KI-Modell zur besseren Vorhersage des Strombedarfs der SBB

Bild: zVG (SBB/EPFL)

In Zusammenarbeit mit den Schweizer Bundesbahnen (SBB) haben Forschende der EPFL ein KI-Modell entwickelt, das die Vorhersage des Strombedarfs des Schweizer Eisenbahnnetzes für den nächsten Tag verbessert und damit die grösseren Vorhersagefehler um bis zu 80 Prozent reduziert.

Flatternder Hightech-Roboter taucht und fliegt

 Neuer Roboter von MIT und EPFL im Anflug auf das Meer (Foto: Raphael Zufferey, mit.edu)

Einen neuen Flug- und zugleich auch Tauchroboter für die Meeres- und Klimaforschung haben Ingenieure des Massachusetts Institute of Technology zusammen mit Kollegen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) entwickelt. "Unser Traum ist es, dass Ozeanografen, Meeresbiologen und Mitglieder von Küstengemeinden diesen Roboter von einem Boot oder vom Ufer aus starten, und er dann nahe an das Untersuchungsgebiet heranfliegt, etwa zu einem Eisberg, einer Hafenanlage oder über eine Walschule", sagt Raphael Zufferey vom Massachusetts Institute of Technology.

KI hilft künftig beim Müllsammeln im Meer

Müllberg: Ansammlungen wie diese werden künftig aus dem Weltall entdeckt (Foto: Silke, pixabay.com)

Ein neues Detektionssystem von Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), des Swiss Data Science Center und weiterer Schweizer Institutionen sowie der Universität Wageningen nutzt Künstliche Intelligenz (KI) und Satellitenbilder zur präzisen Ortung von Müllbergen im Meer. Das Verfahren namens "AI for Detecting Ocean Plastic Pollution with Tracking" (ADOPT) soll vor allem das Einsammeln von Plastik künftig vereinfachen.

EPFL: KI ermöglicht ein Who is Who der Braunbären in Alaska

KI erkennt Bären in freier Wildbahn (Bild: zVg/ CC BY-SA)

Ein Forschungsteam der EPFL und der Alaska Pacific University hat ein KI-Programm entwickelt, das einzelne Bären in freier Wildbahn erkennen kann und dies trotz erheblicher Veränderungen ihres Erscheinungsbilds im Verlauf der Saison. Dieses Programm birgt Potenzial für Forschung, Management und Naturschutz.

Robotergreifer aus Langusten-Exoskeletten

Revolutionäre Hightech-Greifer aus zwei Langusten-Exoskeletten (Foto: epfl.ch)

Forscher der Ingenieurschule der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben einen bioinspirierten experimentellen Robotermanipulator entwickelt, der auch Original-Biobauteile hat - und zwar ein Paar Exoskelette aus Langustenschalen. Die Kombination biologischer Elemente mit synthetischen Komponenten habe nicht nur ein erhebliches Potenzial für die Verbesserung der Robotik, sondern unterstütze auch nachhaltige Technologiesysteme.

Neue Roboterhand packt zu wie ein Mensch

Roboterhand: Gleich schliessen sich die Finger sanft um die kleine Schachtel (Foto: epfl.ch)

Eine neue Roboterhand von Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) kann 24 unterschiedlich geformte Objekte sicher und schonend ergreifen, ohne auf die jeweilige Form programmiert zu sein. Sie arbeitet wie die Hand eines Menschen. Dieser muss nicht genau wissen, wo eine Flasche steht und wie sie geformt ist, um sie zu ergreifen. Rückmeldungen der Tastsensoren in den Fingern liefern die Infos, die zum sicheren Zupacken nötig sind, auch über die Beschaffenheit des Objekts.

EPFL-Sensor landet letztlich im Fischmagen

Essbarer Roboter in einem Labor-Teich der EPFL (Foto: Alain Herzog, epfl.ch)

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben Sensoren entwickelt, die Temperatur, pH-Wert, Schadstoffgehalt und die Anwesenheit von Mikroorganismen im Wasser erfassen. Der Clou: Wenn ihnen der Treibstoff ausgeht und sie auf der Wasseroberfläche dümpeln oder sogar untergehen, werden Fische sie schnappen, was durchaus erwünscht ist. Denn die Sensoren bestehen ausschliesslich aus Futter.

Neues KI-Sprachmodell spiegelt räumliche Organisation im Gehirn wider

Bild: EPFL/ CC BY-SA 4.0

EPFL-Forscher haben das erste KI-Modell (Künstiche Intelligenz) von Sprache im Gehirn entwickelt, das sowohl die räumliche Anordnung der Neuronen als auch ihre Funktionsweise erfasst. Hintergrund dazu ist, dass das Gehirn bemerkenswert gut organisiert ist. Neuronen, die Nervenzellen, die elektrische und chemische Signale im Körper weiterleiten, sind nicht zufällig verteilt, sondern organisieren sich in Gewebe zu funktionellen Gruppen oder "Clustern".

EPFL-System: Schreiner der Zukunft nutzt virtuelle Umgebung

Augmented Carpentry: Display zeigt die richtige Werkzeugführung an (Foto: Andrea Settimi, epfl.ch)

Der Schreiner der Zukunft arbeitet nach der Vision von Andrea Settimi von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) digital. Er hält zwar weiterhin Werkzeuge in der Hand, sieht das zu bearbeitende Objekt dank "Augmented Carpentry" jedoch auf einem Display. Zudem erscheinen dort virtuelle Punkte und Striche, die sich zum Beispiel auf einem Balken befinden. Diese sagen dem Schreiner, wo er sein Werkzeug ansetzen muss, um das Werkstück präzise zu bearbeiten.

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