Autonome Autos üben Begegnungsverkehr

Begegnungsverkehr auf einer engen Straße in Pittsburgh (Foto: cmu.edu)

Forscher der Carnegie Mellon University (CMU) haben eine Methode entwickelt, die mögliche Kooperationsmodelle zwei sich entgegenkommender realer Fahrer erfasst. Zudem haben sie eine Rechenvorschrift für die Lösung einer Fahrzeugbegegnung auf beengtem Raum programmiert. Modelle und Algorithmus sollen dafür sorgen, damit ein maschineller Lernprozess einsetzt, der autonome Fahrzeuge sinnvoll auf die jeweiligen Aktionen des jeweils anderen Fahrzeugs abstimmt.

Auf autonomes Fahren fokussiertes Startup Argo AI strebt an die Börse

Bild: Argo AI/ Screenshot

Das auf autonomes Fahren ausgerichtete Startup Argo AI mit Sitz in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania strebt Medienberichten zufolge an die Börse. Ob der Weg an den Kapitalmarkt über ein Spac geht, ist noch offen. Das Unternehmen, das vor fünf Jahren gegründet wurde und von Ford und Volkswagen unterstützt wird, arbeite mit Investmentbankern daran, sich auf einen Börsengang noch in diesem Jahr vorzubereiten, heisst es. Dabei könnte das Startup eine Bewertung von mehr als sieben Milliarden Dollar erreichen.

Amazon engagiert sich für autonom fahrende LKWs

Symbolbild: Fotolia/BHT2000

Der US-Online-Versandhandelsriese Amazon setzt künftig auch auf selbstfahrende Lastwagen. Der Konzern bestellte beim Startup Plus mindestens 1.000 Systeme, mit denen herkömmliche Sattelschlepper automatisiert werden können. Darüber hinaus sicherte sich Amazon auch die Option, rund ein Fünftel der kalifornischen Firma zu übernehmen, wie Plus verlauten lässt.

Entwickler von autonomen Fahrzeugen füllen die Kriegskassen mit Investorengeldern

Symbolbild: Fotolia/BHT2000

Die grossen Entwickler von autonomen Fahrzeugen rüsten sich mit frischen Investorengeldern in Milliardenhöe für den Kampf um den Strassenverkehr der Zukunft. Robotaxi-Spezialist Cruise zum Beispiel erhält einen Milliardenkredit von der Konzernmutter General Motors, während die Google-Schwesterfirma Waymo 2,5 Milliarden Dollar von diversen Investoren an Land ziehen kann.

Apple angelt sich Ex-BMW-Manager für autonome E-Fahrzeuge

Apple reaktiviert Stromer-Autoprojekt (Logobils: Flickr/ Steve Künstler)

Mit Ulrich Kranz hat die iPhone-Erfinderin Apple einen ehemaligen Manager der Elektroauto-Sparte von BMW unter Vertrag genommen, um ihre Pläne für selbstfahrende Stromer weiter voranzubringen. Kranz wechselte gemäss Insiderkreisen etwa einen Monat, nachdem er als Chef von Canoo zurückgetreten war - einem Startup für selbstfahrende Elektrofahrzeugen - zu Apple. Und bevor Kranz Canoo mitbegründete, war er Senior Vice President jenes Teams, welches bei BMW die Modelle i3 und i8 entwickelte. Insgesamt stand Kranz 30 Jahre lang bei BMW in Diensten.

Audi nimmt Artemis-Projektteam für autonome Fahrzeuge unter die eigenen Fittiche

Audi will bis 2025 ein autonom fahrendes Auto ausliefern (Logobild: Flickr)

Der Ingolstädter Auto-Hersteller Audi nimmt das bisher als eigenständige GmbH operierende Artemis-Projektteam zur Entwicklung eines autonom fahrenden Elektroautos unter seine eigenen Fittiche. Das Team habe die Entwicklung des Artemis-Modells ausserhalb gelernter Strukturen und Prozesse aufgesetzt und gemeinsam mit Audi und der VW-Softwareschmiede Cariad den Grundstein für zukunftsfähige Technologien gelegt, heisst es in einer Aussendung dazu. Nun aber habe es die Verantwortung für die weitere Fahrzeugentwicklung an Audi und für die Softwareentwicklung an Cariad übergeben.

Autonome Autos setzen nun auf Prognosen

Autonomes Fahrzeug, ausgestattet mit der neuen Software (Illustration: mit.edu)

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben die Nachteile von LiDAR, einem Radar verwandten Verfahren zur Abstandsmessung auf Laserbasis für autonom fahrende Autos, beseitigt. Die Ingenieure haben eine neue Software auf Basis von maschinellem Lernen entwickelt, die sich mit einer groben 3D-Karte und einer GPS-Präzision begnügt. Tests haben gezeigt, dass die Fahrer, die zur Sicherheit in den autonomen Autos mitfahren, seltener eingreifen müssen, wenn das neue System installiert ist.

Empa: Sehtest für autonome Autos

Was sieht ein Auto? Laserscan der Empa-Teststrecke (Bild: Empa)

Autos, die autonom von A nach B navigieren, sollen in einigen Jahren Alltag sein. Doch der Weg zu einer Strassenzulassung ist noch weit. Ein wichtiger Aspekt: Wie lässt sich erkennen, ob ein selbstfahrendes Auto mit zunehmendem Alter "blind" geworden ist, die Sensoren also ausgetauscht werden müssten? Eine Empa-Forscherin sucht mit ihrem Team nach einer Lösung.

Lyft verkauft Roboterwagen-Sparte an Toyota

Verkauft Robotersparte: Lyft (Bild: Wikipedia/Praiselieghtmedia/CC BY-SA 3.0)

Der US-Fahrdienst-Vermittler Lyft gibt die Entwicklung eigener Roboterwagen-Technologie auf. Die Sparte mit dem Namen Level 5 wird für 550 Mio. Dollar an eine Tochterfirma von Toyota verkauft, wie die Unternehmen mitteilten. Der grosse Lyft-Konkurrent Uber war bereits im vergangenen Jahr aus der Entwicklung eigener Technologie zum autonomen Fahren ausgestiegen.

Mobileye möchte 2022 in Deutschland ersten selbstfahrenden Taxidienst starten

Autonomes Fahren: Mobileye testet in Deutschland (Symbolibild: Fotolia/BHT2000)

Die Intel-Tochterfirma Mobileye kann sich den Start ihres ersten Robotaxi-Dienstes in Deutschland 2022 vorstellen. Die Firma testet dort seit vergangenem Sommer selbstfahrende Autos. Im kommenden Jahr will Mobileye in Jerusalem, wo der Hauptsitz des Unternehmens liegt, einen komplett automatischen Robotaxi-Service auf die Strasse bringen.

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