Apple gegen EU-Pläne für einheitliche Ladekabel

Symbolbild: Pixabay

Im September soll die EU-Kommission einen Entwurf, der Hersteller von Ladekabeln zu einer Vereinheitlichung verpflichtet, vorlegen. Das behauptet eine anonyme Quelle aus EU-Kreisen. Dabei handelt es sich um einen zweiten Anlauf: Apple, Samsung, Huawei und Nokia unterzeichneten eine freiwillige Absichtserklärung für Modelle ab 2011, in deren Folge sich der Markt stärker auf USB Micro-B ausrichtete. Weitere Verhandlungen zwischen der Branche und der Kommission blieben 2018 jedoch erfolglos. Nun will die Kommission sich erneut dem Thema widmen.

EU lanciert neuen Anlauf für einheitliche Ladekabel

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Die EU-Kommission will einem Insider zufolge im September einen Entwurf für einheitliche Ladekabel für mobile Geräte vorlegen. Das EU-Parlament hatte im vergangenen Jahr mit grosser Mehrheit für einen einheitlichen Standard für die 27 EU-Staaten gestimmt. Sie begründete dies mit dem Umweltschutz und Kundenfreundlichkeit. Einer Studie der Kommission zufolge wurden 2018 die Hälfte aller Handys in der EU mit einem Stecker des Typs USB Micro-B verkauft. Bei 29 Prozent war es dagegen ein USB-C- und bei 21 Prozent ein Lightning-Stecker.

Apple will im Kopfhörergeschäft kräftig mitmischen

Will im Köpfhörer-Business mitreden: Apple (Bild: Pixabay/ Pexels)

Der US-amerikanische IT-Riese Apple will nach jahrelangen Spekulationen ins boomende Kopfhörergeschäft einsteigen und in diesem Bereich künftig ein kräftiges Wörtchen mitreden. Dabei hat die iPhone-Erfinderin aus dem kalifornischen Cupertino den Erfolg seiner Airpods-Ohrstöpsel vor Augen. Die neuen grossen Over-Ear-Kopfhörer tragen den Namen Airpods Max, wie Apple verlauten lässt. Damit treten die Kalifornier in Konkurrenz zu Hi-Fi-Spezialisten wie Bose, Bang & Olufsen, B&W und Shure.

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