IBM mit stagnierendem Umsatz, Gewinnplus und Jobabbau-Plänen

Logobild: IBM

Der US-IT-Dienstleistungsriese IBM mit Zentrale in Armonk meldet für das vierte Quartal des vergangenen Geschäftsjahres einen Umsatz in Höhe von 16,7 Milliarden Dollar (15,3 Mrd Euro). Damit bewegt sich Big Blue bei den Einnahmen auf Vorjahresniveau, aber immer noch über den Erwartungen von Analysten. Der Gewinn kletterte um 17 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar.

IBM lanciert den 400 Qubit-Plus Quantum Prozessor und Next-Generation IBM Quantum System Two

IBM Quantum Computer (Bild: zVg)

Der US-IT-Riese IBM hat im Rahmen seines Quantum Summits 2022 in New York neue Entwicklungen in Bezug auf Quantenhardware und -software präsentiert und seine Vision für quanten-zentriertes Supercomputing skizziert. Mit dem IBM Osprey etwa stellte der IT-Dienstleister aus Armonk den neuen 433-Quantum Bit (Qubit) Prozessor vor.

IBM legt umsatzmässig überraschend stark zu

Legt deutlich zu: IBM (Bild: Flickr/Daij Hirata)

Der IT-Riese IBM mit Zentrale in Armonk im US-Bundesstaat New York konnte seinen Umsatz im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres trotz eines schwierigen Marktumfelds überraschend stark steigern. Konkret kletterten die Erlöse im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um sechs Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar (14,4 Mrd Euro), wie Big Blue bekannt gegeben hat. Damit schlägt der Konzern die Erwartungen der Analysten, die lediglich mit 13,5 Milliarden Dollar gerechnet hatten, deutlich.

Neue IBM Linux-One-Server sollen Energieverbrauch senken

Bild: IBM

Der US-IT-Riese IBM hat eine neue Generation seines Linux-One-Servers angekündigt. Dabei handelt es sich um eine hoch skalierbare Linux- und Kubernetes-basierte Plattform, die Zehntausende von Workloads auf der Fläche eines einzigen Systems unterstützen soll. Der "Linux-One Emperor 4" biete Funktionen, die den Energieverbrauch der Unternehmen deutlich reduzieren könnten, verespricht Big Blue.

IBM erweitert Power10-Serverfamilie

Bild: zVg

IBM erweitert mit neuen Midrange- und Scale-Out-Systemen seine Power10-Serverlinie. Diese seien darauf ausgerichtet, Workloads wie Datenbanken und Kerngeschäftsanwendungen zu betreiben und containerisierter Anwendungen zu pushen, teilt der IT-Dienstleistungsriese mit Zentrale in Armonk im US-Bundesstaat New York sinngemäss mit. Ein Ökosystem von Red Hat Openshift Lösungen ermögliche es, unternehmenskritische Workloads mit neuen, cloudnativen Services zu verbinden.

IBMs Quartalszahlen über Markterwartungen

Über den Erwartungen: IBM (Bild:IBM)

Zuwächse im Geschäft mit Software und Beratung haben dem Computer-Konzern IBM geholfen, die Markterwartungen zu übertreffen. Der Umsatz wuchs im vergangenen Quartal um acht Prozent auf 14,2 Milliarden US-Dollar, wie IBM mitteilte. Analysten hatten eher mit 13,85 Milliarden Dollar gerechnet. Unterm Strich gab es im fortgeführten Geschäft schwarze Zahlen von 662 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 403 Millionen Dollar auf dieser Basis ein Jahr zuvor.

Echtzeit-KI für Transaktionsverarbeitung im grossen Massstab

Das neue IBM z16 System (Bild: zVg)

IBM hat mit dem z16 einen neuen Mainframe mit integriertem On-Chip-KI-Beschleuniger für latenzoptimierte Inferenz vorgestellt. Anwenderunternehmen soll damit die Analyse von Echtzeit-Transaktionen in grossem Umfang ermöglicht werden, beispielsweise für geschäftskritische Workloads wie Kreditkarten-, Gesundheits- und Finanztransaktionen. Der IBM z16 sei auch speziell zum Schutz vor zukünftigen Bedrohungen entwickelt worden, die dazu genutzt werden könnten, die heutigen Verschlüsselungstechnologien zu knacken, so Big Blue in einer Aussendung dazu.

Mit Big Blue steigt nächster Tech-Riese aus russischem Markt aus

Auch IBM kehrt dem Putin-Regime den Rücken (Logo: IBM)

Der IT-Konzern IBM hat sein gesamtes Geschäft in Russland ausgesetzt. Konzernchef Arvind Krishna stellte das in einem Blogeintrag klar. Er habe von vielen Mitarbeitern Reaktionen auf vorherige Ankündigungen des Konzerns bekommen, räumte Krishna ein. Zunächst hatte IBM nach der russischen Invasion in die Ukraine bekanntgegeben, westliche Sanktionen zu befolgen, und kündigte in einem zweiten Schritt an, die Verkäufe zu stoppen und keine Geschäfte mit dem russischen Militär zu machen.

IBM wegen Altersdiskriminierung geklagt

Geklagt: IBM (Logo: IBM)

Ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien "Dinobabys", deren Spezies mit dem Verlassen des Unternehmens "aussterben" sollte. Sie würden "nichts von sozialen Netzwerken" verstehen, da sie keine Digital Natives seien. Das sei "eine echte Bedrohung für uns". Diese Aussagen sollen laut einer US-amerikanische Klage wegen Altersdiskriminierung ehemalige IBM-Führungskräfte getätigt haben.

IBM und SAP erweitern Partnerschaft im Cloud-Bereich

Symbolbild: Pixabay

IBM und SAP intensivieren ihre Zusammenarbeit, um Anwenderunternehmen künftig bei deren Migration von Workloads aus SAP-Lösungen in die Cloud unter die Arme zu greifen. Big Blue hat dazu mit "Premium Supplier Option von IBM für Rise with SAP" ein Toolset vorgestellt, mit denen Firmen ihre SAP-Software-Workloads aus ihrer On-Premise-Umgebung schneller und sicher in die IBM Cloud migrieren könnten.

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