Die Schweizer Bankensoftwarespezialistin Temenos mit Sitz in Genf hat im dritten Quartal des laufenden Jahres besser gewirtschaftet, als von den Analysten erwartet. So stieg der Umsatz in den Monaten von Juli bis September 2025 im Vergleich zur selben Vorjahresperiode um 12 Prozent auf nunmehr 258,5 Millionen US-Dollar. Wobei allerdings das Geschäft mit Fondsadministration-Software (Multifonds) aus dem Vorjahr herausgerechnet wurde, denn Temenos hatte dieses per Ende Mai 2025 verkauft. Die wichtigen Lizenzeinnahmen für Software stiegen den Temenos-Angaben zufolge um 11 Prozent auf 99,2 Millionen Dollar.
Somit stieg der bereinigte Betriebsgewinn Ebit um 36 Prozent auf 84,6 Millionen Dollar. Analysten hatten mit lediglich 64,5 Millionen gerechnet. Die entsprechende Marge erhöhte sich damit auf 32,7 Prozent von 26,9 Prozent im Vorjahr (ohne Multifonds). Unter dem Strich blieb ein Gewinn pro Aktie von 0,93 Dollar (+41 Prozent).
Als Folge des guten Quartalszahlenwerks hebt Temenos die Ziele für das laufende Jahr an, während das Unternehmen die Mittelfristziele bis 2028 bestätigte.
Auf anderer Ebene ist die Suche nach einem neuen CEO in vollem Gange. Es werde derzeit eine Reihe interner und externer CEO-Kandidaten geprüft, heisst es aus Genf. Anfang September 2025 war es überraschend zum Rücktritt vom damaligen Temenos-Chef Jean-Pierre Brulard gekommen. Ad interim übernahm Finanzchef Takis Spiliopoulos die Unternehmensleitung.
