Deutsche Cyberagentur fährt Arbeit langsam hoch

Die neue Cyberagentur des Bundes fährt in Halle langsam ihre Arbeit hoch. Im September habe der erste Mitarbeiter seinen Job angetreten, sagte Forschungsdirektor Christoph Igel. Die nächsten sollen zeitnah folgen. Bis Jahresende könnten im besten Fall 20 der geplanten 100 Stellen besetzt sein. Dabei sucht die Agentur für Innovationen in der Cybersicherheit nicht nur nach Ingenieuren. Auch Theologen, Philosophen oder Hacker seien willkommen, sagte Igel.

Hackerangriff auf spanische Forschungseinrichtungen für Covid-Impfstoffe

Corona-Virus: Angriff auf spanische Forschungseinrichtungen (Bild: Pixabay/ Piro)

Hacker aus China sollen einem Bericht der Zeitung "El País" zufolge bei spanischen Wissenschaftlern Daten zur Entwicklung von Corona-Impfstoffen abgesogen haben. Die spanische Geheimdienstchefin Paz Esteban habe berichtet, die Cyberangriffe hätten insgesamt und nicht nur in Spanien während der Zeit des Corona-Lockdowns in "Quantität und Qualität" zugenommen, schrieb die Zeitung. Die Angreifer seien besonders an Forschungen zu Impfstoffen gegen Covid-19 interessiert, warnte Esteban.

Twitter-Accounts von Promis gehackt

Die Twitter-Accounts vieler prominenten Leute wurden gehackt (Bild: Pixabay)

Unbekannten ist es gelungen, Werbung für Kryptowährungsdeals über Profile von Prominenten wie Ex-Präsident Barack Obama, US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden und Amazon-Chef Jeff Bezos sowie von Unternehmen wie Apple und Uber zu verbreiten. Wie genau das passierte, blieb unklar. Viele der Accounts wurden zeitweise gesperrt und waren kurze Zeit später ohne die zweifelhaften Nachrichten wieder online.

Spionagesoftware-Angriff auf Whatsapp sorgt auch noch nach Monaten für Aufregung

Whatsapp: Konzernmutter Facebook fährt scharfe Geschütze gegen NSO auf (Bild: Pixabay)

Es ist ein schwerer Vorwurf, den Facebook vor einigen Monaten gegen die in Israel ansässige NSO Group erhoben hat: Das Unternehmen soll den Messengerdienst Whatsapp gezielt missbraucht haben, um Spionagesoftware auf die Geräte von Smartphone-Nutzern einzubringen. Nun verschärft Facebook seine Vorwürfe gegen die umstrittene Firma: So habe man nachweisen können, dass die Spyware-Attacken in mehr als 700 Fällen über die die in Los Angeles angesiedelten Server der Firma Quadranet durchgeführt wurden. Auch Amazon-Server sollen benutzt worden sein, um Schadsoftware auszuliefern.

Hacker bieten Zoom-Accounts im Dark Web an

Hacker bieten im Darknet Zoom-Konten an (Symbolbild: Wikipedia/ Colin/ CCO)

Über 500.000 Zoom-Konten werden aktuell im Dark Web angeboten, teilweise zu niedrigen Centbeträgen. Das berichtet die Plattform "Bleeping Computer". Manche werden sogar kostenlos verschenkt. Erlangt wurden sie höchstwahrscheinlich, indem Daten von vorherigen Datenleaks genutzt wurden, um sich bei dem Anbieter anzumelden – eine gängige Methode, da Nutzer oft für mehrere Seiten dieselben Login-Informationen verwenden. Erfolgreiche Kontenzugriffe werden dann anderen Hackern verkauft.

Zooms "chinesisches Herz"

Die Kernentwicklungen von Zoom sollen in China stattfinden (Bild: Zoom)

Die vergangenen Wochen waren für Zoom zweifellos herausfordernd: Während sich die Nutzerzahl der Videochat-App seit Ende Dezember verzwanzigfacht hat, wurde auch die Kritik zunehmend stärker - mit Verweis auf Sicherheits- und Privacy-Bedenken als motivierenden Faktor. Schon in der Vorwoche hatten sich mehrer grosse Firmen und Organisationen von Zoom verabschiedet. Dazu gehören etwa auch die Nasa sowie das private Raumfahrtunternehmen Space X.

App leakte Daten von 6,4 Millionen israelischen Wahlberechtigten

Datenleck bei einer App der israelischen Likud-Partei (Symbolbild: Arbeit des Künstlers Markus Hofer; Foto: Karlheinz Picher)

Die Likud-Partei des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu muss sich mit einer Wahl-App-Panne herumschlagen. Likud hatte das gesamte Wählerverzeichnis in der sogenannten "Elector App" gesammelt. Das Problem: Die App war nicht sicher, wodurch praktisch jeder an die sensiblen Daten der rund 6,4 Millionen Wahlberechtigten kommen konnte, darunter etwa Namen, Wohnadressen, Personalausweisnummern, Geschlecht und Telefonnummern.

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