Hackerangriff auf Ukraines Regierung zerstört zahlreiche Informationsressourcen

Symbolbild: Pixabay/The Digital Artist

Der Hackerangriff auf staatliche Webseiten in der Ukraine hat offenbar tiefergehende Schäden hinterlassen. Eine Reihe externer Informationsressourcen seien zerstört worden, teilte die Behörde für Internetsicherheit mit. Es gehe um mehr, als die zeitweise Blockade staatlicher Webseiten. Welche Ressourcen genau dauerhaft beschädigt sind, liessen die Ermittler offen.

Russland zerschlägt Hackergruppe Revil

Hacking: Russland löst Hackergruppe auf (Bild:IStock)

Russland hat auf Drängen der Vereinigten Staaten die berüchtigte Hackergruppe Revil zerschlagen. Die illegalen Aktivitäten der Mitglieder der Gruppe seien "nach einer Aufforderung der zuständigen US-Behörden zerschlagen worden", liess der russische Inlandsgeheimdienst FSB verlauten. Revil stand unter anderem hinter einem spektakulären und folgenschweren Ransomware-Angriff auf die US-Softwarefirma Kaseya im vergangenen Jahr.

Ukrainische Regierungsseiten im Visier von Cyberkriminellen

Symbolbild:iStock

In der Ukraine hat es einen grossen Cyberangriff auf Websites der Regierung gegeben. Dazu sei es in der Nacht auf heute gekommen, teilte das Bildungsministerium in der Früh in der Hauptstadt Kiew via Facebook mit. Es handle sich um einen „weltweiten Angriff“. Nicht abzurufen waren in der Früh etwa die Homepages des Aussenministeriums, des Energieministeriums, der Regierung und des Rettungsdienstes.

Angriff auf IT-Systeme der deutschen CPH-Gruppe

Opfer einer Cyber-Attacke: CPH Group (Bild:CPH)

Die auf Industrieklebstoffe fokussierte deutsche CPH-Gruppe mit Zentrale in Essen ist Opfer eines Cyber-Angriffs geworden. Wie CPH selber informiert, hätten Überwachungssystem in der Nacht auf Freitag am Standort Perlen einen externen Angriff auf die IT-Systeme registriert. In der Folge habe man die IT-Systeme kontrolliert heruntergefahren, heisst es.

Cyber-Attacke zwingt Norwegens zweitgrössten Medienkonzern Amedia in die Knie

Produkte aus dem Haus Amedia (Bild: Amedia)

Ein massiver Cyberangriff hat Norwegens zweitgrößten Medienkonzern Amedia lahmgelegt. Das Unternehmen könne auf unbestimmte Zeit keine Printausgaben seiner Zeitungen mehr herstellen, liess der Verlag dazu verlauten. Nach Angaben von Amedias IT-Leiter Pal Nedregotten handle es sich um einen klassischen Ransomware-Angriff, bei dem Hacker die Computersysteme verschlüsseln, um Geld für die Freigabe der Daten zu erpressen.

Hacker erbeuten 200 Millionen Dollar von der Kryptobörse Bitmart

Symbolbild: Wikipedia/ Colin/ CC BY-SA 3.0

Cyberkriminelle haben nach einer Schätzung von Sicherheitsexperten umgerechnet rund 200 Millionen US-Dollar auf der Kryptobörse Bitmart erbeutet. Die Hacker sind im Besitz eines gestohlenen Digitalschlüssels für eine sogenannte Hot Wallet gewesen, teilte Firmengründer Sheldon Xia mit. Unter einer "Hot Wallet" versteht man eine Software-Geldbörse für Kryptowährungen wie den Bitcoin, die mit dem Internet verbunden ist.

Britische Geheimdienstchefin ruft zu gemeinsamer Abwehr von Cyber-Gefahren auf

Symbolbild: Pixabay/Kalhh

Die Öffentlichkeitsoffensive in Punkto Cyber-Gefahren der britischen Geheimdienste geht weiter: Nach einem seltenen Interview des Chefs des berühmten Auslandsgeheimdienstes MI6, Richard Moore, meldete sich nun eine Direktorin des Inlandsgeheimdiensts MI5 zu Wort. Das Vereinigte Königreich brauche eine gemeinsame gesellschaftliche Anstrengung, um Bedrohungen durch feindselige Länder zu vereiteln, sagte "Direktorin K", die für die Abwehr von Cyberkriminalität zuständig ist, der Zeitung "Daily Telegraph".

Access as a Service: Handel mit Zugangsdaten blüht

Symbolbild: Cyber-Krimininelle bei der Arbeit (© Trend Micro)

Cyberkriminelle arbeiten heute nicht mehr wie einsame Wölfe, sondern in hohem Masse arbeitsteilig. Dies bestätigen Security-Fachleute einhellig. Während die eine Gruppe etwa Malware programmiert, wie heute vor allem Ransomware, führen andere den Angriff aus und kaufen zu dieem Zweck wiederum von anderen Akteuren nach Bedarf den Zugang zu einem Unternehmensnetzwerk ein.

Deutschland: Bei Cyberangriff erbeutete Daten der Stadt Witten im Darknet aufgetaucht

Blick auf die Stadt Witten (Bild: Raenmaen/ CC BY-SA 3.0)

Nachdem beim Cyberangriff erbeutete Daten der Stadt Witten im Darknet veröffentlicht worden sind, ruft der Bürgermeister zu Wachsamkeit auf. Wer einen Anruf oder eine E-Mail von unbekannter Seite erhalte, solle sich im Zweifel an die Behörden oder die Polizei wenden, sagte Bürgermeister Lars König (CDU) in einer Videobotschaft bei Twitter.

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