Phone E-ID-Identification verified (Bild: PXL)

Das auch in Österreich tätige Zürcher Unternehmen PXL Vision hat seine Plattform für die kommende Schweizer e-ID vorbereitet. Durch die Integration der Schweizer e-ID können Unternehmen ihre Kunden zukünftig wahlweise mit der staatlichen elektronischen Identität oder über bestehende Verfahren identifizieren. Bereits heute können Anwenderunternehmen die Integration in einer Testumgebung selbst testen und sich einen Eindruck vom User Flow verschaffen.

Unternehmen müssen ihre Onboarding- und Verifikationsprozesse somit nicht auf ein einziges Modell ausrichten, sondern können je nach Kundengruppe und Einsatzszenario beide Wege parallel anbieten. Kundenunternehmen steht zudem ab sofort eine Testumgebung zur Verfügung, in der sie die Integration eigenständig erproben und den User Flow nachvollziehen können.

"Die e-ID wird ein wichtiger Bestandteil des Identitätsnachweises in der Schweiz sein, aber sie wird nicht alle bisherigen Identifikationswege ersetzen können", sagt Michael Born, CEO von PXL Vision. "Unternehmen werden auch künftig hybride Modelle benötigen, da nicht alle Nutzer eine e-ID besitzen oder verwenden werden. Genau dafür bieten wir die passende technologische Basis. Gleichzeitig wird die e-ID insbesondere One-Shot-Signatur-Lösungen deutlich beflügeln und zu einer spürbaren Verschiebung weg von repetitiven Prozessen hin zu einmaligen, durchgängigen Identifikations- und Signaturflows führen."

PXL Vision hat nicht nur die Schweizer e-ID integriert und eine Schnittstelle zur Swiyu-App geschaffen, sondern einen generischen Verifier-Service bereitgestellt. Dieser ermöglicht die direkte Anbindung und Verifikation verschiedener digitaler Wallets inklusive Datenauslese. Damit werde die zukünftige Integration weiterer Wallet-Lösungen, wie etwa der EUDI Wallet, flexibel unterstützt, so PXL Vision.

Die Lösungen von PXL Vision unterstützen Unternehmen dabei, Identitäten automatisiert, sicher und rechtskonform zu prüfen – etwa bei Kontoeröffnungen, Vertragsabschlüssen oder digitalen Registrierungsprozessen. Nach der Integration der compliance-konformen Funktion für qualifizierte elektronische Signaturen (QES) im vergangenen Jahr erweitert das Unternehmen nun sein Angebot damit rechtzeitig zur Einführung der e-ID um eine weitere Option.

Michael Born (Bild: zVg)
Michael Born (Bild: zVg)