Die ChatGPT-Erfinderin OpenAI steht offenbar vor einer grundlegenden Umstrukturierung. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg führe das KI-Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen San Francisco, an dem Microsoft eine Milliardenbeteiligung hält, erste Gespräche mit dem kalifornischen Justizminister über eine Umwandlung in ein gewinnorientiertes Unternehmen. Bloomberg beruft sich im Bericht auf mit der Angelegenheit vertraute Insiderkreise.
Bereits im September meldete schon Reuters, dass die Microsoftpartnerin daran arbeite, ihr Kerngeschäft in ein gewinnorientiertes Unternehmen umzubauen, das nicht mehr von seinem gemeinnützigen Vorstand geleitet wird. Die gemeinnützige Organisation OpenAI solle jedoch bestehen bleiben und eine Minderheitsbeteiligung an dem gewinnorientierten Unternehmen halten, hiess es damals damals bei Reuters.
Für das 2015 als gemeinnütziges Forschungslabor für Künstliche Intelligenz (KI) gegründete Startup würde die Umwandlung eine drastische Kehrtwende in der Führungsstruktur bedeuten. Auf der anderen Seite würde das Startup von Sam Altman für Investoren dadurch attraktiver werden.
