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Infolge des Abbruchs der UPC-Akquisition sank bei Sunrise, der Nummer Zwei am hiesigen Telekommarkt, der Nettogewinn im Geschäftsjahr 2019 auf 59 Millionen Schweizer Franken. Im Jahr davor betrug er noch 107 Millionen Franken. Denn für den gescheiterten Deal musste der Konzern im vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres einmalig 84 Millionen Franken abbuchen.

Den Turbulenzen rund um das UPC-Theater zum Trotz blieb Sunrise 2019 operativ auf Kurs. Der Umsatz legte leicht um 0,5 Prozent auf 1,89 Milliarden Franken zu. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) kletterte um 11,2 Prozent auf 668 Millionen Franken. Allerdings ist das Plus hauptsächlich einer Änderung der Buchführung für operatives Leasing (IFRS 16) zu verdanken. Auf vergleichbarer Basis wäre der Ebitda im vergangenen Jahr um 3,9 Prozent auf 624 Millionen Franken gestiegen.

Mit den vorgelegten Zahlen übertrifft Sunrise die Erwartungen der Finanzgemeinde. Sunrise will denn auch die Dividende auf 4,40 Fr. erhöhen. Im Vorjahr hatten die Aktionäre 4,20 Fr. erhalten.

Für das laufenden neue Jahr hat sich die Swisscom-Konkurrentin ein Umsatzziel von zwischen 1,875 und 1,915 Milliarden Franken gesetzt. Der Ebitda (inkl. IFRS-16-Effekt) soll 675 bis 690 Millionen Franken erreichen. Bei den Investitionen werden 410 bis 450 Millionen in Aussicht gestellt. Sollten die Ziele erreicht werden, will Sunrise für das Gesamtjahr eine Dividende von 4,55 bis 4,65 Franken pro Aktie ausschütten.