Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen will Online-Riesen zügig reguliert sehen

Whistleblowerin Frances Haugen (Bild:Facebook)

Die ehemalige Facebook-Mitarbeiterin und Whistleblowerin Frances Haugen hat Mitglieder es US-Kongresses aufgefordert, sich bei der Regulierung von grossen Online-Plattformen nicht in langwierigen Debatten zu verstricken. Facebook wolle, dass sich der US-Kongress in eine Analyse-Paralyse verfallen, dass er bei falschen Entscheidungsmöglichkeiten hängen bleibe und nicht handle, sagte Haugen vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses.

EU-Länder verständigen sich auf Regulierung von Online-Konzernen

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Die Mitgliedsstaaten der europäischen Union haben sich offenbar auf ein weitreichendes Gesetz zur Regulierung der grossen Online-Konzerne verständigt. Die Vertreter einer entsprechenden Arbeitsgruppe des EU-Rats hätten sich auf einen Text geeinigt, der sich im Wesentlichen an den Vorschlägen der EU-Kommission orientiere. Dies geht aus einem Bericht der "Frankfurter Allgemeine" hervor, in dem auf Diplomatenkreise und interne Dokumente verwiesen wird. Dem Report zufolge sollen künftig knapp zwanzig Verhaltensweisen von Google, Amazon und anderen Internet-Riesen verboten werden.

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