Intel muss schrumpfendem PC-Markt Tribut zollen

Intel-Headquarters im kalifornischen Santa Clara (Bild:Intel)

Der US-amerikanische Chip-Riese Intel mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara muss dem Abflauen des Corona-bedingten Booms in der PC-Branche Tribut zollen. Im ersten Quartal des neuen Jahres sank der Umsatz im Vergleich zur selben Periode des Vorjahres um sieben Prozent auf 18,4 Milliarden Dollar (17,5 Mrd Euro). Ein wesentlicher Gründ für den Rückgang war das Schrumpfen des Geschäfts mit Notebook-Chips um 14 Prozent auf knapp sechs Milliarden Dollar, wie Intel selber bekannt gegeben hat.

Swisscom übertrifft die Erwartungen

Schlägt die Erwartungen: Swisscom (Foto: Karlheinz Pichler)

Der Schweizer Telekom-Branchenprimsu Swisscom hat im Auftaktquartal des neuen Jahres etwas weniger umgesetzt und verdient als in der Vergleichsperiode des Vorjahes. Während der Umsatz moderat zurückging, gab es beim Reingewinn einen deutlichen Rückgang. Allerdings spielten hier Sonderfaktoren eine massgebliche Rolle. Ohne diesen wäre er höher als im letzten Jahr gewesen. Insgesamt überrascht Swisscom die Analysten mit der aktuellen Quartalsbilanz aber positiv.

Spotify weiter auf Wachtumskurs

Spotify-Sitz in Stockholm (Bild: Erik Stattin/CC BY-SA 3.0)

Die schwedische Musikstreaming-Anbieterin Spotify konnte im vergangenen Quartal trotz der Kontroverse um den Podcast-Star Joe Rogan weiter zulegen. Konkret schloss der Branchenprimus aus Stockholm das letzte Vierteljahr mit 182 Millionen Abo-Kunden ab und damit mit um zwei Millionen mehr als Ende 2021. Spotify verdaute damit auch den schlagartigen Verlust von 1,5 Millionen Kunden in Russland, wo der Dienst angesichts der internationalen Sanktionen wegen des Krieges in der Ukraine den Betrieb einstellte.

Software AG besser als erwartet

Bild: Software AG

Die in Darmstadt domizilierte Software AG überrascht poitiv. Das nach SAP zweitgrösste deutsche Softwarehaus hat im ersten Quartal dieses Jahres deutlich mehr verdient als erwartet. Beim operativen Ergebnis machten die Darmstädter einen Sprung von mehr als zwei Dritteln nach oben. Beim Gesamtumsatz legten die Darmstädter im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 13 Prozent auf 206 Millionen Euro zu. Damit lagen die Erlöse klar über den Erwartungen der Analysten.

Temenos mit solidem ersten Quartal

Gut gestartet: Temenos (Logobild:Temenos)

Die Schweizere Bankensoftwarespezialistin Temenos mit Zentrale in Genf kann auf ein solides Startquartal 2022 verweisen. Im Vergleich zur selben Vorjahresperiode stieg der Umsatz in der Non-IFRS-Betrachtung, wo unter anderem Kosten für aktienbasierte Vergütungsprogramme herausgerechnet werden, gemäss den Unternehmensangaben um gut 5 Prozent auf 220,7 Millionen US-Dollar.

Orange mit stabiler Quartalsbilanz

Hält Bilanz stabil: Orange (Bild: Orange)

Der französische Telekom-Riese Orange mit Hauptsitz in Paris konnte den Erlös im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zur selben Vorjahresperiode dank guter Geschäfte in Afrika und dem Nahen Osten stabil halten. Der stieg der Umsatz in den drei Monaten bis Ende März gemäss Mitteilung leicht um 0,7 Prozent auf knapp 10,6 Milliarden Euro.

ABB leicht unter den Erwartungen

Foto: Karlheinz Pichler

Mit einem Umsatz in Höhe von 6,97 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal des laufenden Jahres kann der Hightech-Konzern ABB den Vorjahreswert nur knapp übertreffen. Laut den Angaben seien die Verkäufe vor allem durch Lieferengpässe bei Komponenten im Geschäftsbereich Robotik & Fertigungsautomation gebremst worden. Der operative Gewinn (Ebita) hingegen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf nunmehr 997 Millionen Dollar, und die entsprechende Marge um 0,5 Prozentpunkte auf 14,3 Prozent.

LG Electronics legt kräftig zu

Logo-Bild: LG Electronics

Der zur LG Group gehörende südkoreanische Konzern LG Electronics meldet für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres passable Wachstumszahlen. Laut Mitteilung des auf Smartphones, Unterhaltungs- und Haushaltselektronik ausgerichteten Unternehmens kletterte der Umsatz im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 18,5 Prozent auf 21,1 Billionen koreanische Won (KRW), was in etwa 16,13 Milliarden Schweizer Franken entspricht.

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