Razzia in den Pariser Büros von Elon Musks Online-Dienst X

Razzia bei X in Paris (Logobild: Dima Solomin auf Unsplash)

Heute wurden im Rahmen einer Razzia die Pariser Büros von Elon Musks Online-Dienst X durchsucht. Durchgeführt wurde die Aktion Medienberichten zufolge von der Cybercrime-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft unter Beteiligung von Europol. Die Razzia steht im Zusammenhang mit Ermittlungen, die bereits im Januar 2025 eingeleitet wurden. Dabei geht es um Vorwürfe der Veränderung von Algorithmen, um rechtsextremen Inhalten mehr Aufmerksamkeit zu bescheren.

Frankreich ermittelt gegen X wegen manipulativer Algorithmen

Logobild:Pixabay

In Frankreichs Metropole Paris hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen das soziale Netzwerk X (ehemals Twitter) und dessen Leitung auf Schiene gebracht. Grund dafür ist der Verdacht auf Manipulation des Plattform-Algorithmus zum Zweck ausländischer Einflussnahme, wie die zuständige Staatsanwältin bekannt gegeben hat.

Die Ermittlungen, die am Mittwoch eingeleitet wurden, richten sich sowohl gegen X als juristische Person als auch gegen die Führung des Unternehmens. Den Namen von CEO Elon Musk nannte die Staatsanwältin dabei nicht ausdrücklich.

Frankreich brummt Billig-Onlinehändler Shein 40-Millionen-Euro-Strafe auf

Symbolbild: Shein-Kleidung auf einem Markt in Mexiko (Bild: Mictlanncihuatl/ CC BY-SA 4.0)

Der Billig-Onlinehändler Shein wird in Frankreich zur Kasse gebeten. Das Unternehmen mit Sitz in Singapur erhält wegen betrügerischer Geschäftspraktiken eine Rekordstrafe in Höhe von 40 Millionen Euro aufgebrummt. Shein verkauft Fast Fashion, die in hoher Geschwindigkeit designt, in China hergestellt und zu niedrigen Preisen verkauft wird. Wegen seiner Geschäftspraxis ist der Online-Händler international umstritten.

Frankreich: Macron drängt auf Einführung einer Altesgrenze bei Social Media

Social Media: Frankreichs Präsident Macron drängt auf Altersgrenze (Bild Pixabay)

Nachdem ein 15-jähriger Schüler in Nordfrankreich eine pädagogische Assistentin getötet und einen Polizisten mit einem Messer verletzt haben soll, drängt der französische Präsident Emmanuel Macron nun auf schnelle Konsequenzen für den Jugendschutz im Internet. Sollte die Europäische Union in den kommenden Monaten keine wesentlichen Fortschritte machen, werde Frankreich den Zugriff von Jugendlichen unter 15 Jahren auf soziale Medien im Alleingang unterbinden, heisst es.

Frankreich erwartet KI-Investitionen im dreistelligen Milliardenbereich

KI: Frankreich erwartet Milliardeninvestitionen (Bild: Pixabay/ Emerson23Work)

In Paris startet heute mit dem "Artificial Intelligence Action Summit" ein zweitägiges Treffen führender Managerinnen und Manager aus der Technologiebranche mit Behörden aus fast 100 Staaten zum Thema Künstlicher Intelligenz (KI). Im Rahmen des Gipfels will Frankreich Investitionen in KI seitens privater Geldgeber in Höhe von 109 Milliarden Euro ankündigen.

Nokia verkauft Seekabelsparte ASN zurück an den französischen Staat

Unterseekabel (Symbolbild: Karlheinz Pichler

Der französische Staat kauft die Seekabelsparte des finnischen Netzwerkausrüsters Nokia, Alcatel Submarine Networks (ASN), mehrheitlich zurück. Der Staat erwerbe zunächst 80 Prozent des französischen Traditionsunternehmens mit der Option auf eine komplette Übernahme, liess der französische Wirtschaftsminister Antoine Armand am ASN-Sitz in Calais verlauten.

Telegram-Chef unter Auflagen wieder auf freiem Fuss

Pawel Durow vor elf Jahren in Berlin (Bild: Techcrunch, CC BY-SA 2.0)

Die französische Staatsanwaltschaft hat den am vergangenen Samstagabend auf dem Flughafen Le Bourget bei Paris festgenommenen Chef der Messenger-App Telegram, Pawel Durow, unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Laut der Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau eröffnete die Anklagebehörde zugleich ein Ermittlungsverfahren gegen den 39-Jährigen.

Telegram-Chef Pawel Durow in Frankreich festgenommen

Pawel Durow vor elf Jahren in Berlin (Bild: Techcrunch, CC BY-SA 2.0)

Der Gründer und Chef des Messengerdienstes Telegram, Pawel Durow, ist nach der Landung seines Privatjets auf dem Flughafen Le Bourget ausserhalb von Paris laut Berichten französischer Medien verhaftet worden. Gegen den Multimilliardär laufen Ermittlungen wegen seiner laxen Kontrolle der Inhalte auf Telegram.

Französische Wettbewerbsbehörde verhängt 250-Millionen-Euro-Strafe gegen Google

Wird wieder einmal zur Kasse gebeten: Google (Bild: Kapi)

Der Internetgigant Google wird wieder einmal zur Kasse gebeten. Da sich die Alphabet-Tochter nicht an verpflichtende Abmachungen mit französischen Verlagen und Agenturen zum Urheberrecht gehalten habe, hat Frankreichs Wettbewerbsbehörde gegen den Konzern nun ein Bussgeld in Höhe von 250 Millionen Euro verhängt.

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