Ebay über den Erwartungen

Ebay-Zentrale in San Jose  (Bild:Coolcaesar/CC BY-SA 3.0)

Zwar muss die Online-Auktions- und -Handelsplattform Ebay für das zweite Quartal 2022 im Vergleich zur selben Vorjahresperiode einen Umsatzrückgang um 9 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar zur Kenntnis nehmen. Und unter dem Strich geriet der Konzern mit Zentrale im kalifornischen San Jose aufgrund von bilanziellen Wertanpassungen von Firmenbeteiligungen sogar mit 531 Millionen Dollar in die roten Zahlen. Das bereinigte Quartalsergebnis aus dem fortgeführten Geschäft fiel um 18 Prozent auf 554 Millionen Dollar.

Paypal mit Gewinneinbruch

Paypal Headquarters in San Jose (Bild: Sagar Savia/ CC BY-SA 3.0)

Der Online-Bezahldienst Paypal muss für das zweite Quartal des laufenden Jahres gegenüber dem Vorjahreswert einen Rückgang beim Betriebsgewinn um 32 Prozent auf 764 Millionen Dollar zur Kenntnis nehmen. Das Nettoergebnis schlitterte sogar mit 341 Millionen Dollar ins Minus. Grund waren aber vor allem Sonderfaktoren wie höhere Steuern. Das Tagesgeschäft lief relativ rund. So konnte Paypal den Umsatz im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar steigern.

Zahlen von Sunrise UPC im zweiten Quartal auf Vorjahresniveau

Stagnation bei Sunrise UPC (Bild: zVg)

Sunrise UPC weist für das zweite Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz auf angepasster Basis von CHF 739,1 Millionen aus. Das entspricht einem marginalen Rückgang gegenüber derselben Vorjahresperiode um 0,3 Prozent. Gestützt wurde der Umsatz laut Mitteilung insbesondere durch ein Wachstum des Large Enterprise-Segments im Geschäftskundenbereich sowie einem gesteigerten Service-Umsatz mit den Privatkunden im Mobile-Bereich.

Apples iPhone-Geschäft brummt nach wie vor

Profitiert weiter vom guten iPhone-Geschäft: Apple (Bild:Coolcaesar/CC BY-SA 3.0)

Der IT-Gigant Apple aus dem kalifornischen Cupertino konnte im letzten Quartal den iPhone-Umsatz trotz eines insgesamt geschrumpften Smartphone-Markt weiter steigern. Das glich zusammen mit einem gewachsenen Dienstleistungsgeschäft Rückgänge bei anderen Geräten der Firma mehr als aus. Konkret stiegen die Einnahmen von Apple im Ende Juni abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal des laufenden Fiskaljahres um zwei Prozent auf rund 83 Milliarden Dollar (81,76 Mrd. Euro) zu.

Spotify mit hohen Verlusten und Nutzer-Zuwächsen

Bild: Pixabay

Die Nummer Eins unter den Musikstreaming-Anbietern Spotify fuhr im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres einen Verlust in Höhe von 125 Millionen Euro ein. Zum Vergleich: In derselben Periode des Vorjahres stand noch ein Plus von 131 Millionen Euro in den Büchern. Ein Faktor seien die um 40 Prozent gestiegenen Marketing-Kosten von 391 Millionen Euro gewesen, rechtfertigt sich der Konzern mit Zentrale im schwedischen Stockholm. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich hingegen um 23 Prozent auf 2,86 Milliarden Euro.

Facebook-Konzernmutter Meta muss erstmals Umsatzrückgang zur Kenntnis nehmen

Logobild:Meta

Die Facebook-Mutter Meta mit Zentrale im kalifornischen Menlo Park muss erstmals in seiner Firmengeschichte einen Umsatzrückgang zur Kenntnis nehmen. Angaben von Meta zufolge ging der Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres im Vergleich zum Vorjahresquartal um ein Prozent auf 28,8 Milliarden Dollar (28,3 Milliarden Euro) zurück. Der Gewinn brach gar um 36 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar ein.

Gewinnrückgang: Alphabet bekommt den Abschwung im Online-Werbemarkt zu spüren

Weniger Gewinn: Alphabet (Bild: Alphabet)

Alphabet, die Konzernmutter von Google, muss für das abgelaufene Quartal eine Wachstumseinbremsung sowie einen deutlichen Rückgang des Gewinns zur Kenntnis nehmen. Hauptgrund dafür ist er Abschwung im Online-Werbemarkt, denn vor allem auch Google zu spüren bekam. Andererseits demonstriert der Internet-Gigant aber auch, dass er grundsätzlich gut aufgestellt ist, um besser als kleinere Konkurrenten durch die Marktschwäche zu navigieren.

Microsoft unter den Erwartungen

Microsoft-Gebäude in Redmond (© Derrick Coetzee/ CC BY-SA 3.0)

Zwar hat der US-amerikanische Software-Gigant Microsoft mit Zentrale in Redmond im jüngsten Quartal umsatzmässig im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich zugelegt, dennoch aber schlechter abgeschnitten als von den Börsianern erwartet. Micorosft-Anagaben zufolge hätten Corona-Lockdowns in China, Belastungen durch den Ukraine-Krieg und der zuletzt schwache PC-Markt die Geschäftstätigkeit erschwert. Konkret verdienten die Redmonder in den drei Monaten bis Ende Juni 16,7 Milliarden Dollar und damit zwei Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Texas Instrument mit starkem Quartal

Bild: TI

Der US-amerikanische Chipriese Texas Instruments (TI) mit Zentrale im texanischen Dallas konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 14 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar schrauben. Damit der Konzern über den Erwartungen der Analysten. Und in einem Vorausblick lassen die Texaner wissen, dass der Umsatz im dritten Quartal bei 4,9 bis 5,3 Milliarden US-Dollar liegen werde. Börsengurus gingen bislang vom unteren Ende der Spanne aus. Die erfreuliche Prognose liess den Aktienkurs des Unternehmens vorerst um vier Prozent nach oben klettern.

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