Digitaler Albert Einstein teilt sein Wissen

Digitaler Albert Einstein lädt zum Live-Chat ein (Animation: digitalhumans.com)

Der 1955 in den USA verstorbene Wissenschaftler Albert Einstein erwacht dank Spezialisten des neuseeländischen Unternehmens Uneeq digital zu neuem Leben. Sie haben einen sprechenden Avatar entwickelt, der aussieht wie der berühmte Schöpfer der Relativitätstheorie. Die synthetische Stimme kommt aus den Londoner Aflorithmic Labs. Man kann ihm persönliche und fachliche Fragen stellen, auf die er in Englisch antwortet, allerdings mit starkem deutschen Akzent.

"Facebook News" ab Mai nun auch in Deutschland

Will ab Mai News in Deutschland anbieten: Facebook (Bild: Pixabay/Geralt)

Kurz nach dem aufsehenerregenden Streit um das neue Mediengesetz in Australien will Facebook ab Mai in Deutschland einen grösseren Fokus auf die Verbreitung von Nachrichteninhalten legen. Dafür werde der Bereich "Facebook News" geschaffen, in dem Nutzer gezielt ausschliesslich mit Medieninhalten versorgt würden, kündigte der für das News-Geschäft in Europa zuständige Manager Jesper Doub gegenüber Journalisten an.

Facebook rechtfertigt sich im Medienstreit mit Australien

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook rechtfertigt sich für die Blockade von Nachrichteninhalten in Australien und stellt zugleich eine Milliardenzahlung an die Medienbranche in Aussicht. Das australische Gesetz, das die scharfe Reaktion des Mark-Zuckerberg-Konzerns auslöste, basiere auf einem "fundamental falschen Verständnis des Verhältnisses zwischen Facebook und der Medienbranche", hielt Facebooks Politikchef Nick Clegg in einem Blogeintrag heute dazu fest.

Microsoft schlägt sich bei Bezahlung von Inhalten auf Seite der Verleger

Schlägt sich auf die Seite der Verleger: Microsoft (Foto: Karlheinz Pichler)

Nach dem eskalierten Streit zwischen der australischen Regierung und Facebook zur Bezahlung von Verlagsinhalten haben sich europäische Verleger und Microsoft für ein ähnliches Modell wie in Australien ausgesprochen. Verlegerverbände und das US-Softwareunternehmen teilten in einer gemeinsamen Erklärung mit, man arbeite an einer Lösung in Europa, die sicherstelle, dass Verleger für die Nutzung ihrer Inhalte durch marktbeherrschende Internetplattformen bezahlt werden.

"Swico House View" rückt globale & schweizerische Wachstumstrends und digitale Ethik in den Fokus

Bild: Swico House View

Im Rahmen der Publikation "Swico House View" untersucht der Schweizer IT-Branchenverband Swico bereits zum vierten Mal, wie sich die Marktzahlen ausgewählter ICT-Technologien global entwickeln und legt in der aktuellen Ausgabe einen noch stärkeren Fokus auf den Schweizer Markt. Ergänzend bietet die Publikation Impulsbeiträge zur Digitalen Ethik.

Amazons Prime Video als linearer TV-Kanal im deutschen Fernsehen?

Amazon Prime Video könnte ein linearer TV-Kanal in Deutschland werden (Logo: Amazon)

Nachdem Amazon bereits mit Prime Video in das Streaming-Geschäft eingestiegen ist, soll jetzt ein weiterer Schritt folgen. Denn laut Teltarife.de hat der Online-Versandriese eine Rundfunklizenz in Deutschland beantragt. Ob er sie erhält, entscheidet das laufende Verfahren. Die Deutsche Amazon-Tochter Amazon Digital Germany hat den Antrag bereits im November 2020 eingereicht. Dabei ist auch der Name des potenziellen neuen TV-Senders bekannt: "Prime Live Video".

Australien: Wegen neuem Mediengesetz droht Google mit Abschaltung

Google droht Australien (Bild:Archiv)

Der Mutter-Konzern von Google, Alphabet, droht den australischen Behörden, die Suchmaschine vom Netz zu nehmen, sollte Google wegen der Verbreitung von Ihnalten zu Zahlungen an dortige Medienunternehmen verpflichtet werden. Damit reagiert der US-amerikanische Konzern auf Pläne der australischen Regierung für neue Medienrichtlinien, nach denen IT-Riesen wie Alphabet oder Facebook lokalen Medienunternehmen Geld zahlen müssen, so sie deren Inhalte verbreiten.

Google vermeldet erste Erfolge bei Friedenschluss mit französischen Verlagen

Google nähert sich Einigung mit französischen Verlagen (Logo: Google)

Der Internetkonzern Google hat nach eigenen Angaben den Urheberrechtsstreit mit ersten französischen Presseverlagen beigelegt: Das US-Unternehmen erklärte, es habe Abkommen mit den Verlegern bekannter Titel wie "Le Monde", "Le Figaro" und "Libération" geschlossen. Damit würden die Presseerzeugnisse angemessen für ihre Inhalte vergütet, erklärte Google. Zu den Details äusserte sich der Konzern nicht.

Disney weiterhin in roten Zahlen

Disney schreibt weiter rote Zahlen (Bild: Disney World, Florida)

Die Coronavirus-Krise hat Walt Disney ein weiteres Quartal mit roten Zahlen eingebrockt. In den drei Monaten bis Ende September betrug der Verlust unterm Strich 710 Millionen Dollar, wie der US-Unterhaltungsriese gestern nach US-Börsenschluss mitteilte. Im Vorjahr hatte es noch 777 Millionen Dollar Gewinn gegeben. Dennoch erholt sich Disney langsam vom Pandemieschock, der weite Teile des Entertainment-Imperiums stillgelegt und im Vorquartal zu einem enormen Minus von 4,7 Milliarden Dollar geführt hatte.

Neuer deutscher Medienstaatsvertrag mit Regeln für Online-Plattformen in Kraft

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Der neue Medienstaatsvertrag in Deutschland mit Regeln für Rundfunk und Online-Plattformen ist in Kraft. Er soll den seit 1991 geltenden Rundfunkstaatsvertrag ersetzen, der die Regeln für den Rundfunk festlegt. Das Neue: Er gilt auch für Online-Plattformen wie Smart-TVs, also TV-Geräte mit Internetzugang und Benutzeroberflächen, sowie für soziale Medien und Plattformen wie Suchmaschinen, die Medieninhalte bereitstellen, sie aber nicht selbst produzieren.

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