Datenschutzorganisation Noyb geht gegen Cookie-Banner vor

Symbolbild: Pixabay/ Tumisu

Mit einer grossangelegten juristischen Beschwerdewelle will die europäische Datenschutzorganisation Noyb gegen rechtswidrige Cookie-Zustimmungsabfragen im Web vorgehen. Dazu verschickte der Verein heute, Montag, rund 560 Beschwerdeschreiben an Firmen in Europa und den USA, die nach Einschätzung von Noyb rechtswidrig mit Cookie-Bannern eine Zustimmung zum Datentracking einholen.

Ablehnung neuer Datenschutz-Regeln von Whatsapp vorerst ohne Folgen

Bild: Pixabay

Für Whatsapp-Nutzer wird es vorerst keine Folgen haben, nicht den neuen Datenschutz-Bestimmungen des Chatdienstes zuzustimmen. Es gebe aktuell keine Pläne, den Funktionsumfang für sie einzuschränken, sagte ein Sprecher der Facebook-Firma den Technologieblogs The Next Web und The Verge. Whatsapp wolle dies nach Beratungen mit Behörden und Experten klarstellen. Stattdessen werde man diese Nutzer von Zeit zu Zeit an das Update erinnern.

Clouddienste von US-Konzernen auf dem Prüfstand der EU

Symbolbild: Fotolia/ Castilla

Die EU-Datenschutzbehörde EDPS prüft die Nutzung von Clouddiensten der US-Konzerne Amazon und Microsoft durch EU-Institutionen. Es seien zwei Untersuchungen angestossen worden, teilte die Behörde heute mit. Es gehe um Bedenken hinsichtlich der Weiterleitung von persönlichen Daten aus Europa in die USA und der daraus resultierenden Überwachungsmöglichkeiten. Eine Untersuchung beschäftige sich mit der Nutzung von Microsofts Bürosoftware Office 365 in der Europäischen Kommission.

Gesichtserkennungsanbieter Clearview im Visier von Datenschützern

Clearview verkauft laut Aktivisten Gesichtserkennungsdaten an Behörden und Unternehmen (Symbolbild: Fotolia/DKoomposing)

Datenschützer haben in mehreren europäischen Staaten Beschwerde gegen das auf Gesichtserkennung spezialisierte Unternehmen Clearview eingelegt. Clearview hat mehr als drei Milliarden Fotos im Netz gesammelt und daraus eine Biometrie-Datenbank für private Unternehmen und Strafverfolgungsbehörden erstellt, wie die Datenschutzorganisation Privacy International (PI) und drei weitere Gruppen mitteilten.

Nach Facebook und Amazon: Deutsches Bundeskartellamt forciert Verfahren gegen Google

Nach Facebook und Amazon trifft nun Google ein Verfahren der deutschen Kartellbehörde (Logo: Google)

Nach Facebook und Amazon hat das deutsche Bundeskartellamt nun auch Verfahren gegen Google eingeleitet. Zum einen gehe es um ein Verfahren zur Feststellung der marktübergreifenden Bedeutung des US-Konzerns, teilten die deutschen Kartellwächter am heutigen Dienstag mit. Darüber hinaus wurde ein zweites Verfahren gestartet, das sich eingehend mit den Datenverarbeitungskonditionen von Google befasst.

Google lanciert neue Datenschutz-Funktionen

Logo: Google

Der US-Internetgigant Google hat zum Auftakt seiner Entwicklerkonferenz Google I/O neue Funktionen zum Schutz der Privatsphäre in seinen Diensten präsentiert. Darunter zum die Möglichkeit, die Suchanfragen-Historie der vergangenen 15 Minuten zu löschen. Zudem soll man in der Foto-App künftig einzelne Ordner mit Passwort-Schutz einrichten können - etwa für Aufnahmen von Dokumenten.

Digitale Gesellschaft lanciert Auskunftsgenerator für eigene Daten

Online-Generator: Einstieg und Auswahl

Die Digitale Gesellschaft hat den Startschuss für den Webdienst datenauskunftsbegehren.ch abgefeuert. Bei dem Service handelt es sich um einen Online-Generator, mit dem alle Interessierten auf einfache Weise bei Unternehmen und Behörden Auskunft über ihre eigenen Daten verlangen können.

Italien fordert von Tiktok besseren Jugendschutz

In Italien unter Druck: Tiktok (Bild: Pixabay/Motionstock)

In Italien machen die Behörden der Kurzvideo-App Tiktok weiter Druck, damit die Altersgrenze zur Nutzung von 13 Jahren eingehalten wird. Die Datenschutzbehörde Garante forderte von den Tiktok-Betreibern nun verstärkte Massnahmen zum Jugendschutz. So sollten die Anbieter auch künstliche Intelligenz nutzen, um jüngere Kinder unter den Nutzern zu ermitteln und ihre Aktivität auf der Plattform der chinesischen Firma zu stoppen.

Deutsche Unternehmensverbände reichen Wettbewerbsbeschwerde gegen Apple ein

Apple verstärkt Datenschutz, das sehen nicht alle positiv (Bildquelle:Wikipedia/CC BY-SA 3.0)

Apple will den Datenschutz seiner Anwender erhöhen. Das sehen nicht alle positiv. Eine Gruppe deutscher Unternehmerverbände hat daher eine Wettbewerbsbeschwerde gegen Apple wegen der geplanten neuen Datenschutzregeln eingebracht. Auf iPhone und iPad werden Apps nämlich künftig die Nutzer um Erlaubnis fragen müssen, um ihr Verhalten zu Werbezwecken quer über verschiedene Dienste und Websites nachverfolgen zu können. Da viele Nutzer dies ablehnen dürften, bangen diverse Anbieter um ihr Werbegeschäft.

US-Verteidigungsministerium lässt nach Sicherheitslücken im eigenen Netzwerk suchen

Sitz des US-Verteidigungsministerium im Pentagon (Bild: David B. Gleason/ CC BY-SA 3.0)

Für die Suche nach Sicherheitslücken im eigenen Netzwerk hat das US-Verteidigungsministerium einer kleinen Firma aus Florida Kontrolle über 175 Millionen IP-Adressen gegeben. Das berichtete die "Washington Post". Mit der Verwaltung begann das Unternehmen namens Global Resource Systems am 20. Januarr. Laut einem Pentagon-Sprecher handle es sich dabei um einen Pilotversuch, um potenzielle Schwachstellen zu identifizieren und die unautorisierte Nutzung des IP-Adressraums des Verteidigungsministeriums zu verhindern.

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