Früherer Google-Chef Eric Schmidt warnt Europa vor KI-Revolution

Eric Schmidt im Jahre 2011 (Bild: Gauillaume Paumier, CC BY-SA 3.0)

Laut Eric Schmidt, von 2001 bis 2011 als CEO und von 2011 bis 2015 als Aufsichtsratsvorsitzender von Google tätig, müsse Europa sehr schnell viele Milliarden Euro investieren, um ein auf quelloffener Software (Open-Source) basiertes Modell für die Künstliche Intelligenz (KI) zu schaffen. Dafür brauche es sehr viel Energie, die Europa derzeit nicht habe, und sehr viel Hardware, die auch, aber nicht nur in den Vereinigten Staaten eingekauft werden müsse, so die Google-Legende.

Vereinigte Staaten hängen Europa und China bei KI ab

Symbolbild: Pixabay, Justdiy Team

Im globalen Wettlauf um Künstliche Intelligenz (KI) liegen die Vereinigten Staaten klar an der Spitze. Europa folgt knapp immerhin vor China auf dem zweiten Platz. Dies belegt eine aktuelle Untersuchung der Beratungsgesellschaft KPMG, für die weltweit über 900 Entscheidungsträger befragt wurden.

OECD warnt vor KI-Einsatz in Schulen

Symbolbild: Pixabay/ Giovanna Cornelio

Gemäss einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) können vielseitig einsetzbare KI-Modelle wie etwa ChatGPT zwar die Leistung der Schülerinnen und Schüler beim Lösen von Aufgaben verbessern, aber nicht unbedingt zu Lernfortschritten führen. Es komme zu einer Diskrepanz zwischen der Aufgabenleistung und echtem Lernen und könne zu Trägheit und Desinteresse führen.

Partnerschaft: SAP und Fresenius investieren Hunderte Millionen Euro in KI für Kliniken

Symbolbild: Pixabay, Mcanden

Deutschlands grösster Softwarekonzern SAP und der grösste Krankenhausbetreiber Fresenius haben eine strategische Partnerschaft besiegelt. Gemeinsam wollen die beiden Dax-Konzerne künstliche Intelligenz verstärkt in den Klinikalltag integrieren – und damit Ärzte und Pflegepersonal entlasten. Konkret soll eine Plattform aufgebaut werden, die vernetzte und datengetriebene Gesundheitsprozesse ermögliche, gab Fresenius in Bad Homburg bekannt. Die mittelfristige Investition liegt demnach im mittleren dreistelligen Millionenbereich.

Weltweite Ausgaben für Künstliche Intelligenz werden sich 2026 fast verdoppeln

Symbolbild: ETHZ/KOF

Die weltweiten Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) werden im laufenden Jahr voraussichtlich auf 2,52 Billionen US-Dollar klettern. Dies entspricht einem Zuwachs von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Analysten des Marktforschungsinstituts Gartner errechneten.

KI generell nicht vertrauenswürdig

KI: Programme öffnen sich künftig womöglich der Werbewirtschaft (Bild: Geralt, pixabay.com)

"Wir sehen Vorboten einer Zukunft, in der KI-Unternehmen davon profitieren, das Verhalten ihrer Nutzer zum Vorteil ihrer Werbekunden und Investoren zu manipulieren." Zu dem Schluss kommen Bruce Schneier und Nathan Sanders von der Harvard University. Alle Anbieter würden damit liebäugeln, Daten zu lukrativen Werbezwecken zu nutzen. Bezahlte Werbung in der KI-Suche und KI-Modelle im Allgemeinen könnten sich stark von der traditionellen Websuche unterscheiden.

Apple setzt bei Siri auf Googles KI Gemini

Siri: Apple setzt KI-mässig auf Googles Gemini (Logobild: Apple)

Bei der versprochenen KI-Unterstützung für die Sprachassistentin Siri setzt Apple auf KI-Modelle von Googles Künstlicher Intelligenz (KI) Gemini. Nach reiflicher Überlegung sei man zum Entschluss gelangt, dass Googles Technologie die besten Voraussetzungen für Apples Lösungen bei KI sei, betonte Apple gegenüber dem Wirtschaftssender CNBC.

KI sagt Arbeitslosigkeit am schnellsten vorher

Arbeitslosigkeit: KI erkennt Trends schneller (Bild: pixabay.com, CC0 Public Domain)

Social-Media-Posts über Arbeitslosigkeit können die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung bis zu zwei Wochen früher als die Veröffentlichung der offiziellen Daten vorhersagen. Zu dem Ergebnis kommen Forscher unter der Leitung der Development Impact Group der World Bank. Das Team um Sam Fraiberger hat dafür das KI-Modell "Joblessbert" entwickelt, das entsprechende Äusserungen im Social Web identifiziert.

CES 2026: Nvidia gibt Einblicke in neue KI-Chip-Generation "Vera Rubin"

Logobild: Nvidia

Wie Nvidia-Chef Jensen Huang im Umfeld der ‌Techmesse CES 2026 (6. bis 9. Januar) in Las Vegas bekannt gegeben hat, werden die Prozessoren der neuen Plattform namens "Vera Rubin" bereits in den Laboren des Unternehmens und ​werden von KI-Firmen getestet. "Vera Rubin" liefere die fünffache Leistung bei KI-Anwendungen wie ‌Chatbots, so Huang.

.Nvidia hat den Start der Massenproduktion der nächsten Chip-Generation angekündigt, die eine deutlich höhere Leistung bei Anwendungen mit KI verspricht.

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