Deutsche Netzagentur legt Eckpunkte für 5G-Versteigerung vor

Die deutsche Netzagentur hat konkrete Bedingungen für die geplante Versteigerung der begehrten 5G-Mobilfunkfrequenzen vorgelegt: Die Netzbetreiber sollen demnach bis Ende 2022 mindestens 98 Prozent der Haushalte in jedem Bundesland mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde versorgen. Das geht aus einem Beschluss der Präsidentenkammer der Netzagentur hervor. Die Versteigerung ist für das kommende Jahr geplant. Ein Sprecher der Netzagentur bestätigte auf Anfrage, dass die Behörde Eckpunkte an ihren Beirat übermittelt habe.

Lesotho erstes Land mit kommerziellem 5G-Angebot in Afrika

Als erstes Land in Afrika bietet das kleine Lesotho im Süden des Kontinents ein kommerzielles 5G-Angebot an. Am Wochenende startete die Vodafone-Südafrika-Tochter Vodacom den superschnellen Mobilfunkstandard. Damit würden Abonnenten in dem Zwei-Millionen-Einwohner-Staat mit Internetgeschwindigkeiten versorgt, die einer Glasfaser-Verbindung ähnelten, teilte der grösste südafrikanische Anbieter mit.

United Internet möchte bei 5G-Frequenzauktion in Deutschland mitbieten

Der Internet- und Mobilfunkanbieter United Internet erwägt die Teilnahme an der Auktion neuer Mobilfunk-Frequenzen. Mit eigenen Frequenzen nach dem neuen Standard 5G würde United Internet neben den Platzhirschen Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland zum vierten Netzanbieter in Deutschland. Die Bundesnetzagentur will einen Entwurf über die Vergabebedingungen im September vorlegen. Die Auktion für die neue Schlüsseltechnologie in Europas grösstem Mobilfunkmarkt ist Anfang nächsten Jahres geplant.

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