EU-Parlament beschliesst Elf-Punkte-Regelung gegen Cyberattacken

EU verschärft Sicherheitsregeln (Symbolbild: Pixabay)

Krankenhäuser, Energienetze und andere kritische Infrastrukturen werden in der EU künftig besser vor Cyberangriffen und Naturkatastrophen geschützt. Unterhändler von Regierungen und des EU-Parlament verständigten sich in Brüssel darauf, die geltenden Sicherheitsregeln für Netz- und Informationssysteme zu verschärfen, wie der französische EU-Ratsvorsitz mitteilte. Damit soll auch auf Gefahren durch Gesundheitskrisen wie die Corona-Pandemie eingegangen werden.

Thailändische Influencer wegen Majestätsbeleidigung mit Busse konfrontiert

Bangkok: In Thailand wurden drei Influencer festgenommen (Symbolbild: Pixabay/Terimakasih0)

In Thailand sind drei Influencer wegen Majestätsbeleidigung festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, wird ihnen vorgeworfen, mit ihrer Teilnahme an einem Werbevideo für die Onlinehandelsplattform Lazada die Monarchie beleidigt zu haben. Sie seien nach der Anklageerhebung gegen Kaution wieder freigelassen worden, teilte ihr Anwalt mit.

Facebook & Co verpflichten sich zu Kampf gegen „Fake News“ in EU

Facebook und Co müssen gegen Fake-News vorgehen (Symbolbild: Pixabay/Wokandapix)

US-Technologieriesen wie Facebook, Google, Twitter und Microsoft haben sich dazu verpflichtet, in der EU mehr gegen die Verbreitung von Falschnachrichten sowie gefälschte Konten und politische Werbung auf ihren Plattformen zu unternehmen. Heute stimmten die Konzerne einem entsprechenden Verhaltenskodex zu. Bei Verfehlungen drohen ihnen Strafen von bis zu sechs Prozent des Jahresumsatzes.

Spanische Regierung will Lootboxen und NFTs regulieren

Fiktives Öffnen einer Lootbox (Bild: Sameboat/CC BY-SA 4.0)

Spanien will ein Gesetz zur Regulierung der Verwendung von sogenannten Lootboxen in Videospielen einführen, um ein gedankenloses, zwanghaftes oder sogar pathologisches Verbraucherverhalten zu vermeiden. Verbraucherminister Alberto Garzon sagt, die Regierung werde in ein paar Wochen Spielelemente regulieren, die virtuelle Produkte mit einem wirtschaftlichen Wert auf einem realen oder virtuellen Markt anbieten, die weiterverkauft oder getauscht werden können – einschliesslich der Verwendung von nicht-fungiblen Token (NFTs) oder Kryptowährungen.

Deutschland: Bundesinnenministerin Faeser für Sicherung von IP-Adressen

Symbolbild: Pixabay/Mohamed Hassan

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat sich für die Sicherung der IP-Adressen von Computern ausgesprochen, um den sexuellen Missbrauch von Kindern im Internet besser verfolgen zu können. Sie glaube, dass man die IP-Adressen brauche, sagte die SPD-Politikerin. Es gehe weniger um die Vorratsdatenspeicherung als Ganzes. Es gehe darum, wie können wir die IP-Adressen möglichst sichern, so dass wir in diesen Fällen Zugriff haben und die Täter auch ermitteln können.

EU lanciert neue Behörde gegen Kindesmissbrauch im Netz

EU will mehr Schutz für Kinder im Netz (Symbolbild: Pixabay/Ralph Fotos)

Die kommende Verordnung gegen Kindesmissbrauch im Netz hat ein weit grösseres Ausmass, als bisher angenommen wurde. Vorgesehen ist nämlich eine neue EU-Behörde in Den Haag mit etwa 100 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen namens "EU Centre". Diese soll ein neues Datennetz mit Knoten in allen Mitgliedsstaaten aufbauen und betreiben.

US-Aussenministerium lanciert Online-Plattform zu russischen Kriegsverbrechen

US-Aussenminister Antony Blinken (© Secretary of Blinkens Office Department)

Das US-Aussenministerium hat die Bildung einer neuen Einheit zur Untersuchung russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine angekündigt. Die Stelle soll Beweise für von Russland verübte Kriegsverbrechen und andere Gräueltaten in der Ukraine erfassen, analysieren und allgemein zugänglich machen, teilte das Ministerium mit. Die Informationen sollen demnach aus öffentlichen und kommerziell verfügbaren Quellen wie Internetplattformen und Satellitenbildern stammen und für zivil- und strafrechtliche Verfahren aufbereitet werden.

Italienische Polizei wehrte russischen Cyberangriff gegen Song Contest ab

Wehrte einen Cyberangriff auf den Songcontest ab: Italienische Polizei (Bild: Pixabay/Ulleo)

Die italienische Polizei hat einen Cyberangriff auf den 66. Eurovision Song Contest abgewendet, der am Samstagabend in Turin mit dem Sieg der ukrainischen Folklore-Rapformation Kalush Orchestra zu Ende gegangen ist. Hacker hätten versucht, mit Cyberangriffen das Finale zu stören, teilte die Polizei in einer Presseaussendung mit.

Bayerischer Heimatminister kritisiert Mindestbandbreite bei schnellem Internet

Kritisiert zu niedrige Mindestbandbreite: Albert Füracker (Bild: Bayrisches Staatsministerium der Finanzen/CC BY-SA 4.0)

Nachdem ein zentral zuständiger Bundestagsausschuss das "Recht auf schnelles Internet" bewilligt hat, übt Bayerns Heimatminister Albert Füracker Kritik an den Berliner Plänen: Der Beschuss sei rückwärtsgewandt und bremse die Digitalisierung in Deutschland aus. Stattdessen sei eine Beschleunigung nötig.

G7 forcieren Erklärung zur Cyberresilienz

G7 (Symbolbild:iStock)

Der deutsche Bundesdigitalminister Volker Wissing stellte bei einem Treffen von G7-Ministern in Düsseldorf eine Erklärung zur Cyberresilienz digitaler Infrastrukturen angesichts des russischen Kriegs gegen die Ukraine vor. Darin verurteilen die sieben Staaten Moskaus Angriffskrieg auf das Schärfste. Der Erklärung zufolge wollen sich die G7-Staaten dafür einsetzen, die Cyberresilienz digitaler Infrastrukturen zu erhöhen, unter anderem durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen in der gesamten Wirtschaft.

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