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Salesforce und Anthropic haben eine technologische Kooperation angekündigt, in deren Zentrum die gemeinsame B2B-Lösung Claudeforce steht. Diese zielt darauf ab, fortschrittliche generative KI nahtlos in tägliche CRM-Workflows zu integrieren. Wobei die Integration in beide Richtungen arbeitet, um Medienbrüche für Vertriebs- und Serviceteams zu eliminieren.

Soll es etwa das Claudeforce Plug-in Anwendern ermöglichen, Salesforce-Daten direkt aus der Claude-Benutzeroberfläche heraus zu steuern. Zum Start sind 37 vorkonfigurierte Vertriebsfunktionen verfügbar, mit denen Nutzer per natürlicher Sprache Pipelines aktualisieren und Umsatzdaten analysieren können. Umgekehrt soll Anthropic Claude als primäres Denkmodell (Reasoning Model) für die Salesforce Atlas Reasoning Engine fungieren, um komplexe firmeninterne Workflows autonom auszuführen.

Der wesentliche Unterschied von Claudeforce zu Salesforce Einstein liegt in der Architektur und der Benutzeroberfläche. Salesforce Einstein ist die native, integrierte KI-Infrastruktur innerhalb der Salesforce-Plattform. Claudeforce hingegen verlagert das Interface nach aussen und ermöglicht es, Salesforce-Prozesse direkt innerhalb der gewohnten Chat-Oberfläche von Anthropic Claude zu steuern.

Eine offene Beta-Version von Claudeforce soll noch im laufenden September verfügbar, der allgemeine Rollout wird für Ende dieses oder Anfang des nächsten Jahres erwartet.