Deutsche 5G-Auktion in der Zielgeraden

Symbolbild:iStock/Vertigo3D

Die Versteigerung der Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G in Deutschland neigt sich dem Ende zu. Aktuell wird nur noch für einen Frequenzblock geboten, wie aus den von der Bundesnetzagentur zur Verfügung gestellten Informationen hervorging. Nach bislang 116 Runden sind von den Auktionsteilnehmern Höchstgebote über rund 2,35 Milliarden Euro eingegangen. Bliebe es in diesem Rahmen, wäre das deutlich weniger als erwartet.

Deutschland: Gebotsvolumen bei 5G-Auktion überschreitet Milliardengrenze

5G-Auktion: Gebote in Deutschland bereits über der Milliarden-Grenze (Bild: Adobe iStock)

Bei der Versteigerung der 5G-Frequenzen liegen inzwischen Gebote von mehr als einer Milliarde Euro auf dem Tisch. Nach 75 Runden seien von den vier Auktionsteilnehmern 1,032 Milliarden Euro inklusive Zahlungsverpflichtungen aufgrund zurückgenommener Höchstgebote eingegangen, teilte die Bundesnetzagentur auf ihrer Internetseite mit. Am Dienstag hatten die Bieter die Auktion mit 871,7 Millionen Euro verlassen.

Österreich: Nokia erhält Zuschlag von A1 für 5G-Ausbau

Die Telekom Austria setzt auch beim 5G-Ausbau auf Nokia (Symbolbild: Kaspersky)

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia hat in Österreich einen millionenschweren Auftrag an Land gezogen: Der A1-Mutterkonzern Telekom Austria bleibt den Finnen nämlich auch beim neuesten Mobilfunkstandard 5G treu. Der Vertrag mit Nokia umfasse sowohl die 5G-Funk- als auch die Cloud-basierte 5G-Kernnetztechnologie, teilte A1 mit. Nokia war bereits bei 3G (UMTS) und 4G (LTE) an Bord. Beim Mobilfunker "Drei" (Hutchison) kommt als Netzausrüster derzeit überwiegend ZTE zum Einsatz und T-Mobile als dritter Netzbetreiber setzte bisher auf Huawei.

Monaco erstes europäisches Land mit kompletter 5G-Abdeckung

Symbolbild:iStock/Vertigo3D

Auf seiner Europareise hat Chinas Staatschef Xi Jinping wegen wirtschaftlicher Interessen auch in Monaco Station gemacht. Im Mittelpunkt der Kurz-Visite im reichen Zwergstaat an der Riviera stand eine Begegnung von Albert II. und Xi. Der heimische Betreiber Monaco Telecom hatte erst unlängst mit dem chinesischen Branchenriesen Huawei eine Partnerschaft für den Aufbau eines 5G-Netzes für superschnelle Datenübertragung geschlossen. Laut der französischen Tageszeitung "Le Monde" will Huawei Monaco zum ersten Land machen, das komplett mit 5G abgedeckt ist.

Erste 5G-Auktion in Deutschland bringt Angebote über insgesamt 288 Millionen Euro

Die erste 5G-Runde ist in Deutschland geschlagen (Symbolbild: Shutterstock)

Bei der ersten Runde der mit Spannung erwarteten 5G-Auktion in Deutschland sind Angebote über insgesamt 288 Millionen Euro eingereicht worden. Das teilte die deutsche Bundesnetzagentur mit. Der mit Abstand grösste Teil davon entfällt auf die United-Internet-Tochter Drillisch, die erstmals an einer Frequenzversteigerung teilnimmt. Bei dem Verfahren sind auch die Deutsche Telekom, Telefonica Deutschland und Vodafone mit von der Partie. Frühere Versteigerungen haben dem deutschen Bund mehrere Milliarden in die Kassen gespült und dauerten drei bis sechs Wochen.

In Deutschland startet morgen die 5G-Auktion

Am Dienstag startet in die Deutschland die 5G-Frequenzauktion (Bild: Shutterstock)

Wenn die 5G-Frequenzauktion in Deutschland am Dienstag um zehn Uhr in der Früh beginnt, dürfen die Bieter nicht mehr frei mit der Aussenwelt kommunizieren. Kein Anbieter soll sich während der 5G-Auktion einen unfairen Vorteil verschaffen können. Während der Versteigerungsrunden sitzen die Vertreter der beteiligten Telekommunikations-Unternehmen in einem Mainzer Dienstgebäude der Bundesnetzagentur in abgeschirmten Räumen. Lediglich mit ihren Konzernzentralen dürfen sie über eine gesicherte Leitung Kontakt aufnehmen.

Auch Freenet zieht nun wegen deutscher 5G-Mobilfunk-Auktion vor Gericht

5G in Deutschland: Auch Freenet geht vor Gericht (Bild: Shutterstock)

Kurz vor der geplanten 5G-Mobilfunkauktion in Deutschland drängt auch der deutsche Internet- und Telefonanbieter Freenet auf eine baldmögliche gerichtliche Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Man habe einen Eilantrag beim Kölner Verwaltungsgericht gestellt, sagte ein Sprecher des Unternehmens in Büdelsdorf in Schleswig-Holstein. Eine Gerichtssprecherin bestätigte den Eingang des Schreibens.

5G-Frequenzauktion in Österreich beendet

Bild: Shutterstock

Die Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G in Österreich ist offenbar zu Ende gegangen. Die Österreich-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile Austria, hat am Mittwoch kurzfristig zu einer Pressekonferenz am heutigen Donnerstag eingeladen. Thema ist unter anderem "5G für Österreich". Die zuständige Telekombehörde RTR wollte sich nicht offiziell äussern. Die Auktion fand unter strengen Auflagen statt. Die RTR hielt den genauen Termin geheim – bekannt war nur, dass sie für Ende Februar geplant war. Die Teilnehmer der Auktion durften sich ebenfalls nicht äussern.

MWC 2019: Fünfte Mobilfunkgeneration im Zentrum

Symbolbild: Archiv

Nach Jahren der Vorbereitung verspricht die Mobilfunkbranche durch den neuen, superschnellen 5G-Datenfunk eine grosse Umwälzung. Auf der wichtigsten Branchenschau Mobile World Congress (MWC) in Barcelona zeigten mehrere Hersteller, darunter etwa Huawei und Samsung, erste 5G-Smartphones. Für den zügigen Ausbau der neuen Mobilfunkgeneration appellierte Telefónica-Chef José María Álvarez-Pallete im Rahmen des MWC an die Politik, vernünftige und fördernde Massnahmen zu ergreifen.

Huawei-Ausschluss könnte 5G-Ausbau in Europa verzögern

Huawei-Probleme könnten zu 5G-Verzögerungen führen (Bild: Shutterstock)

Ein Verzicht auf Netzwerktechnik des umstrittenen chinesischen Ausrüsters Huawei in Mobilfunknetzen könnte nach Einschätzung von Vodafone-Chef Nick Read die Einführung des schnellen 5G-Datenfunks in Europa um zwei Jahre verzögern. Der grösste negative Effekt in diesem Fall wäre der nötige grosse Austausch von Technik in der Infrastruktur, so Read auf dem Mobile World Congress in Barcelona.

Seiten

Mobilfunk abonnieren