnis nehmen. Der Konzern plant nun, sowohl in Europa als auch in Asien jeweils 1'000 Stellen abzubauen, was in etwa 10 Prozent der Belegschaft entspicht.

Cablex entlässt Dutzende von Mitarbeitenden

Bild: Cablex

Die auf den Bau, Betrieb und Unterhalt von ICT- und Netzinfrastrukturen fokussierte Cablex baut trotz der guten Ertragslage des Mutterkonzerns Swisscom "Dutzende" Mitarbeitende ab. Der Abbau, der Medienberichten zufolge eine zweistellige Zahl betrifft, erstreckt sich demnach über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg. Als Grund werden Restrukturierungsmassnahmen sowie Anpassungen an den Markt genannt. Auch die zunehmenden Automatisierungen und die unsicheren Wirtschaftsaussichten spielten herein, heisst es.

Sunrise stellt weniger Leute auf die Strasse als geplant

Foto: Kapi

Im Zuge des Umbaus der Unternehmensorganisation baut die Nummer zwei am Schweizer Telekommunikationsmarkt, Sunrise, "nur" 147 Stellen ab, anstatt, wie ursprünglich angekündigt, 190. Die Kündigungen sollen im laufenden und im kommenden Monat erfolgen, wie Sunrise wissen lässt. Betroffen von den Streichungen sind demnach hauptsächlich Management- und Support-Funktionen. Shop- und Kundendienstpersonal sowie Lernende seien grösstenteils ausgenommen.

Rotstift: Amazon baut weitere sechzehntausend Stellen ab

Symbolbild: Pixabay/Tumisu

Der US-amerikanische Online-Versandhandels- und Cloudriese Amazon hat im Rahmen einer zweiten grossen Entlassungswelle innerhalb von drei Monaten vor, rund 16.000 weitere Jobs abzubauen. Wegen der zunehmenden Konkurrenz im Bereich Künstlicher Intelligenz wolle der Konzern mit Zentrale in Seattle die Bürokratie verschlanken, heisst es. Amazon werde seinen Mitarbeitern in den USA 90 Tage Zeit geben, um intern nach einer neuen Stelle zu suchen, liess die unter anderem für Technologie zuständige Managerin Beth Galetti in einem Blogbeitrag verlauten.

Meta streicht im Bereich Virtual Reality zehn Prozent der Stellen

Logobild: Dima Solomin auf Unsplash

Die Konzernmutter von Facebook, Instagram und Whatsapp, Meta, will sich künftig verstärkt auf Künstliche Intelligenz (KKI) konzentrieren und dafür jede zehnte Stelle in ihrer verlustreichen Sparte Reality Labs streichen, die lange Zeit als Zukunft des Konzerns galt. Ein Sprecher des im kalifornischen Menlo Park domizilierten Internet-Giganten bestätigte einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, wonach in einem ersten Schritt mehr als 1.000 Arbeitsplätze wegfallen sollen.

Allianz-Tochter soll 1'500 Mitarbeitende durch KI ersetzen

Symbolbild: Allianz

Allianz Partners, ein Tochterunternehmer des Versicherungskonzerns Allianz, will über 1.500 Mitarbeitende durch Künstliche Intelligenz ersetzen. Gemäss einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" wolle die auf Versicherungen rund um Reise und Auto spezialisierte Allianz Partners einfache Kundenanrufe künftig vermehrt durch KI beantworten lassen. Zwar bestätigte das Unternehmen keine konkreten Stellenabbaupläne, widersprach dem aber auch nicht.

HP verschärft Sparkurs und streicht Tausende Stellen

Logobild: HP

Der US-amerikanische Computer- und Druckerhersteller HP verschärft seinen Sparkurs. Bis 2028 sollen 4'000 bis 6'000 Stellen gestrichen werden, gab der Techriese bekannt. Dies entspricht rund zehn Prozent der Belegschaft. "Wir gehen davon aus, dass diese Massnahme über einen Zeitraum von drei Jahren Einsparungen in Höhe von einer Milliarde Dollar erzielen wird", so HP-Chef Enrique Lores im Rahmen einer Telefonkonferenz gegenüber Medien.

Rauswurf von Mitarbeitenden wegen KI wird immer mehr zum Bumerang

Symbolbild: Pixabay/Roszie

Zu Beginn des aktuellen KI-Hypes (künstliche Intelligenz) waren viele Unternehmer der Ansicht, dass man durch den Einsatz von KI im Personalbereich massiv abspecken könne. Nun belegen mehrere Untersuchungen, dass die Hoffnungen mancher CEOs auf Effizienzsteigerungen wohl überzogen waren. Nun müssen viele von ihnen wieder zurückrudern.

IBM plant Stellenabbau

Bildquelle: IBM

Der US-IT-Riese IBM plant Stellenstreichungen. Hintergrund dazu ist, dass der Konzern mit Zentrale in Armonk im Bundesstaat New York im laufenden Quartal mehrere Beschäftigungsprofile abschaffen wolle, was Auswirkungen für Tausende Beschäftigte mit sich bringen könnte. Ein niedriger einstelliger Prozentsatz der weltweiten Belegschaft werde betroffen sein, gab IBM dazu bekannt. Ende 2024 hielten die Armonker bei einem Beschäftigtenstand von rund 270.000 Leuten.

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