CES 2026: Siemens und Nvidia weiten KI-Partnerschaft aus

Künstliche Intelligenz: Siemens und Nvidia erweitern Partnerschaft (Bild: Pixabay/Geralt)

Der deutsche Techkonzern Siemens und der US-amerikanische Chipriese Nvidia bauen ihre Partnerschaft im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) deutlich aus. Siemens-Chef Roland Busch kündigte im Rahmen der Technikmesse CES, die noch bis 9. Januar in Las Vegas läuft, zusammen mit Nvidia-CEO Jensen Huang mehrere Initiativen an, um KI nicht nur bei der Simulation von Arbeitsabläufen und Designveränderungen einzusetzen, sondern den KI-Einsatz zudem stärker in die physische Realität zu integrieren. "Wir stehen am Anfang einer neuen industriellen Revolution", hob Huang dabei hervor.

SAP und Siemens fordern grundlegende Überarbeitung der europäischen KI-Gesetze

SAP fordert wie Siemens mehr Innovation bei KI-Gesetzen (Bild: SAP)

Die deutschen Hightech-Riesen SAP und Siemens fordern von der EU ein neues Rahmenwerk, das Innovationen fördere, anstatt sie zu behindern. Dies betonten die Chefs von SAP, Christian Klein, und Siemens, Roland Busch, in einem gemeinsamen Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

Konsortium um SAP und Siemens prüft Bewerbung für Bau eines KI-Rechenzentrums in Deutschland

SAP-Hauptsitz in Walldorf (Bild: SAP)

Ein Firmenkonsortium rund um SAP, Siemens und Deutsche Telkom prüft Medienberichten zufolge eine gemeinsame Bewerbung für den Bau eines KI-Rechenzentrums in Deutschland. Auch Ionos und die Schwarz-Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehören, seien mit an Bord, heisst es. Die sogenannte "AI Gigafactory" wäre eine von fünf, die in der EU entstehen sollen. Die beteiligten Akteure wollten sich in dieser Woche zusammensetzen, um final zu klären, mit welchem Konzept Deutschland ins Rennen gehe, so die Berichte mit Berufung auf Insiderkreise.

Siemens kauft Software-Konzern Dotmatics für 5,1 Milliarden Dollar

Symbolbild: Fotolia/ Cirquedesprit

Der deutsche Tech-Riese Siemens will sein Software-Geschäft mit einer Milliardenübernahme weiter ausbauen. So kauft der Konzern mit Zentrale in der Isar-Stadt München gemäss eigenen Angaben für 5,1 Milliarden US-Dollar (4,7 Mrd Euro) das US-Unternehmen Dotmatics, das auf Forschungs- und Entwicklungssoftware für Wissenschaftler in den Biowissenschaften (Life Sciences) fokussiert ist. Die Softwareprogramme von Dotmatics werden vor allem in der Pharmaindustrie zur Arzneimittelentwicklung eingesetzt.

Siemens legt für US-Industriesoftwarefirma Altair zehn Milliarden Dollar auf den Tisch

Siemens-Zentrale in München (Bild: Siemens)

Der deutsche Tech-Riese Siemens übernimmt die US-amerikanische Industriesoftwarefirma Altair Engineering und blättert dafür mehr als zehn Milliarden Dollar auf den Tisch. Es ist der zweitteuerste Zukauf der Unternehmensgeschichte des Konzerns mit Hauptsitz in München. Die Aktionäre von Altair erhalten gemäss Mitteilung 113 Dollar je Aktie, was einem Börsenwert von 10,6 Milliarden Dollar entspricht. Vorstandschef Roland Busch sprach von einem "bedeutenden Meilenstein für Siemens".

Siemens partnert bei der Integration von Generativer KI in die Produktion mit Servicenow

Operational Copilot (Bild: zVg)

Siemens und Servicenow haben im Rahmen des Servicenow World Forums in München eine neue Zusammenarbeit bekannt gegeben, um die industrielle Cybersicherheit zu verbessern und die Integration von generativer KI in die Produktion voranzutreiben. Die Zusammenarbeit konzentriere sich darauf, Siemens‘ Sinec Security Guard zur Verbesserung der Cybersicherheit in der Produktion und den Siemens Industrial Copilot für generative KI-gestützte Automatisierung mit der Workflow-Automatisierung von Servicenow zu kombinieren, heisst es in einer Aussendung dazu.

Susanne Seitz neue Chefin des Bereichs Smart Buildings von Siemens Schweiz

Susanne Seitz (Bild: Siemens Schweiz)

Susanne Seitz ist von Siemens Schweiz zur Chefin des innerhalb der Sparte Smart Infrastructure neu gegründeten Geschäftsbereichs Buildings berufen worden. In diesem neuen Geschäftszweig sollen alle gebäuderelevanten Bereiche von Siemens in einer Einheit gebündelt werden, wie Siemens Schweiz via Aussendung verlauten lässt.

Siemens eröffnet neuen Forschungsstandort für Zukunftstechnologien

Symbolbild: Siemens

Der deutsche Hightechkonzern Siemens eröffnet einen neuen Forschungsstandort am Universitätscampus in Garching bei München. Im fertiggestellten ersten Bauabschnitt des Projekts sollen etwa 450 Siemens-Beschäftigte mit 150 Wissenschaftlern der Technischen Universität München an Zukunftstechnologien forschen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Einer der Forschungsschwerpunkte soll industrielle Software sein, heisst es.

Siemens mit Gewinnsprung

Logobild: Siemens

Der deutsche Hightechriese Siemens konnte im ersten Quartal des neuen Fiskaljahres, das am 31. Dezember zu Ende ging, einen leichten Umsatz- sowie einen deutlichen Ergebniszuwachs erzielen. Die Einnahmen stiegen in der Berichtsperiode im Vergleich zum Vorjahr um um zwei Prozent auf 18,4 Milliarden Euro. Unter Berücksichtigung von Währungs- und Portfolioeffekten wäre das Plus bei 6 Prozent gelegen. Geharzt hat das Business in der Industrieautomation, Zuwächse in den Sparten intelligente Infrastruktur und Mobility konnten dies jedoch wettmachen.

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