Drillisch möchte bis 2021 eigenes 5G-Netz starten

Drillisch-Sitz in Köln-Marsdorf (Bild: Wikipedia/ Tohma/ CC)

Ein viertes deutsches Mobilfunknetz soll im Jahr 2021 in Betrieb gehen: Der Vorstandschef von 1&1 Drillisch, Ralph Dommermuth, sagte, dass der Mobilfunker gerade dabei sei, die ersten 5G-Antennen für einen Testbetrieb zu bauen. Es gebe noch eine Menge Arbeit, etwa Verhandlungen mit Netzwerkausstattern, aber man wolle im Jahr 2021 mit dem Netz starten. Branchenexperten versprechen sich von dem neuen Netz mehr Wettbewerb am Markt und dadurch ein besseres Angebot für Verbraucher.

Huawei warnt vor Kosten und Zeitverlust bei Ausschluss aus Ausschreibungen

Huawei warnt vor Verzögerungen (Bild: Archiv)

Für die neueste Mobilfunktechnologie 5G, wo Huawei mit zahlreichen Patenten eine Vorreiterrolle einnimmt, zögern zwar viele europäische Anbieter Aufträge zu erteilen, trotzdem hat Huawei 28 seiner weltweit 50 5G-Verträge mit europäischen Partnern abgeschlossen. Huawei wird von den USA, aber auch teilweise von europäischen Politikern vorgeworfen, mit dem chinesischen Staat zu kooperieren. So könnte das Unternehmen in seine Hardware eine Hintertür einbauen, über die China künftig Informationen aus den westlichen Systemen abzapfen könnte, so der Vorwurf, den Huawei regelmässig zurückweist.

Fürstentum Monaco "erster Staat mit flächendeckendem 5G"

Flächendeckendes 5G-Netz in Monaco (Bild: Adobe Stock)

Während in anderen Ländern noch um den Ausbau des ultraschnellen mobilen Internets gerungen wird, sieht sich Monaco als Vorreiter: Das Fürstentum erklärte sich zum "ersten Staat mit flächendeckendem 5G". Monaco setzt dabei ganz auf Technologie des chinesischen Huawei-Konzerns. Mit 5G gehe das Versprechen einer besseren Lebensqualität für alle einher, sagte der Digitalbeauftragte von Monaco, Frederic Genta an die knapp 40.000 Bewohner gerichtet.

Telekom-Störung legt Teile der Niederlande lahm

Ein Netzwerkaufall bedingte in den Niederlangen Störungen beim Mobil- und Festnetzdiensten (Symbolbild: Karlheinz Pichler)

Ein Netzwerkausfall beim niederländischen Telekomkonzern Royal KPN hat zu massiven Störungen in grossen Teilen der Niederlande geführt. Notrufnummern der Polizei, Feuerwehren und anderen staatlichen Institutionen seien nicht erreichbar gewesen, hiess es. Menschen wurden über Twitter angewiesen, bei Notfällen direkt in Krankenhäuser oder zu Polizeistationen zu gehen.

China startet Aufbau von 5G-Mobilfunknetz

5G-Startschuss in China (Bild: iStock/Vertigo 3D)

China hat den Startschuss für den Aufbau kommerzieller 5G-Mobilfunknetze gegeben und vier einheimischen Unternehmen Lizenzen erteilt. Die staatlichen Konzerne China Telecom, China Mobile, China Unicom und China Broadcasting Network hätten jeweils Lizenzen erhalten, teilte Chinas Ministerium für Industrie und Informationstechnologie mit. Ausländische Unternehmen könnten sich ebenfalls am Aufbau des 5G-Netzes beteiligen.

Britische und japanische Mobilfunker setzen Markteinführung von Huawei-Smartphones aus

Huaweis Handy-Sparte gerät immer stärker unter Druck (Bild: Archiv)

Nach den Sanktionen der USA gegen Huawei setzen weltweit immer mehr Mobilfunkfirmen die Markteinführung neuer Smartphones des chinesischen Netzwerkausrüsters und Handykonzerns aus. In Grossbritannien kündigte der grösste Mobilfunkbetreiber EE an, beim Start der ersten 5G-Netzwerkdienste in mehreren Städten nicht wie geplant auch 5G-fähige Smartphones von Huawei anbieten zu wollen. Vodafone kündigte an, wegen der Unsicherheiten rund um die weitere Unterstützung bei Vorbestellungen für das 5G fähige Huawei Mate 20X in Grossbritannien zunächst eine Pause einzulegen.

Kanton Genf verbietet vorerst Aufbau von 5G-Antennen

5G: Kanton Genf stoppt Aufbau von Antennen (Bild: Shutterstock)

Der Kanton Genf steht der neuen Mobilfunktechnik 5G kritisch gegenüber und hat den Aufbau von 5G-Antennen vorerst gestoppt. Nach Brüssel hält damit erneut eine europäische Metropolenregion beim Generationswechsel im Mobilfunk inne. In einer Debatte hat sich das Kantonsparlament mit grosser parteienübergreifender Zustimmung von 58 zu 28 Stimmen für ein vorläufiges Moratorium des 5G-Netzausbaus entschieden.

Deutsche 5G-Auktion kratzt an der 5 Mrd.-Euro-Mauer

Symbolbild: Shutterstock

Der Wettbewerb um die Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G in Deutschland lässt die Gebote auch in der vierten Auktionswoche kräftig steigen: Am Mittwoch – in der 163. Runde der Versteigerung – summierten sie sich auf inzwischen mehr als 4,8 Mrd. Euro, wie aus Daten der deutschen Bundesnetzagentur hervorging. Ein Ende der Auktion ist damit nicht absehbar. Die Frequenzblöcke wechseln fast in jeder Runde den Besitzer und die vier Teilnehmer Deutsche Telekom, Vodafone, Telefonica Deutschland sowie der Neuling, die United-Internet-Tochter Drillisch, bieten weiterhin mit.

Deutsche 5G-Auktion durchbricht 3-Milliarden-Euro-Schallmauer

Symbolbild: Shutterstock

Nach einer Hängepartie nimmt die Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzen in Deutschland wieder Fahrt auf: Die Höchstgebote der vier Telekommunikationsfirmen überstiegen am Donnerstag die Schwelle von drei Milliarden Euro, wie aus der Webseite der Bundesnetzagentur hervorgeht. Dabei eingerechnet sind Zahlungsverpflichtungen, die sich wegen zurückgenommener Höchstgebote ergeben. Die Versteigerung hatte am 19.

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