Logobildquelle: Finma

Die schweizerische Finanzmarktaufsicht (Finma) ist offenbar Gegenstand von Betrügereien im Internet und warnt vor Phishing-Mails mit gefälschter Finma-Absenderadresse. Gemäss einer Finma-Aussendung geben sich die Betrüger als Mitarbeitende der Aufsichtsbehörde aus.

Dazu lässt die Finma wissen, dass sie keine derartigen E-Mails verwende und und zudem grundsätzlich keine Privatpersonen kontaktiere. Empfänger solcher Mails sollen darauf nicht antworten und die dort gemachten Anweisungen nicht befolgen. "Klicken Sie auf keine Links, die in diesen E-Mails enthalten sind", so die Finma in der Mitteilung.

Gemäss Aussendung läuft eine Masche der Betrüger danach hinaus, dass sie sich im Namen der Finma bei Opfern von Finanzbetrug melden und die Wiedergutmachung von finanziellen Verlusten versprechen. Bei den Kontakten bedienen sie sich an Listen mit den Namen betrogener Anleger, die im Internet kursieren. "Skrupellose Finanzakteure nutzen die Hoffnung der Geschädigten aus, wieder an ihr Geld zu gelangen", betont die Finma. Manchmal würden die Opfer auf diese Weise gleich ein zweites Mal finanziell ausgenommen. Die Finma weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sie nie in Prozesse oder Angebote involviert sei, die der angeblichen Wiedergutmachung von finanziellen Verlusten dienten. Weitere Tricks der Betrüger seien der Auftritt als falsche Schuldensanierer, geklonte Finma-Webseiten, der Verkauf wertloser Aktien oder leere Krypto-Versprechen.