KI überlistet jeglichen Bilderschutz problemlos

Vorher (oben) und nachher: So lassen sich mit KI gestohlene Bilder manipulieren (Foto: arXiv)

Mit handelsüblichen KI-Modellen und einfachen Befehlen lassen sich die Sicherheitsvorkehrungen von Bildern im Internet zum Training selbstlerndender Algorithmen für Stilnachahmung und Deepfake-Manipulationen austricksen. Diese kritische Schwachstelle hat Bimal Viswanath von der Virginia Polytechnic Institute and State University entdeckt.

Böse Überraschungen bei KI-Missbrauch mit Bildrechten

Dies und mehr kann KI aus einem Foto machen (KI-generiert von Anil Sharma/pixabay.com)

Ein neues Geschäftsmodell im Zusammenhang mit generativer künstlicher Intelligenz (genKI) kann für Verkäufer von Bildrechten unliebsame Konsequenzen haben: Es gibt Medien-Unternehmen, die den gekauften Bildern mit Hilfe von GenKI zu virtuellem Leben verhelfen. Obwohl bestimmte Arten von Missbrauch per Kaufvertrag ausgeschlossen sind, schützt dies nicht vor unliebsamen Überraschungen. Der südkoreanische Schauspieler Simon Lee etwa war fassungslos, als er einen Avatar von sich mal als Gynäkologe, mal als Chirurg, auf Tiktok und Instagram fragwürdige Gesundheitsversprechen abgeben sah.

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