Google möchte sich im Kartellverfahren rund ums Werbegeschäft mit der EU vergleichen

Strebt Vergleich an: Google (Logo:Google)

Der Internetkonzern Google bemüht sich einem Insider zufolge, ein EU-Wettbewerbsverfahren wegen seiner digitalen Werbeaktivitäten durch einen Vergleich beizulegen. Google habe der EU-Kommission diesbezüglich einen Vorschlag gemacht, sagte eine mit der Sache vertraute Person, ohne Details zu nennen.

Google von Südkoreas Kartellbehörde mit Strafe in dreistelliger Millionenhöhe gebüsst

Google: Saftige Busse in Südkorea (Logo: Google)

Der US-Technologieriese Google muss in Südkorea eine Strafe von umgerechnet 177 Millionen Dollar zahlen. Die Wettbewerbshüter verhängten das Bussgeld, weil Google individualisierte Versionen seines Betriebssystems Android blockierte. Die Kartellbehörde KFTC entschied, dass der Konzern damit seine dominierende Stellung ausnutzt, welche wiederum den Wettbewerb auf dem Markt für Handy-Betriebssysteme verhindert.

Facebook attackiert britische Kartellbehörde wegen Bedenken zu Giphy-Übernahme

Britische Kartellbehörde hat Bedenken gegen den Giphy-Kauf durch Facebook (Logo: Giphy)

Das weltgrösste Internetnetzwerk Facebook will seine Übernahme des GIF-Datenanbieters Giphy nicht von der britischen Kartellbehörde zunichtemachen lassen. Die Wettbewerbshüter haben Bedenken gegen die Transaktion wegen deren Auswirkungen auf Onlinewerbung sowie auf das Angebot von animierten Bildern geltend gemacht. Sie hatten vergangenen Monat auf Basis vorläufiger Erkenntnisse angedeutet, dass Facebook Giphy wieder verkaufen müsste.

US-Justizministerium bereitet weitere Wettbewerbsklage gegen Google vor

Google droht weiteres Kartellverfahren in den USA (Logo:Google)

Die Alphabet-Tochter Google muss sich in den USA laut einem Insider womöglich auf ein zweites Kartellverfahren einstellen. Das US-Justizministerium beschleunigt seine Untersuchungen des Geschäfts mit digitaler Werbung und könnte noch im laufenden Jahr Klage einreichen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person. Noch sei aber keine Entscheidung gefallen.

Britische Kartellbehörde hat Bedenken gegen Giphy-Kauf durch Facebook

Facebook: Gegenwind in Bezug auf Giphy-Überenahme (Bild: Pixabay/Geralt)

Facebook bekommt bei den Plänen zur Übernahme der Clip-Plattform Giphy Gegenwind aus London. Die britische Kartellbehörde CMA (Competition and Markets Authority) kam in ihrem vorläufigen Bericht zu dem Schluss, dass der Deal den Wettbewerb zwischen Online-Plattformen schwächen würde. Unter anderem sieht die CMA die Gefahr, dass es für Facebooks Konkurrenten schwieriger werden könnte, die animierten Bilder von Giphy einzubinden.

Google mit weiteren Wettbewerbsklagen in den USA konfrontiert

Logo: Google

Dutzende US-Staatsanwälte haben bei einem Bundesgericht in Kalifornien Klage gegen den Internetriesen Google eingereicht. Konkret dreht sich das neue Verfahren um Kartellrechtsverletzungen beim Geschäft mit Apps für den sogenannten Play Store von Googles Smartphone-Betriebssystem Android. Die Klage wirft der Alphabet-Tochter, ihre Marktmacht zu missbrauchen, um den Wettbewerb zu behindern. Dies führe für Nutzer zu höheren Preisen, geringerer Auswahl und einem Mangel an Innovation. Ausserdem geht es um die Höhe der Gebühren, die Google von App-Entwicklern verlangt.

Nach Facebook, Amazon und Google nun auch Apple im Visier von deutschem Kartellamt

Auch Apple im Visier der deutschen Wettbewerbshüter (Bildquelle: Wikipedia/CC BY-SA 3.0)

Das deutsche Bundeskartellamt bringt ein Verfahren gegen Apple auf den Weg. Es gehe um die Prüfung einer marktübergreifenden Bedeutung durch ein sich über verschiedene Märkte erstreckendes Ökosystem, teilten die Wettbewerbshüter mit. Laut Kartellamtspräsident Andreas Mundt werde jetzt geprüft, ob Apple rund um das iPhone mit dem proprietären Betriebssystem iOS ein digitales Ökosystem über mehrere Märkte errichtet hat. Apple kündigte an, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.

Amazon im Visier von Washingtoner Generalstaatsanwalt

Muss wieder einmal vor Gericht: Amazon (Bildquelle: Yender Gonzalez auf Unsplash.com)

Der Generalstaatsanwalt der US-Hauptstadt Washington hat den Onlinehandelsriesen Amazon wegen des Vorwurfs, seine marktbeherrschende Stellung zu missbrauchen, geklagt. Amazons Onlinehandelsplattform profitiere von Amazons wettbewerbsfeindlichen Geschäftspraktiken und sei durch sie geschützt, heisst es in der am gestrigen Dienstag eingereichten Klage von Generalstaatsanwalt Karl Racine. Amazon kontrolliere zwischen 50 und 70 Prozent des Onlinehandels in den USA und sorge für künstlich aufgeblähte Preise.

Nach Facebook und Amazon: Deutsches Bundeskartellamt forciert Verfahren gegen Google

Nach Facebook und Amazon trifft nun Google ein Verfahren der deutschen Kartellbehörde (Logo: Google)

Nach Facebook und Amazon hat das deutsche Bundeskartellamt nun auch Verfahren gegen Google eingeleitet. Zum einen gehe es um ein Verfahren zur Feststellung der marktübergreifenden Bedeutung des US-Konzerns, teilten die deutschen Kartellwächter am heutigen Dienstag mit. Darüber hinaus wurde ein zweites Verfahren gestartet, das sich eingehend mit den Datenverarbeitungskonditionen von Google befasst.

Amazon wiederum im Visier von deutschem Kartellamt

Amazon erneut im Visier der deutschen Kartellbehörden (Bild: Yender Gonzalez auf Unsplash)

Das deutsche Bundeskartellamt hat ein neues Verfahren gegen den US-Onlineriesen Amazon eingeleitet. Die Bonner Kartellwächter greifen dazu auf neue Regelungen im Wettbewerbsrecht zurück, die ihre Rolle stärken sollen. Damit könnten die Wettbewerbshüter früher als in der Vergangenheit eingreifen, wenn sie bei Amazon wettbewerbsgefährdende Verhaltensweisen feststellen sollten.

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