Stromverbrauch Schweizer Rechenzentren hält sich in moderaten Grenzen

Stromverbrauch Schweizer Rechenzentren moderat (Symbolbild: Pixabay/Yamu Jay)

Im Jahr 2024 betrug der Stromverbrauch der Rechenzentren in der Schweiz 2,1 TWh, was ungefähr 3,6 Prozent des helvetischen Gesamtverbrauchs entspricht. Bis 2030 wird ein Anstieg des Stromverbrauchs der inländischen Rechenzentren auf 2,5 bis 3,2 TWh erwartet. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die von Energieschweiz, einem Programm des Bundesamtes für Energie (BFE), in Auftrag gegeben wurde.

Geplantes Verbot für Bau eines grossen Rechenzentrums im US-Bundesstaat Maine gescheitert

Symbolbild: Pixabay/Yamu Jay

Im US-Bundesstaat Maine ist das erste geplante Verbot für den Bau grosser KI-Rechenzentren vorerst gescheitert. Gouverneurin Janet Mills legte ihr Veto gegen ein Gesetz ein, das zuvor vom Parlament des Bundesstaates verabschiedet worden war. Dieses Gesetz sah ein Moratorium (einen vorübergehenden Baustopp) für den Bau solcher Anlagen vor.

Tiktok kündigt Bau eines zweiten Milliardenrechenzentrums in Finnland an

Symbolbild: Pixabay/Stefan Coders

Die Social-Media-Plattform Tiktok hat heute den Bau eines zweiten Rechenzentrums in Finnland angekündigt. Das vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Netzwerk investiert dafür erneut rund eine Milliarde Euro. Die neue Anlage soll in Lahti im Süden Finnlands errichtet werden und mit einer Leistung von 50 Megawatt starten. Später könne sie auf bis zu 128 Megawatt Leistung ausgebaut werden, ist einer Aussendung dazu zu entnehmen.

Schrumpfkur bei Rechenzentren: Die (fast) unsichtbare Infrastruktur

Datacenter in a Box (Bild: AI-generated, zVg)

Während Cloud-Rechenzentren immer gigantischere Ausmasse annehmen, schrumpft die On-Premise-Welt radikal. Was früher industrielle Kühlung und eigene Serverräume erforderte, passt heute dank 3nm-Chips und moderner HCI buchstäblich in einen Milchkarton. Diese Miniaturisierung markiert einen Wendepunkt für mittelständische Unternehmen: Sie beendet das Entweder-oder zwischen Cloud-Abhängigkeit und Infrastruktur-Chaos.

Supraleiter stillt Energiehunger von Rechenzentren

Supraleitung, die selbst Magnetfeldern widersteht (Illustration: Riccardo Arpaia, chalmers.se)

Ein neuer Hochtemperatur-Supraleiter von Forschern der Technischen Universität Chalmers im schwedischen Göteborg transportiert Strom ohne elektrischen Widerstand und behält seine supraleitenden Fähigkeiten auch in einem Magnetfeld bei. Im Normalfall bricht die Supraleitung in einem solchen Fall schlagartig zusammen. Ebenso schlagartig nimmt dann der Stromverbrauch zu, sodass das Stromnetz im Extremfall kollabiert. Die Lösung ist vor allem für Rechenzentren interessant, die bereits bis zu zwölf Prozent des Stroms verbrauchen, der weltweit produziert wird - Tendenz stark steigend.

Metanet bündelt seine Rechenzentrumskapazitäten an zwei Standorten

Symbolbild: Pixabay/DLohner

Die Schweizer Hosting- und Cloud-Spezialistin Metanet mit Sitz in Zürich fasst ihre auf mehrere Orte verteilten Rechenzentrumskapizitäten an zwei Standorten zusammen und investiert 2,5 Millionen Franken in eine neue Infrastruktur. Damit schaffe man die technische Grundlage für weiteres Wachstum, heisst es in einer Aussendung dazu.

Amazon-Rechenzentren in den Emiraten ausgefallen

Bild: Finanzzentrum von Dubai (Foto: Ian Pudsey/ CC BY-SA 3.0)

Nach dem Einschlag mehrerer "Objekte" sind mehrere Rechenzentren von Amazon Web Services (AWS) in den Vereinten Arabischen Emiraten (VAE) ausgefallen. Aufgrund von Beschüssen sei es zu Bränden und Ausfällen von Cloud-Diensten gekommen. Wegen des Feuers seien die Stromversorgung und die Datenverbindungen gestört worden, lässt AWS dazu verlauten. Betroffen seien neben Standorten in den VAE auch Server in Bahrain.

Amazon investiert zwölf Milliarden Dollar in Bau von Rechenzentren im US-Bundesstaat Louisiana

Rechenzentrum (Symbolbild: Pixabay, Yamu Jay)

Der US-Amerikanische Online-Versandhandels- und Cloud-Riese Amazon will zwölf Milliarden Dollar (rund 10,20 Mrd. Euro) in den Bau von Rechenzentren im US-Bundesstaat Louisiana investieren und dabei auf Bedenken wegen des Ressourcenverbrauchs eingehen.

NorthC Group errichtet neues Hightech-Rechenzentrum in Genf

Bild: NorthC

Der Rechenzentrumsbetreiber NorthC Group wird eigenen Angaben zufolge noch im laufenden ersten Quartal dieses Jahres mit dem Bau eines neuen Datacenters in Genf beginnen. Die neue Anlage wird demnach auf dem Campus "The Hive", einem Technologiepark etwas ausserhalb von Genf, errichtet. Es das sechste Rechenzentrum von NorthC in der Schweiz, zusätzlich zu den bestehenden in Biel (Bern), Münchenstein (Basel) und Winterthur (Zürich) sowie dem kürzlich angekündigten und noch zu bauenden Rechenzentrum auf dem Campus "uptownBasel" in Arlesheim (Basel).

Deutsche Telekom und Schwarz-Gruppe planen gemeinsam Grossrechenzentrum

Sitz der Deutschen Telekom in Bonn (Bild: DT)

Die Deutsche Telekom und die Schwarz-Gruppe planen gemeinsam den Bau eines Grossrechenzentrums. Laut einem Bericht des Düsseldorfer Handelsblattes unter Berufung auf Insiderkreise verhandeln die beiden Konzerne derzeit intensiv, um sich für die von der Europäischen Union geförderten Grossrechenzentren zu bewerben.

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