Irische Datenschutzbehörde brummt Meta 390-Millionen-Euro-Strafe auf

Wird kräftig zur Kasse gebeten: Meta (Bild: Meta)

Der Mutter-Konzern von Facebook, Meta, ist wegen der Nutzung von personenbezogenen Daten in der EU von der irischen Datenschutzbehörde zur Zahlung von 390 Millionen Euro Busse verdonnert worden. Das Vorgehen Metas, Nutzerinnen und Nutzern auf Facebook und Instagram personenbezogene Werbung zu zeigen, sei illegal, so die Begründung der Behörde.

Cisco erhöht mit Wasserzeichen den Schutz vertraulicher Webex-Daten

Bild: Cisco

Die US-amerikanische Netzwerkausrüsterin Cisco System hat mit Watermarking kürzlich eine Erweiterung ihres Videokonferenzsystems Webex vorgestellt. Watermarking soll das unautorisierte Aufzeichnen und Veröffentlichen vertraulicher Informationen aus Videokonferenzen deutlich erschweren, betonte das kalifornische Unternehmen mit Zentrale in San Jose in einer Aussendung.

Tiktok-Mutter Bytedance gibt Zugriff auf Daten von US-Journalisten zu

In den USA stark unter Druck: Tiktok (Bild: Pixabay/Olbergeron)

Der Mutterkonzern des chinesischen Video- und Social-Media-Portals Tiktok, Bytedance, hat eingeräumt, dass sich Mitarbeiter unerlaubt Zugang zu Daten von zwei US-Journalisten verschafft haben. Man habe diese Angestellten bereits entlassen worden, schribe der chinesische Konzern in einer E-Mail, in die die Nachrichtenagentur Reuters Einblick erhielt.

Barracuda lanciert für seine seine Data Protection Services eine neue Azure-Region für die Schweiz

Logobild: Barracuda

Die IT-Security-Spezialistin Barracuda Networks mit Hauptsitz im kalifornischen Campbell bietet ab sofort für die Schweiz eine neue Azure-Region für seine Data Protection Services an. Mit der Verfügbarkeit in der Region Zürich (Schweiz Nord) komme man einer wachsenden Kundennachfrage nach, heisst es in einer Aussendung dazu. Data Protection Services seien überdies nun auch in der Azure-Region Schweden verfügbar, sodass Anwender aus weltweit mittlerweile dreizehn Azure-Regionen für die Speicherung von Daten wählen könnten, die über Barracuda Cloud-to-Cloud Backup gesichert werden.

Streit um Nutzerstandortbestimmung: Google zahlt fast 400 Millionen Dollar

Stimmt Vergleich zu: Google (Logobild: Google)

In der Auseinandersetzung um die Standortbestimmung von Anwendern zahlt der Internetriese Google 392 Millionen Dollar (380,29 Mio. Euro) an 40 US-Staaten. Google verpflichtet sich im Zuge eines geschlossenen Vergleichs zudem zu mehr Transparenz bei der Geolokalisierung, wie der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates New Jersey, Matthew Platkin, bekannt gab. Platkin sprach vom grössten Vergleich beim Thema Datenschutz auf Ebene der Bundesstaaten in der US-Geschichte.

Sport-Apps wie "Strava" leaken sensible Daten

Laufwege (blau, grün und gelb) verraten den Startpunkt (Illustration: kuleuven.be)

Sport- und Fitness-Apps wie "Strava" mit weltweit über 100 Millionen Nutzern sind nebenbei oft zu echten sozialen Netzwerken geworden. Anwender teilen dort einige sehr persönliche Daten und manchmal unwissentlich auch ihren Wohn- oder Arbeitsort als Ausgangspunkt für sportlichen Aktivitäten. Apps ermöglichen es normalerweise, diese Orte zu verbergen, aber laut Forschern der Imec-Distrinet-Forschungsgruppe an der Katholischen Universität Löwen funktioniert diese Option in vielen Fällen nicht richtig.

US-Schulen gefährden Privatsphäre der Schüler

Schulbus: Privatsphäre von Schülern in Gefahr (Foto: Markus Ronald Blechschmidt, pixabay.com)

US-Schulen und -Schulbezirke haben schätzungsweise 4,9 Millionen Beiträge geteilt, die identifizierbare Bilder von Schülern auf öffentlichen Facebook-Seiten enthalten. Sie haben damit unbeabsichtigt die Privatsphäre der Schüler gefährdet, so eine Untersuchung von Forschern der University of Tennessee. Sie nehmen an, dass rund 726.000 dieser Beiträge die Identifizierung von Schülern anhand ihres Vor- und Nachnamens ermöglicht.

Datenschutz für Inder wichtiger als KI-Komfort

Künstliche Intelligenz: Starke Bedenken wegen Privatsphäre (Foto: pixabay.com, geralt)

74 Prozent der indischen KI-Nutzer finden den Schutz ihrer Privatsphäre wichtiger als die Vorteile, die der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) mit sich bringt. Laut der Umfrage "AI's Race for Responsibility and Privacy" des Datenschutz- und Sicherheitsanbieters Tsaaro mit Fractal Analytics wollen sie nicht, dass ihre persönlichen Daten von der KI erfasst werden. Über 1.000 KI-Nutzer wurden im Juni 2022 online über mehrere soziale Medien und professionelle Kanäle dazu befragt.

Bakom will Privatsphäre bei drahtlosen Geräten besser schützen

Symbolbild:IIMT

Vernetzte Geräte müssen die Privatsphäre ihrer Anwenderschaft künftig besser schützen. Neue Bestimmungen in der Verordnung des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) über Fernmeldeanlagen (VFAV) sollen die Cybersicherheit von bestimmten, auf dem Schweizer Markt erhältlichen, drahtlosen Geräten wie Smartphones, Smartwatches, Fitness-Trackern und drahtlosen Spielzeugen erhöhen. Die Revision tritt am 1. September 2022 in Kraft. Hersteller und Entwickler von Produkten, die von der Revision betroffen sind, müssen die neuen Bestimmungen gemäss Bakom-Aussendung spätestens ab dem 1.

Bei der regelemässigen Datenlöschung gibt es noch Luft nach oben

Das Thema Datenschutz ist bei den Schweizer Organisationen angekommen (Symbolbild: Fotolia/Momius)

Als Thema ist der Datenschutz in den Schweizer Organisationen angekommen. 83 Prozent der hiesigen Unternehmen verfügen über interne Dokumente mit Datenschutzvorgaben und 90 Prozent auch über Datenschutzerklärungen. Dies geht aus einer Heartbeat-Umfrage hervor, die Swiss Infosec zusammen mit der Swiss GRC durchgeführt hat, um herauszufinden, ob die Aussicht auf das Inkrafttreten des neuen Datenschutzgesetztes (NDSG) per 1. September 2023 bereits Auswirkungen darauf hat, wie in den Unternehmen mit Datenschutz umgegangen wird.

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