Neue Elektronik trotzt enormer Hitze

TEM-Querschnittsbild und EELS-Kartierung der Elemente W, Hf und C (Bild: Science)

700 Grad Celsius, fast so heiss wie flüssige Lava, hält ein neuer Memristor aus, den ein Team der University of Southern California (USC) entwickelt hat. Memristoren sind mikroelektronische Bausteine, die rechnen können wie Mikroprozessoren und Daten speichern. Sie sind für besonders schnelle Datenverarbeitung geeignet, weil die Wege zwischen Rechen- und Speichereinheit extrem kurz sind, beim Datenaustausch also sehr schnell überbrückt werden. Die Forscher stellten ihre Entwicklung in der Fachzeitschrift "Science" vor.

Tech-Unternehmen sollen gebändigt werden

Macht der KI: kann gebrochen werden (Bild: alper omer esin, pixabay.com)

Gewerkschaften und andere Arbeitnehmerorganisationen können das Ausufern von Künstlicher Intelligenz (KI) und datengesteuerten Technologien am Arbeitsplatz verhindern. Dies zeigt eine Studie von Forschern der Rutgers University im US-Bundesstaat New Jersey. Sie trügen dazu bei, das Machtgleichgewicht im Technologiesektor wiederherzustellen.

Wissenschaftler treiben KI den Hochmut aus

KI in Aktion: Algorithmus soll Diagnose-Hoheit abgeben (Foto: Chokniti Khongchum, pixabay.com)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) bringen Künstlicher Intelligenz (KI) Zurückhaltung und Bodenhaftung bei. Diese soll sich selbst nicht als allwissend empfinden - insbesondere, wenn die KI zur Unterstützung bei der Diagnose von Krankheiten oder bei Fragen zur Finanzveranlagung zum Einsatz kommt. Wenn sie sich bei einer Entscheidung nicht sicher ist, soll sie das offen zugeben und den Nutzer zum Einholen weiterer Informationen auffordern.

Roboter erkennen versteckte Objekte dank KI

So sieht das neue KI-basierte System 'Wave-Former' versteckte Objekte (Foto: mit.edu)

Mithilfe der Reflexionen von elektromagnetischen Wellen und Künstlicher Intelligenz (KI) lassen Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) Roboter völlig oder teilweise verborgene Gegenstände finden. Die Wellen durchdringen das, was die gesuchten Objekte verbirgt. Diese reflektieren die Signale oder Teile davon. Daraus erzeugt der Empfänger ein Bild, das das gesuchte Objekt ganz, meist aber nur teilweise zeigt. Dieses vergleicht das System mit Bildern, die es im Training gespeichert hat und entscheidet sich für das, was dem gesuchten Objekt am nächsten kommt.

Hefe könnte Engpass bei seltenen Erden beseitigen

So gewinnen US-Forscher Seltenerdmetalle mittels Hefe (Grafik: Dan Herchek, llnl.gov)

Die Vereinigten Staaten machen sich dank neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Versorgung mit Seltenerdmetallen von Importen unabhängiger. So haben Experten der University of Illinois, des Laurence Livermore National Laboratory und der University of Kentucky Hefe gentechnisch so manipuliert, dass sie Oxalsäure herstellt. Als Nährstoff dient Zucker. Oxalsäure kann Seltenerdmetalle aus Erzen herauswaschen, auch wenn deren Konzentration weitaus geringer ist als jene, bei der sich der bergmännische Abbau lohnt, wie es vor allem in China geschieht.

KI erkennt die Quelle von Lärm künftig präzise

Lärmmessung auf einer Baustelle: 'NoiseTag' soll Gamechanger werden (Foto: norsonic.com)

Akustikexperten um Femke B. Gelderblom vom norwegischen Forschungszentrum Sintef haben mit "Noisetag" ein KI-basiertes Mikrofon entwickelt. "Die KI-Analyse von Schall ist im Vergleich zu dem, was KI mit Bildern oder Text leisten kann, noch recht unterentwickelt. Zu erkennen, dass ein bestimmtes Geräusch aus derselben Quelle stammt wie ein ähnliches Geräusch, das in grösserer Entfernung entsteht, kann ein KI-Modell schnell überfordern", so die Fachfrau.

"Hochleistungs-Lasagne": Neuartige 2D-Materialien starten durch

Die zweidimensionalen MXene werden aus kristallinen keramischen MAX-Phasen geätzt und können eine Vielzahl von Zusammensetzungen – und somit auch eine Vielzahl von Anwendungen – haben. — © Empa

Es gibt mehr als nur Graphen: In einem interdisziplinären Forschungsprojekt fokussieren sich Empa-Forschende auf eine neue Klasse zweidimensionaler Materialien, die sogenannten MXene. Die vielseitige Materialgruppe eignet sich für unterschiedlichste Anwendungen, von der Energiespeicherung bis zur Medizin. Dem Projektteam ist es gelungen, entscheidende Fortschritte bei der Modellierung und der Synthese der MXene zu machen.

KI bringt sich selbstständig neues Wissen bei

KI: Forscher lassen diese über sich hinauswachsen (Foto: Scholaris, pixabay.com)

Ein wenig angeleitet, kann sich Künstlichen Intelligenz (KI) selbst neues Wissen aneignen. Das behaupten Ingenieure der USC Viterbi School of Engineering. Allgemein bekannt war bisher nur, dass KI nur so gut sein kann wie die Infos, mit denen sie zuvor trainiert worden ist. Doch Nachswuchsforscherin Minda Li hat festgestellt, dass ein KI-Modell seine Leistung in Bereichen, in denen es kaum trainiert wurde, dramatisch verbessern kann und dabei weit über das hinausgeht, was die Trainingsdaten allein je zulassen würden.

Giftabfall zur Gewinnung von Lithium nutzbar

Salzsee: Regionen wie diese werden nun zu Quellen von Lithium (Foto: Julian Hacker, pixabay.com)

Mithilfe giftiger Rückstände aus der Wasseraufbereitung gewinnen Forscher um James Tour und Yi Cheng von der Rice University Lithium weitaus umweltverträglicher als mit dem üblichen zerstörerischen Bergbauverfahren. Als Lithiumquelle nutzen die beiden Chemiker Salzseen und Sole bei der Nutzung von Erdwärme aus der Tiefe. Beide enthalten in vielen Fällen Metall-Ionen, darunter Lithium, das daraus bisher nur mit hohem Aufwand gewonnen werden kann.

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