Deep Tech aus der Schweiz: CSEM schliesst Lücke zwischen Prototyp und Markt

Symbolbild: CSEM

Die Schweiz ist eine echte Deep-Tech-Hochburg: Enorm hohe 63 Prozent des Schweizer Risikokapitals fliessen in forschungsintensive Technologien wie Robotik, KI oder Photonik. Doch nach der ersten Finanzierung und dem Bau des Prototyps folgt oft die härteste Phase, nämlich wenn es darum geht, den Sprung zur industriellen Anwendung zu schaffen, wenn teures Engineering-Know-how und High-End-Infrastruktur im eigenen Team noch fehlen.

Jedes vierte deutsche Tech-Startup stellt wegen KI nicht ein

Künstliche Intelligenz: zwiespältige Auswirkungen auf Personalbedarf (Bild: Geralt, pixabay.com)

In den letzten zwölf Monaten hat etwa jedes vierte deutsche Tech-Startup (27 Prozent) wegen Künstlicher Intelligenz (KI) keine Neueinstellungen vorgenommen. Sieben Prozent haben aus diesem Grund sogar Stellen abgebaut. Allerdings haben 16 Prozent wegen KI weitere Personen eingestellt. In der Hälfte dieser Startups hat KI keine Folgen für den Personalbedarf. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Online-Umfrage im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom unter 102 Tech-Startups in Deutschland, von denen überdies alle KI in ihre Geschäftsprozesse integriert haben.

Chinesisches Startup Moonshot sagt OpenAI und Anthropic den Kampf an

Logobildquelle: Moonshot

Mit seinem neuen KI-Modell fordert das chinesische Startup Moonshot AI die US-Konkurrenten Anthropic und OpenAI massiv heraus. Mit der Veröffentlichung des Modells "Kimi K3" greift das von Alibaba unterstützte Unternehmen die Vormachtstellung der US-Tech-Giganten frontal an.

Neuer Rekord an Startups- und Spin-offs-Ausgründungen an der ETH Zürich

Symbolbild: Kapi

Mit insgesamt 46 Unternehmensausgründungen hat es es im vergangenen Jahr an der ETH Zürich einen neuer Rekord gegeben. Zudem hat die Hochschule neue Regelungen für die Ausgründung von Firmen in Kraft gesetzt. Neben dem bekannten "ETH-Spin-off"-Label für Unternehmen, deren Geschäftsidee auf Forschungsergebnissen der ETH Zürich basiert, wird seit 2025 auch das "ETH-Startup"-Label vergeben. Es ist für Unternehmen gedacht, die einen ETH-Bezug haben und von ETH-Angehörigen gegründet wurden, jedoch ohne Forschungsergebnisse der ETH auskommen.

Mikro- und Nanotech-Startup Scale erhält Venture-Kick-Förderung

Symbolbild: Fotolia

Das Mikro- und Nanotechnologie-Startup Scale Lasers hat von Venture Kick eine Förderung von 150’000 Franken für die Entwicklung einer neuen Klasse von Halbleiterlasern im mittleren Infrarotbereich für portable und multikolorige Sensorsysteme erhalten. Ziel der Technologie sei es, laserbasierte Sensorik breiter zugänglich zu machen und hochwertige Mid-Infrared-Anwendungen in alltagstaugliche Technologien zu überführen, heisst es.

Zehn Schweizer Mobile-Startups rüsten sich für das 4YFN - MWC Barcelona

Symbolbild: Fotolia

Nach der Prüfung von über 115 Bewerbungen wählte eine Venturelab-Jury aus Investoren und Mobile-Experten zehn Schweizer Startups für die Teilnahme an der 4YFN – der Startup-Plattform des Mobile World Congress (MWC), einem der grössten jährlichen Startup-Events der Branche in Barcelona, aus. Die Roadshow bietet Jungunternehmen die Chance, die Expansion im mobilen und digitalen Ökosystem zu beschleunigen, ihr professionelles Netzwerk auszubauen sowie von Pitch-Sessions mit Investoren und dem Austausch mit Branchenführern zu profitieren.

Vier künftige Deep-Tech-Startups beginnen das CSEM-Accelerate-Programm

V.l.n.r.: Bradley Petkus, Gabriel Christmann (Needless), Zahra Khaliliardali (SmartHear), Andrea Morandi (SecondWave), Simon Russeil (HelioW) und Bahaa Roustom (VP Marketing & Business Development, CSEM) (© CSEM

Das CSEM hat vier Projekte für das Accelerate-Programm 2025 ausgewählt. Das Programm zielt gemäss Mitteilunng darauf ab, Deep-Tech-Innovationen in marktfähige Lösungen zu überführen. Die diesjährige Teilnehmergruppe umfasst Vorhaben aus den Bereichen Medtech, Digital Health, nachhaltige Energie und Photonik und verfolge ein gemeinsames Ziel: Technologien überdenken, um den Alltag zu verbessern.

Caffeine: Web-Anwendungen, Apps und digitale Dienste mit Alltagssprache erstellen

DFinity-Gründer Dominic Williams (Bildquelle: DFinity)

Das DFinity-Foundation Spin-out Caffeine Labs hat mit der KI-Plattform Caffeine ein Tool lanciert, mit dem sich Web-Anwendungen, Apps und digitale Dienste laut Mitteilung mit Alltagssprache erstellen lassen sollen. In nur wenigen Minuten entstehe aus einer Idee eine fertige Anwendung, heisst es. Einfach in der eigenen Sprache beschreiben, was gebraucht wird – zum Beispiel eine individuelle App oder Website für ein kleines Unternehmen – und Caffeine erstelle sie. Danach lasse sich das Ergebnis per weiterem Chat mit der KI Schritt für Schritt verfeinern.

Jury wählt zehn Cleantech-Startups für Investoren-Roadshow in München aus

Symbolbild: Fotolia

Eine Jury bestehend aus Investoren und Branchenexperten wählte aus insgesamt 90 Bewerbungen zehn vielversprechende Schweizer Cleantech-Startups aus, um die Schweizer Startup Nationalmannschaft 2025 zu repräsentieren und im November an der Venture Leaders Cleantech Roadshow in München teilzunehmen. Das Programm wird von Venturelab organisiert und von der EPFL, der ETH Zürich, den Kantonen Waadt und Zürich sowie Privatunternehmen unterstützt. Es ist laut Mitteilung speziell auf Startups mit globalem Potenzial zugeschnitten, um ihnen eine internationale Expansion zu ermöglichen

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