Uber stellt erstmals operativen Gewinn in Aussicht

Rechnet erstmals mit operativem Gewinn: Uber (Logo:Uber)

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber stellt ein Jahrzehnt nach seiner Gründung erstmals einen operativen Gewinn in Aussicht. Das Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen San Francisco verbrannte bei seiner globalen Expansion etliche Milliarden Dollar mit dem Versprechen späterer Profite. Nun habe man in den Monaten Juli und August schwarze Zahlen auf bereinigter Basis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen geschafft, lässt Uber via Aussendung wissen.

Taxidienst Uber muss in den Niederlanden die Fahrer fest anstellen

Logo: Uber

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber muss in den Niederlanden nach einem Gerichtsurteil seine Fahrer künftig fest anstellen. Die Selbstständigkeit der Fahrer bestehe "nur auf dem Papier", daher fielen sie unter den Tarifvertrag für Taxifahrer, urteilte ein Gericht in Amsterdam und gab damit dem Gewerkschaftsbund FNV recht. "Die rechtliche Beziehung zwischen Uber und den Fahrern erfüllt alle Merkmale eines Arbeitsvertrages," heisst es im Urteil.

Uber verdoppelt Umsatz - der Betriebsverlust bleibt

© Flickr/AlperCugun

Bei Uber kommen die Geschäfte nach dem Einbruch in der Corona-Pandemie wieder in Gang. Nachdem die Buchungen aufgrund der Ausgangsbeschränkungen vor allem bei den Lieferdiensten stark gestiegen waren, sind im Jahresvergleich auch die Fahrtenbuchungen deutlich nach oben gegangen. Trotzdem bleibt es bei einem Betriebsverlust, der durch Bilanzeffekte in einen Quartalsgewinn gedreht wird.

Uber kann Verluste eindämmen

Uber Eats (Bild: Robert Anasch auf Unsplash.com)

Der kalifornische Online-Fahrdienstvermittler Uber leidet weiter unter der Corona-Krise, konnte seinen Verlust im Auftaktquartal 2021 aber deutlich verringern. Konkrete verbuchte der Taxi-Konkurrent in den drei Monaten bis Ende März unter dem Strich ein Minus von 108 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte der Nettoverlust fast drei Milliarden Dollar betragen. Allerdings profitierte das Ergebnis diesmal von einem hohen Sondererlös durch den Verkauf von Ubers Roboterauto-Sparte.

Uber kritisiert deutsche Fahrdienstmarkt-Reform scharf

Uber kritisiert und wehrt sich (Logo: Uber)

Der US-amerikanische Fahrdienst-Vermittler Uber weist die Vorwürfe über Sozialdumping in Deutschland zurück und kritisiert im selben Atemzug die geplante Reform des Personenbeförderungsrechts in Deutschland scharf. Gemäss dem Chef von Uber-Deutschland, Christoph Weigler, sei die Novelle symptomatisch dafür, wie schwer sich Deutschland mit der Digitalisierung tue. Sie diene nicht den Interessen der Konsumenten.

Uber lässt sich Übernahme des Alkohol-Lieferdienstes Drizly 1,1 Milliarden Dollar kosten

Uber richtet Fokus auf Lieferdienste (Logo: Uber)

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber setzt angesichts der anhaltenden Corona-Krise weiter verstärkt auf das Geschäft mit Lieferdiensten und schnappt sich die auf Zustellung alkoholischer Getränke spezialisierte US-Firma Drizly. Der zum Teil in Aktien bezahlte Kaufpreis liegt gemäss Uber-Angaben bei 1,1 Milliarden Dollar. Drizly ist in 1400 US-Städten präsent und soll zur Gänze in den Zustelldienst Uber Eats integriert werden.

Uber will in europäischen Grossstädten die Emissionen halbieren

Bild: Flickr/ Alper Cugun

Die US-amerikanische Online-Fahrdienst-Vermittlerin Uber will bis zum Jahr 2025 die Hälfte der in Berlin und sechs weiteren europäischen Grossstädten gefahrenen Kilometer mit emissionsfreien Fahrzeugen zurücklegen. Dies gab das Unternehmen vie Aussendung bekannt. Die weiteren Städte sind demzufolge Amsterdam, Brüssel, Lissabon, London, Madrid und Paris. Das 50-Prozent-Ziel gelte allerdings für alle sieben Städte als Gesamtheit. In der einen Stadt könnte der Wert also höher, in einer anderen dafür niedriger sein.

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