KI generell nicht vertrauenswürdig

KI: Programme öffnen sich künftig womöglich der Werbewirtschaft (Bild: Geralt, pixabay.com)

"Wir sehen Vorboten einer Zukunft, in der KI-Unternehmen davon profitieren, das Verhalten ihrer Nutzer zum Vorteil ihrer Werbekunden und Investoren zu manipulieren." Zu dem Schluss kommen Bruce Schneier und Nathan Sanders von der Harvard University. Alle Anbieter würden damit liebäugeln, Daten zu lukrativen Werbezwecken zu nutzen. Bezahlte Werbung in der KI-Suche und KI-Modelle im Allgemeinen könnten sich stark von der traditionellen Websuche unterscheiden.

Langlebige Festkörperbatterien in Sichtweite

Batterie der Zukunft: Akkus werden sicherer und leistungsfähiger (Foto: psi.ch, Mahir Dzambegovic)

Forschenden des Paul Scherrer Instituts (PSI) ist ein Durchbruch auf dem Weg zur praktischen Anwendung von Lithium-Metall-Festkörperbatterien gelungen. Diese nächste Akku-Generation speichert mehr Energie, ist sicherer und zudem schneller aufladbar als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Details sind in "Advanced Science" nachzulesen.

Digital Detox fördert Wohlbefinden - aber nur für kurze Zeit

Alicia Gilbert: Digital Detox hält meistens nur wenige Stunden (Foto: Alicia Ernst, uni-mainz.de)

Wer häufiger offline ist als üblich, ist besser gelaunt, fühlt sich energetischer und anderen stärker verbunden. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ein nachhaltiger Effekt von Online-Pausen ist allerdings nicht zu erwarten, betonen die Fachleute. "Diese Zusammenhänge sind recht klein und verpuffen nach zwei bis drei Stunden", heisst es in der Studie.

Team der TU Darmstadt deckt gravierende Schwachstellen bei Kinder-Smartwatches auf

Foto: TU Darmstadt

Ein Forschungsteam der TU Darmstadt hat Sicherheitslücken im aktuellen Modell einer weit verbreiteten Kinder-Smartwatch identifiziert. Die Ergebnisse wurden anfangs Woche auf dem diesjährigen Chaos Communication Congress (CCC) in Hamburg vorgestellt.

Mit Qubits bleibt Geheimes absolut geheim

Doktorand Alexander DeRieux: Forscher setzt auf Quantenverschlüsselung (Foto: vt.edu)

Mithilfe der sogenannten Quantenverschränkung lässt sich Kommunikation über Funk abhörsicher gestalten. Den Beweis dafür liefert der Doktorand Alexander DeRieux von der Virginia Tech im Labor von Walid Saad. "Atome stehen nicht still. Sie vibrieren. Diese Schwingungen beeinflussen andere Atome in ihrer Nähe", so der Forscher.

Netzwerke schützen sich vor Cyber-Attacken

Burak Kantarci: Forscher lehrt Netzwerke, sich selbst zu verteidigen (Foto: uottawa.ca)

Von Cyber-Kriminellen angegriffene Drahtlosnetzwerke "erkennen" die Gefahr künftig selbstständig und ergreifen Massnahmen. Das auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Verfahren hat ein Team der University of Ottawa entwickelt. Es ist gewissermassen ein digitales Immunsystem, so Forschungsleiter Burak Kantarci.

KI löst Probleme, die sie gar nicht "versteht"

Florentina Voboril: KI-Forscherin löst Rätsel nun deutlich schneller (Foto: Klaus Ranger, tuwien.at)

Grosse KI-Sprachmodelle wie ChatGPT von OpenAI oder Copilot von Microsoft können dabei helfen, Logikaufgaben schneller und sogar besser zu lösen. Laut einer Studie der Technischen Universität Wien (TU Wien) können die Bots solche Probleme zwar selbst nicht nachvollziehen und entsprechende Codes selbst gar nicht ausführen. Trotzdem erkennen sie bisher unentdeckte Muster. Details sind im "Journal of Artificial Intelligene Research" erschienen.

Seiten

Forschung abonnieren