Tiktok und Youtube schlimmste Datenkraken

TikTok: Plattform nutzt sensible Daten ihrer Nutzer (Foto: Motionstock, pixabay.com)

Die sozialen Medien Tiktok und Youtube sind in ihrem Metier die eifrigsten Sammler von Daten über ihre Nutzer. Während Google-Ableger Youtube sie vor allem für eigene Zwecke, vor allem für das Platzieren von passenden Anzeigen, nutzt, gibt Chinas Tiktok sie an Dritte weiter. Was dann daraus wird, ist schwer abzuschätzen, heisst es bei URL Genius, einer Agentur für Internet-Werbung, die eine aktuelle Studie zum Thema durchgeführt hat.

Datenschutz: IAB geht gerichtlich gegen belgische Aufsitzsbehörde vor

Datenschutz und Innovation (Symbolbild:IIMT)

Die belgische Datenschutzaufsichtsbehörde (APD) hat eine Strafe gegenüber dem IAB Europe wegen einer angeblichen Verletzung der Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) ausgesprochen. Das IAB Europe wird dabei von der Behörde als "Data Controller" deklariert. Für eine Verletzung der DSVGO durch das "Transparency and Consent Framework" (TCF) eingeklagt werde es "aufgrund der durch die Behörde reklamierten Möglichkeit, der Zusammenführung eines über die Consent-Management-Plattform übermittelten Daten Strings mit den IP Daten der User für die mögliche Erkennung von personenbezogenen Daten".

Deutschland: DGB legt Entwurf für Beschäftigtendatenschutzgesetz im Homeoffice vor

Symbolbild: Fotolia/Momius

Beschäftigte sollen nach dem Willen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) künftig besser gegen digitale Überwachung durch Arbeitgeber, etwa im Homeoffice, geschützt werden. In der Pandemie würden Beschäftigte heute immer wieder ohne Rechtsgrundlage überwacht, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel in Berlin.

Deutschland: Tiktok weigert sich, Nutzerdaten an das BKA weiterzugeben

Tiktok will Nutzerdaten nicht weitergeben (Bild: Pixabay/Olbergereon)

Die Social-Media-Plattform Tiktok wehrt sich juristisch dagegen, auf der Basis des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) Nutzerdaten in grossem Stil an das Bundeskriminalamt (BKA) weiterleiten zu müssen. Das Unternehmen habe beim Kölner Verwaltungsgericht eine entsprechende Klage eingereicht, sagte eine Gerichtssprecherin.

Nun auch Whatsapp im Visier von EU-Kommission

Symbolbild: Pixabay

Wegen umstrittener Datenschutzregeln verlangt die EU-Kommission zusammen mit Verbraucherschützern Aufklärung vom Messengerdienst Whatsapp. Zusammen mit einem Netzwerk für Verbraucherschutz (CPC) habe man ein entsprechendes Schreiben an das zum Meta-Konzern (ehemals Facebook) gehörende Unternehmen geschickt, teilte die Brüsseler Behörde mit. Man verlange hinsichtlich der Nutzungsbedingungen sowie der Datenschutzregeln von 2021 Aufklärung.

Österreichische Datenschutzbehörde: Google Analytics verstösst gegen DSGVO

DSGVO: Google Analytics verstösst dagegen (Bild: Pixabay/ Skylarvision)

2020 kippte der Europäische Gerichtshof (EuGH) das 2016 beschlossene Datenaustauschabkommen „Privacy Shield“ zwischen der EU und der USA. Die Übermittlung von personenbezogenen Daten aus der EU in die USA, etwa über Facebook oder Google, entspreche nicht den Anforderungen des Unionsrechts, hatte der EuGH damals erklärt.

Irische Datenschutzbehörde zwingt Whatsapp zu Nachbesserung von Datenschutz-Informationen

Muss bei Datenschutz-Infos nachbessern: Whatsapp (Bild: Pixabay)

Whatsapp ergänzt nach der hohen Strafe der irischen Datenschutzbehörde die Nutzungsregeln mit weiteren Informationen. Daran, wie die Daten verarbeitet werden, ändere sich aber nichts, betonte der zum Facebook-Konzern Meta gehörende Chatdienst. Man nehme lediglich die von den Datenschützern angeordneten Klarstellungen vor. Whatsapp will die im September verhängte Strafe in Höhe von 225 Mio. Euro kippen, muss während des Verfahrens dazu die Auflagen aber erfüllen.

Duckduckgo lanciert Tracking-Blocker für Android-Smartphones

Lanciert Tracking-Blocker: Duckduchgo (Logo:Duckduckgo)

Das auf Datenschutz fokussierte Tech-Unternehmen Duckduckgo – bekannt vor allem durch die gleichnamige Suchmaschine – wird ein Feature anbieten, mit dem das App-Tracking auch auf Android-Smartphones unterbunden werden soll. Auf iPhones ist diese Funktion bereits standardmässig in iOS integriert, was bei digitalen Werbegiganten wie Facebook und Twitter in Summe bisher Umsatzeinbussen von fast zehn Milliarden Dollar verursacht haben dürfte.

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