Dramatischer Anstieg KI-gesteuerter Cyber-Angriffe

Bild: Check Point Research

KI-gesteuerte Angriffe wie Deepfakes, Data Poisoning, kriminelle KI-as-a-Service und das Aufkommen von "Dark LLMs" haben massiv zugenommen. Schweizer Unternehmen waren in den letzten sechs Monaten 1’256 Angriffen pro Woche ausgesetzt, wie der erste "AI Security Report" belegt, den Check Point auf seiner Engage-Veranstaltung in Bern präsentiert hat.

ChatGPT für Studenten allgegenwärtiger Tutor

Student versus KI: So geht manchem ein Licht auf (Bild: Mohamed Hassan, pixabay.com)

Schüler und Studenten nutzen KI-Tools wie ChatGPT immer öfter, wie eine Befragung der E-Mail-Marketing-Agentur Inboxarmy unter 89.000 Online-Nutzern zeigt. 41 Prozent aller Nutzungsarten der Android-Version von ChatGPT entfällt auf den Bildungsbereich - vor allem zur Erklärung komplexer Zusammenhänge, als Hilfe bei Hausaufgaben und bei Fragen zu verschiedenen Fächern von Naturwissenschaften bis hin zu Mathematik.

Deutsche Wirtschaft erwartet US-Brain-Drain

Umzug einer Fachkraft: Viele verlassen Trumps Amerika (Bild: pixabay.com, No-longer-here)

Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom mit Sitz in Berlin unter 602 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern in Deutschland bewirkt die Politik der Trump-Administration einen zunehmenden Brain Drain - immer mehr Spitzenfachkräfte kehren den USA den Rücken. 54 Prozent der deutschen Unternehmen sehen die USA seit dem Ende der Biden-Regierung als weniger attraktiv für Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft an - ein möglicher Vorteil für europäische Standorte.

Überdosis Social Media beflügelt Fake News

Internetnutzerin: Social Web schwächt das Urteilsvermögen (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Im Übermass soziale Medien nutzende Menschen gefährden nicht nur ihre psychische Gesundheit. Sie sind auch anfälliger dafür, auf Falschmeldungen hereinzufallen. Das beweist eine Studie von Forschern der Michigan State University. "Diese übermässige Nutzung ist mit einer grösseren Neigung verbunden, Fake News zu glauben und sich damit auseinanderzusetzen", so Wissenschaftler Dar Meshi.

Drei Millionen Deutsche surfen im Schneckentempo

Glasfaser: Viele deutsche Haushalte können davon nur träumen (Bild: pixabay.com, RosZie)

Statt einer von der Politik bereits 2018 versprochenen flächendeckenden Breitbandversorgung mit 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) müssen sich in Deutschland noch immer rund 2,8 Millionen Menschen mit langsameren Anschlüssen begnügen. Eine Besserung findet kaum statt. Die Ausbauquote gegenüber dem Vorjahr beträgt laut Verivox-Analyse lediglich 0,63 Prozent.

Deutsche CFOs investieren mehr im Inland

Deutsche CFOs investieren mehr im Inland

Die ökonomische und finanzielle Unsicherheit unter Finanzvorständen deutscher Unternehmen befindet sich derzeit auf einem Allzeithoch und beeinflusst ihre Planungen deutlich. Zu dem Schluss kommt der aktuelle "CFO Survey" der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte. Mehr als 200 Finanzvorstände deutscher Unternehmen sind dazu befragt worden.

Gen Y kauft Lebensmittel oft im Social Web

TikTok: "Food Content" im Social Web wird immer beliebter (Foto: pixabay.com, antonbe)

67 Prozent der Generation Y, geboren 1981 bis 1996, haben Lebensmittel schon einmal direkt über soziale Medien gekauft. Zu dem Ergebnis kommt eine Umfrage der Digitalagentur Greenpark. Ein Drittel aller Konsumenten machte zudem ähnliche Einkäufe. Tiktok erweist sich dabei als führend. 43 Prozent der Käufer haben hier "Fast Moving Consumer Goods", also Produkte wie Nahrungsmittel, Hygieneartikel oder weitere Waren des täglichen Bedarfs, erworben.

Chinas Heiratsmarkt findet fast nur online statt

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Die klassische Dating-App ist in China nicht mehr gefragt. Wer auf der Suche nach einem Partner ist, begibt sich in Video-Chatrooms, die von sogenannten "Cyber-Matchmakern" moderiert werden, während Tausende in Echtzeit zuschauen und Kommentare abgeben. Die 240 Millionen chinesischen Singles im heiratsfähigen Alter nehmen Angebote wie diese begeistert auf. Die Plattform Xiaohongshu spielt dabei eine zentrale Rolle.

Microsoft weiterhin Top-Ziel für Brand-Phishing

Symbolbild: Pixabay/Mohamed Hassan

Mit einem Anteil von 36 Prozent bei allen Phishing-Versuchen behält Microsoft auch im ersten Quartal seine Position als meistangegriffene Marke. Google stieg mit zwölf Prozent auf den zweiten Platz auf, während Apple mit acht Prozent unter den Top 3 blieb. Bemerkenswert ist Mastercard: Der Kreditkartenanbieter kehrt seit dem dritten Quartal 2023 erstmals wieder in die Top 10 zurück und landet auf dem fünften Platz. Der Technologiesektor war die am häufigsten imitierte Branche, gefolgt von sozialen Netzwerken und dem Einzelhandel.

Seiten

Studie abonnieren