Wie bereits vor einer Woche kolportiert, übernimmt die auf IT-Service-Management fokussierte Servicenow das Cybersicherheits-Startup Armis Security. Der von Ex-SAP-Chef Bill McDermott geführte US-Konzern mit Hauptsitz im kalifornischen Santa Clara blättert dafür eigenen Angaben zufolge rund 7,75 Milliarden US-Dollar auf den Tisch und will mit Hilfe des Zukaufs der steigenden Nachfrage nach KI-Sicherheitsprodukten nachkommen. Die Übernahmetransaktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 gestemmt werden, heisst es.
Die Einverleibung von Armis Security bedeutet für Servicenow die bislang mit Abstand teuerste Akquisition in der Firmengeschichte. Die zweitgrösste Übernahme, die ebenfalls dieses Jahr besiegelt wurde, war die von Moveworks mit rund 2,9 Milliarden US-Dollar.
Armis Security mit Hauptsitz in San Francisco und cirka 700 Beschäftigten ist schwerpunktmässig auf Asset Intelligence & Cyber Exposure Management ausgerichtet, um alle Geräte in einem Unternehmensnetzwerk sichtbar zu machen und Profile für normales Verhalten zu erstellen. Zum Abdeckungsspektrum zählen die IT, IoT, medizinische Geräte und Industrieanlagen. Zusammengefasst werden die unterschiedlichen Funktionstools in der Cloudplattform Armis Centrix.
Servicenow wurde im Jahr 2003 von Fred Luddy, dem früheren Technikchef der Softwareunternehmen Peregrine Systems und Remedy Corporation als Glidesoft gegründet und beschäftigt heute weltweit bereits über 28'000 Mitarbeitende. Der frühere SAP-Chef Bill McDermott steht dem Konzern, der über Rechenzentren in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik verfügt, seit dem Jahr 2019 as Chief Executive Officer (CEO) vor.
