Grösster illegaler Marktplatz im Darknet ausgehoben

Symbolbild:Pixabay

In den vergangenen Tagen ist es Ermittlern gelungen, den gemäss eigenen Angaben weltweit wohl grössten illegalen Marktplatz im Darknet auszuheben und den mutmasslichen Betreiber hinter Gitter zu setzen. Die Plattform mit der Bezeichnung "Darkmarket" sei am Montag dicht gemacht und die Server abgeschaltet worden, heisst es in einer Aussendung der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz. Der 34 Jahre alte mutmassliche Betreiber, ein Australier, sei am Wochenende nahe der deutsch-dänischen Grenze festgenommen worden.

Deutschland forciert Kampf gegen Kinderpornografie im Netz

Deutschland intensiviert Kampf gegen Kinderpornografie im Web (Bild: Pixabay)

Nach dem neuen Fall von schwerem Kindesmissbrauch in Deutschland hat die deutsche Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) den Bundestag aufgefordert, den Gesetzesentwurf gegen Hass und Hetze im Internet ehestmöglich zu beschliessen. Der Entwurf sieht vor, dass die sozialen Netzwerke künftig Fälle von Kinderpornografie an das Bundeskriminalamt (BKA) melden müssen.

Aufgeflogener Darknet-Cyberbunker: Deutsche Ermittler arbeiten auf Hochtouren

Darknet: In Deutschland flog ein Cyberbunker auf (Symbolbild: Pixabay)

Im Rahmen einer grossangelegten Polizei-Aktion wurde am 26. September in einem ehemaligen Bunker an der Mosel in Deutschland ein Darknet-Cyberbunker ausgehoben. Nun, 11 Tage später, arbeiten die deutschen Ermittler vor Ort weiter auf Hochtouren. "Die Untersuchungen werden angesichts der Vielzahl an sichergestellten Servern und der daraus resultierenden Datenmenge auch noch einige Zeit andauern," lässt Oberstaatsanwalt Jörg Angerer von der Landeszentralstelle Cybercrime der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz verlauten.

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