Ukrainische Regierungsseiten im Visier von Cyberkriminellen

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In der Ukraine hat es einen grossen Cyberangriff auf Websites der Regierung gegeben. Dazu sei es in der Nacht auf heute gekommen, teilte das Bildungsministerium in der Früh in der Hauptstadt Kiew via Facebook mit. Es handle sich um einen „weltweiten Angriff“. Nicht abzurufen waren in der Früh etwa die Homepages des Aussenministeriums, des Energieministeriums, der Regierung und des Rettungsdienstes.

EU will Ukraine für Cyber-Abwehr fitmachen

Cyberbedrohung: EU will Ukraine zur Abwehr fit machen (Symbolbild:Pixabay)

Die EU will ukrainische Offiziere künftig zur Abwehr von Cyber-Angriffen ausbilden. Es handele sich um eine Ausbildung auf hohem Niveau für Führungskräfte der ukrainischen Armee, sagte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell beim Treffen der EU-Aussen- und Verteidigungsminister im französischen Brest. Borrell begrüsste den Informationsaustausch mit den USA, die derzeit mit Russland über die Lage in der Ukraine verhandeln.

Hunderte Kryptogeldrechner im Kosovo konfisziert

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Aufgrund einer Energiekrise hat der Kosovo am Samstag 272 Rechner für das Schürfen von Kryptowährung beschlagnahmt. Eine Person wurde von der Polizei festgenommen. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Regierung in Prishtina ein vorübergehendes Verbot für das Schürfen von Kryptowährungen verhängt, um den Stromverbrauch zu reduzieren.

USA erwägen bei russischer Ukraine-Invasion Sanktionen gegen Huawei

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Die USA erwägen einem Insider zufolge im Falle einer russischen Invasion der Ukraine aussergewöhnliche wirtschaftliche Strafmassnahmen wie Schritte gegen den chinesischen Kommunikationskonzern Huawei. Die US-Exportkontroll-Massnahmen könnten Russland im Endeffekt daran hindern, Smartphones sowie wichtige Flugzeug- und Autokomponenten zu importieren, sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter. Juristische Grundlage wären Gesetze aus der Amtszeit von Präsident Donald Trump gegen Huawei, die unter der Regierung seines Nachfolgers Joe Biden weiterbestehen.

Polnische PiS-Regierung bestreitet Einsatz von NSO-Spyware

Polen bestreitet Einsatz von Pegasus (Bild: NSO)

Die polnische Regierung hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie habe die umstrittene Spionagesoftware Pegasus zu politischen Zwecken eingesetzt. Die Andeutung, dass polnische Dienste operationelle Methoden für politische Zwecke genutzt hätten, sei ungerechtfertigt, so Stanislaw Zaryn, Sprecher des für Geheimdienste zuständigen Ministeriums, in Warschau. Zuvor hatten ein Anwalt und eine Staatsanwältin erklärt, die Spionagesoftware sei gegen sie eingesetzt worden.

EU-Ministerrat legt Entwurf zu Netzwerk-Sicherheitsrichtlinie vor

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Pünktlich zum Jahresende hat der EU-Ministerrat seinen Entwurf für eine Neufassung der Richtlinie zur Netzwerk-Informationssicherheit (NIS2) vorgelegt. Diese Novellierung war nach nur drei Jahren notwendig geworden, weil NIS1 gerade bei der Meldepflicht für schwere Cybervorfälle nicht wirklich funktioniert hatte.

USA wollen Kontrolle von Überwachungssoftware forcieren

Überwachung: USA wollen Kontrolle über Software (Symbolbild: May-Britt Nyberg)

Bei ihrem "Gipfel für Demokratie" haben die USA gemeinsam mit Dänemark, Norwegen und Australien eine Initiative für Exportkontrollen und Menschenrechte angekündigt. Damit soll der Missbrauch von Technologien durch autoritäre Regierungen eingedämmt werden, wie das Weisse Haus mitteilte. Beispielsweise die Verbreitung von Überwachungssoftware, die schwere Menschenrechtsverletzungen ermögliche, solle durch Exportkontrollinstrumente verhindert werden.

El Salvador investiert weitere Millionen in Bitcoin

El Salvador investiert weiter in Bitcoin (Bild: Pete Linforth auf Pixabay)

El Salvador hat ein weiteres Mal mehrere Millionen Dollar in die Kryptowährung Bitcoin investiert. Das Land habe eine Preisreduzierung genutzt und 100 zusätzliche Coins mit Rabatt gekauft, erklärte Präsident Nayib Bukele auf Twitter. Den Preisen für die Kryptowährung auf dem internationalen Markt zufolge dürften die 100 Bitcoin das zentralamerikanische Land rund 5,5 Millionen Dollar gekostet haben.

EU einigt sich auf Regeln für Kryptotechnologie

Kryptowährungen (Bild: Pixabay/ Designwebjae)

Die EU-Institutionen haben sich auf besondere Regeln für die Technologie hinter Kryptowährungen – wie zum Beispiel Blockchain – geeinigt. Das gab das Europäische Parlament bekannt. So sollen Datenbanktechnologien wie die Blockchain kurzfristig von strengen EU-Regeln für finanzielle Dienstleistungen ausgenommen werden. Das soll es dem herkömmlichen Finanzsektor erlauben, die neuartige Technologie auszuprobieren.

Staatliche EU-Hilfen sollen Finanzierung von neuen Chipfabriken erleichtern

Bild: Pixabay/ Chrisci

Die Europäische Union will angesichts der anhaltenden Halbleiter-Knappheit die Finanzierung neuer Chipfabriken erleichtern. Die EU-Kommission könnte dazu staatliche Hilfen für den Bau von modernen Anlagen genehmigen, mit denen Finanzierungslücken gefüllt werden könnten, sagte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Voraussetzung sei, dass es sich um ein europäisches Projekt handle und ein Subventions-Wettlauf innerhalb der Union und darüber hinaus verhindert werden solle.

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