Schwere Ausschreitungen in chinesischer iPhone-Fabrik von Foxconn

Bei Foxconn kommt es zu wütenden Protesten (Bild: Foxconn)

In der vom Auftragsfertiger Foxconn betriebenen weltgrössten iPhone-Fabrik in der chinesischen Metropole Zhengzhou ist es gemäss Medienberichten zu massiven Ausschreitungen gekommen. Auf im Netz veröffentlichten Videos, die unter anderem auch die britische BBC verbreitete, sind schwere Zusammenstöße von Arbeitern mit der teils in Schutzanzügen bekleideten Bereitschaftspolizei dokumentiert.

Foxconn kämpft weiter gegen hohe Mitarbeiterunzufriedenheit

In einem riesigen Werk des Apple-Zulieferer Foxconn in der chinesischen Industriestadt Zhengzhou ist es erneut zu Unruhen wegen der Arbeitsbedingungen infolge der Covid19-Regeln gekommen, wie verschiedene Medien berichten. Video-Aufnahmen, die in den Sozialen Netzwerken kursieren, zeigen mehr als hundert Menschen, die bei diesem Werk Absperrungen niederreissen und mit Personen in Schutzanzügen aneinandergeraten. Sie gaben sich als Foxconn-Mitarbeitende aus.

Foxconn: Corona-Beschränkungen in China könnten iPhone-Auslieferungen beeinträchtigen

Bild: Foxconn

Der Apple-Auftragsfertiger Foxconn bekommt die Corona-Beschränkungen in China mächtig zu spüren. Insiderkreisen zufolge könnten die damit zusammenhängenden Probleme die iPhone-Lieferungen im November markant beeinträchtigen. Die Produktion der Smartphones im Werk in der chinesischen Stadt Zhengzhou könnten aufgrund der Regulierungen um bis zu 30 Prozent nach unten gedrückt werden, betonte ein mit der Angelegenheit vertraute Person gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Foxconn und Vedanta planen Chipfabrik in Indien

Will mit Vedanta Chipfabrik in Indien bauen: Foxconn (Bild:ICT)

Der taiwanesische Auftragsfertiger Foxconn, der unter anderem Apples iPhone produziert, will zusammen mit dem indischen Unternehmen Vedanta für rund 19'252 Milliarden Euro (1,54 Billionen indische Rupien) eine der ersten Halbleiter- und Display-Produktionsstätten in Indien errichten. Der Heimatbundesstaat Gujarat von Premierminister Narendra Modi und die beiden Unternehmen hätten eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, lässt die Regierung von Gujarat verlauten.

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