Smarteste City der Welt: Zürich (Bild: Wikpedia/CC BY-SA 3.0)

Die Limmatstadt Zürich kann gemäss dem IMD Smart City Index 2026 ihren Status als smarteste Stadt der Welt verteidigen. Aber auch Genf und Lausanne schneiden hervorragend ab. Genf behauptete sich unter insgesamt 148 untersuchten Städten hinter Oslo auf Rang drei. Lausanne verbesserte sich um drei Plätze und liegt neu hinter Dubai auf Position sieben hinter Dubai. Untersucht wurden der Grad dere Digitalisierung sowie die Zufriedenheit der Bevölkerung mit Infrastruktur und Dienstleistungen.

Im Bericht des IMD World Competitiveness Center (WCC) wird hervorgehoben, dass in den erfolgreichsten Städten Faktoren wie Transparenz, Qualität der Infrastruktur und öffentliches Vertrauen wichtiger seien als reine technologische Spitzenleistungen. Die Schweizer Städte schneiden demnach insbesonders bei Institutionen, Governance und städtischen Strukturen überdurchschnittlich ab, während technologische Indikatoren weniger stark ins Gewicht fallen.

Der Index weist beträchtliche Verschiebungen in anderen Weltregionen aus. So konnte etwa die saudi-arabische Oasenstadt Al Ula gleich 27 Plätze gutmachen und die US-Hauptstadt Washington deren 23. Andererseits verloren die französischen Städte Bordeaux und Lyon jeweils 19 Plätze, sowie Ottawa in Kanada und Shenzhen in China je 18.

Aus der Studie sticht hervor, dass technologische Reife allein nicht ausreichend für eine Topplatzierung ist. Städte wie Athen (Rang 139) und Rom (143) verfügen zwar über hohe Technologie-Scores, fallen jedoch aufgrund schwacher Werte bei Vertrauen, Korruptionswahrnehmung und Bürgerbeteiligung ins Hintertreffen.

Der vom IMD World Competitiveness Center (WCC) publizierte Smart City Index basiert auf Befragungen von rund 400 Einwohnern pro Stadt. Er misst vor allem subjektiv wahrgenommene Lebensqualität, Transparenz sowie die Zufriedenheit mit digitalen Dienstleistungen.