Datenchutz-Niveau in EU und Japan auf Augenhöhe

Datenschutz in EU und Japan auf vergleichbarem Level (Bild: Fotolia/Momius)

Daten zwischen der EU und Japan können ab sofort ungehindert hin und her fliessen. Das Datenschutz-Niveau in dem asiatischen Land ist nach einem Beschluss der EU-Kommission mit dem der EU vergleichbar. Dadurch sei der weltweit grösste Raum für sicheren Datenverkehr geschaffen worden, sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourova in Brüssel. Vor allem die Wirtschaft soll von einem reibungslosen Datenverkehr mit dem 127-Millionen-Einwohner-Land profitieren. Der entsprechende Beschluss wurde am gestrigen Mittwoch nach Angaben der EU-Kommission auch von Japan angenommen worden.

Facebook im Fokus von deutschem Bundeskartellamt

Deutsche Kartellbehörde will Facebook das Sammeln von Nutzerdaten verbieten (Bild:HDW)

Das deutsche Bundeskartellamt will Facebook einem Zeitungsbericht zufolge das Sammeln von Nutzerdaten in Deutschland teilweise verbieten. Ein entsprechender Beschluss solle dem US-Konzern in den nächsten Wochen zugestellt werden, wie die "Bild am Sonntag" ohne nähere Quellenangabe im Voraus berichtete. Konkret gehe es dabei um den Datenaustausch mit Drittanbietern. Darunter würden Twitter, Spiele-Apps und Webseiten-Betreiber fallen, aber auch die Facebook-Töchter Whatsapp und Instagram.

Facebook gewährte Unternehmen wie Netflix Zugang zu Nutzerdaten

Schert sich einen Dreck um Datenschutz: Facebook (Bild: Pixabay)

Gemäss internen Dokumenten, die bekannt wurden, hat Facebook einigen Unternehmen wie etwa Netflix 2015 speziellen Zugang zu bestimmten Daten seiner Nutzer gewährt. Neben dem Streamingdienst seien unter anderem auch die Wohnungsplattform Airbnb von Facebook bevorzugt mit Daten versorgt worden, heisst es in den von dem britischen Abgeordneten Damian Collins veröffentlichten Unterlagen.

Uber wegen vertuschten Datenlecks gebüsst

Uber muss wegen Datenschutzverletzungen in Europa blechen (Logo: Uber)

Der US-Fahrdienstvermittler Uber muss wegen seines Umgangs mit einem massiven Hackerangriff auf Nutzerdaten eine Geldstrafe in Europa zahlen. Die Datenschutzbehörden in Grossbritannien und den Niederlanden verhängten eine Busse in Höhe von insgesamt gut einer Million Euro gegen Uber. London verlangt demnach eine Zahlung von 435.000 Euro, während das US-Unternehmen in den Niederlanden mit einer Geldstrafe in Höhe von 600.000 Euro belegt wurde.

Zürcher Stadtrat verabschiedet Bodycam-Vorlage

Symbolbild: Spik

Bei der Stadtpolizei Zürich sollen künftig Bodycams als mildes Einsatzmittel zur Deeskalation bei Personenkontrollen eingesetzt werden, beispielsweise wenn der Dialog nicht ausreicht. Den entsprechenden Entwurf für eine Verordnung über den Einsatz von Bodycams hat nun der Stadtrat verabschiedet. Der Erlass regelt unter anderem den Zweck der Kameras, ihren Einsatzbereich und die Datenbearbeitung. Die Vorlage geht nun in den Gemeinderat zur Beratung.

Europäische Konsumentenschützer wollen gegen Datenmissbrauch Googles vorgehen

Bild: Google

Konsumentenschutzverbände aus sieben europäischen Staaten wollen nun konzertiert gegen möglichen Datenmissbrauch des Internet-Riesen Google vorgehen. Vor allem die fiesen Tricks der Alphabet-Tochter, um an die Standort-Daten der Nutzer heranzukommen, sind den Verbraucherschützern ein Dorn im Auge.

Kanton Luzern mit neuem Datenschutzbeauftragten

Matthias Schönbachler (Bild: zVg)

Mit dem Rechtsanwalt Matthias Schönbächler hat der Kanton Luzern einen neuen Datenschutzbeauftragten. Auch in der Anwaltskanzlei, in der Schönbächler tätig ist, befasst er sich schwerpunktmässig mit Datenschutzthemen. Er tritt die Stelle des Datenschutzbeauftragten Anfang Dezember in einem 50-Prozent-Pensum an. Seine Wahl bedarf noch der Genehmigung durch den Kantonsrat.

EU-Datenschutzbehörde soll Facebook unter die Lupe nehmen

Symbolbild: Fotolia/Momius

Auf Betreiben der britischen Datenschützer soll die oberste Datenschutzbehörde der Europäischen Union das soziale Netzwerk Facebook wegen des Umgangs mit den Nutzerdaten genauer unter die Lupe nehmen. Gemäss Medienberichten reichte die britische Datenschutzaufsicht heute den Fall an die in Irland ansässige EU-Behörde weiter. Im Mittelpunkt der Ermittlungen sollen gefälschte politische Anzeigen stehen.

Britische Datenschutzbehörde verhängt Höchststrafe gegen Facebook

Symbolbild: Fotolia/Momius

Im Datenskandal rund um die Analysefirma Cambridge Analytica hat die britische Datenschutzbehörde Information Commissioner’s Office (ICO) nun gegen Facebook die Höchststrafe von 500.000 Pfund (rund 565.000 Euro) verhängt. Das Netzwerk habe einen "schweren Verstoss" gegen geltendes Recht zugelassen, erklärte das ICO heute in der britischen Hauptstadt London.

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