5G und Glasfaser sollen Schweiz in Richtung Hochbreitband-Gesellschaft voranbringen

5G als Enabler (Symbolbild: Pixabay/ADMC)

Dichte und leistungsfähige Netze mit adaptiven Mobilfunkantennen für 5G, in Kombination mit einem gezielten Glasfaserausbau, sollen die Schweiz auf dem Weg in Richtung Hochbreitband-Gesellschaft voranbringen. Zugleich seien die Voraussetzungen gegeben, um die Bevölkerung wirksam vor der Strahlung durch Antennen zu schützen. Zu diesen Schlüssen kommt ein Bericht, den der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung verabschiedet hat. Von einem Aufbau eines einheitlichen Mobilfunknetzes rät er aufgrund erheblicher rechtlicher und ökonomischer Risiken ab.

5G kann in der Schweiz an Popularität zulegen

5G-Skepsis ist in der Schweiz gesunken (Symbolbild: Pixabay/ Mohamed Hassan)

Zwar ist die 5G-Technologie in der Schweiz noch immer umstritten, hat aber innerhalb von zwei Jahren deutlich an Popularität zugelegt. Konkret gaben 2022 49 Prozent der Befragten an, "unbedingt" oder "eher" für diese neue Technologie zu sein, in 2020 waren es erst 35 Prozent. Eine ablehnende Haltung haben jetzt nur noch 27 Prozent, gegenüber 44 Prozent vor zwei Jahren. Ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung (24 Prozent) hat sich jedoch nach wie vor keine Meinung gebildet.

Kantone können 5G-Antennen wieder vereinfacht bewilligen

Bild:Archiv

Die schweizerischen Kantone lassen die Bewilligungen für den Ausbau von konventionellen Mobilfunkantennen für die 5G-Technologie wieder vereinfacht zu. Die Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz (BPUK) reagiert damit auf die an 1. Januar in Kraft getretene Anpassung der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) durch den Bundesrat.

US-Fluggesellschaften warnen vor Krise bei 5G-Einführung

5G: Fluggesellschaften warnen vor 5G-Einführung (Bild:Pixabay)

US-Fluggesellschaften und Frachtflieger haben vor einer katastrophalen Krise in der Luftfahrtbranche durch die Einführung neuer 5G-Mobilfunkdienste gewarnt. Der ab heute geplante Einsatz des C-Band genannten Frequenzbereiches in den USA könnte viele Maschinen unbenützbar machen und dazu führen, dass hunderttausende Amerikaner im Ausland strandeten und ein Chaos entstehe, hiess es in einem Schreiben mehrerer Konzerne.

Verizon und AT&T gegen Verschiebung von 5G-Einführung in den USA

Verizon ist wie AT&T gegen die Verschiebung der 5G-Einführung (Bild: Verizon)

Die beiden US-Mobilfunker AT&T und Verizon wollen trotz der Bedenken hinsichtlich der Flugsicherheit am Zeitplan für die Einführung neuer 5G-Dienste festhalten. Sie lehnten grössere Einschränkungen bei der vorgesehenen Nutzung des C-Band genannten Frequenzbereiches ab, hiess es in einem Schreiben der beiden Konzerne. Sie seien allerdings bereit, auf 5G rund um Flughäfen weitere sechs Monate zu verzichten.

Start von 5G in den USA wegen Bedenken der Luftfahrtindustrie erneut verschoben

Start von 5G in den USA erneut verschoben (Bild:iStock)

In den USA ist der Start des neuen, schnelleren 5G-Netzwerks für mobiles Internet erneut verschoben worden. Verkehrsminister Pete Buttigieg und der Präsident der Luftfahrtbehörde FAA, Steve Dickson, forderten einen zweiwöchigen Aufschub von den Netzbetreibern AT&T und Verizon. Hintergrund sind Sorgen der Luftfahrtindustrie, dass der neue Standard mit Funkhöhenmessgeräten von Flugzeugen interferieren könnte.

Boeing und Airbus äussern Sicherheitsbedenken gegen 5G-Einführung in den USA

5G in USA: Boeing und Airbus haben Bedenken (Bild:Adobe Stock)

In dem Streit um die Sicherheit von 5G in der Luftfahrtindustrie melden sich die beiden grössten Flugzeughersteller zu Wort: Der Vorstandsvorsitzende von Boeing, Dave Calhoun, und der Vorstandsvorsitzende von Airbus, Jeffrey Knittel, forderten die US-Regierung auf, die geplante Einführung von 5G-Mobilfunk im C-Band-Spektrum von AT&T und Verizon am 5. Januar wegen Sicherheitsbedenken zu verschieben.

Deutschland: 1&1 Versatel partnert bei 5G-Ausbau mit regionalen Netzbetreibern

5G: 1&1 Versatel partnert mit lokalen Anbietern (Bild: Pixabay/ Mohamed Hassan)

Ein Neueinsteiger auf dem Mobilfunkmarkt schraubt weiter an seiner Infrastruktur: 1&1 Versatel hat sich mit dem Bundesverband Glasfaser (Buglas) und dessen Mitgliedsunternehmen auf einen Rahmenvertrag für die die Anbindung von 5G-Mobilfunkmasten mit Glasfaserleitungen verständigt. Im Rahmen dieser Kooperation können regionale Netzbetreiber nun die Anbindung von Mobilfunkstandorten von 1&1 zu festgelegten und transparenten Bedingungen vereinbaren.

5G bis Ende des Jahres bereits für zwei Milliarden Menschen verfügbar

Keine Mobilfunktechnik hat sich so rasch durchgesetzt wie 5G (Bild: Pixabay/ Mohamed Hassan)

Bislang konnte sich noch keine Mobilfunktechnik so rasch am Markt durchsetzen wie 5G. Das geht aus dem aktuellen Ericsson Mobility Report hervor. Gemäss der Studie wird der superschnelle 5G-Mobilfunk bis Ende des Jahres bereits von mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit genutzt werden, die über einen 5G-Vertrag verfügen. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Verdoppelung.

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