Nach temporärer Stabilisierung: Bargeldnutzung wieder leicht rückläufig

Chart: ZHAW/Uni St. Gallen

In der Schweiz wird weiterhin am häufigsten mobil bezahlt. Doch das Wachstum bei Zahlungen im Laden stagniert. Gleichzeitig verliert Bargeld im Zahlungsalltag wieder an Bedeutung. Dies geht aus dem aktuellen "Swiss Payment Monitor" hervor, den die Universität St.Gallen und die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) heute veröffentlicht haben.

Künstliche Intelligenz im Miniaturformat für Kleinstgeräte

Mit einigen Tricks laufen KI-Modelle auch auf ressourcenschwachen Geräten. Bildquelle: Lunghammer - TU Graz

Künstliche Intelligenz gilt als rechen- und energieintensiv, was etwa eine Herausforderung für das Internet der Dinge ist, wo kleine, eingebettete Sensoren mit begrenzter Rechenleistung, wenig Speicher und kleinen Batterien auskommen müssen. Ein Forschungsteam des Comet-K1-Zentrums Pro2Future, der TU Graz und der Universität St. Gallen hat im Projekt E-Minds nun Wege gefunden, wie KI auf kleinsten Geräten lokal und effizient ausgeführt werden kann – ohne auf externe Rechenleistung angewiesen zu sein.

Mobiles Bezahlen in der Schweiz weiter im Vormarsch

Grafik: ZHAW

Die Schweizer Bevölkerung nutzt erstmals seit der Coronapandemie wieder deutlich weniger oft Bargeld. Mobiles Bezahlen hingegen nimmt stetig zu und wird mittlerweile fast so häufig eingesetzt wie Bargeld. Zudem baut die Debitkarte ihren Vorsprung als beliebtestes Zahlungsmittel weiter aus, wie aus dem zum nunmehr zehnten Male erhobenen "Swiss Payment Monitor" der ZHAW und der Universität St. Gallen hervorgeht.

Uni St. Gallen plant Institut in Dornbirn mit Schwerpunkt Digitalisierung

Markus Wallner und Marc Mächler unterschreiben die Absichtserklärung (© Land Vorarlberg)

Das Bundesland Vorarlberg und der Kanton St. Gallen wollen die Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Wirtschaft intensivieren. Der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner und der St. Galler Regierungspräsident Marc Mächler haben eine diesbezügliche Absichtserklärung unterzeichnet. Dazu soll ein Instititut der Universität St. Gallen am Compus der Fachhochschule Dornbirn mit Schwerpunkt Digitalisierung eingerichet werden. Die entsprechenden Beschlüsse der Universität St. Gallen stehen allerdings noch aus.

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